Monthly Archives: January 2013

Der Berg ruft – und Pippa folgt :)

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Mittendrin, statt nur dabei – das ist Pippas Motto. Je mehr Hunde- und Menschenfreunde, desto besser! Am Sonntag ist der kleine Labbi im “Pipparadies” auf der Hochrindl gelandet. Programmhöhepunkt: Spaziergang mit Freunden aus der Rettungshundebrigade Feldkirchen. 🙂 Hurray – war wohl Pippas Gedanke, als sie die vielen Vierbeiner entdeckte – das habe ich in ihrem Gesicht genau gesehen 😉

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Obwohl der Junghund den “Erwachsenen” manchmal bissl zu lästig war 🙂

Das wundervolle Panorama musste (Frauchen) natürlich ausnutzen, um ein paar Bildchen fürs “Familienalbum” zu knipsen – oder knipsen zu lassen. Posen muss Pippalein noch ein wenig üben – vor allem vor Publikum 🙂

Making of: 🙂

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Es war herrlich – und im Schnee ist es doppelt so schön!

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Alles Liebe,

m&p

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Schwein gehabt?

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Bei Schweineohren hört für Klein-Pippa die Freundschaft auf. Punkt.

Labrador Retriever gelten gmeinhin als – naja – gefräßig. Alles, was nicht fest genug ist und annährend essbar riecht, wird verschlungen. Nicht gekostet – einfach runtergeschluckt 🙂

Papier, Karton, Kaugummi – Pippa ist nicht sehr wählerisch, was solche Knabbereien angeht. Sie braucht auch viel zu knabbern, weil die Wackelmilchzähnchen ziemlich lästig sein dürften.

Zwischendurch gibts von Frauchen, wenn Hundchen sich zum Beispiel brav unter dem Bürostuhl langweilt, ein leckeres Schweineöhrchen. Was auch immer daran so gut schmeckt, hat Pippa ein Schweineohr stellt sie ihre Lauscher auf Durchzug und ist nicht mehr ansprechbar. Es sei denn, jemand möchte ihr den Knabberspaß aus ihrer Sicht streitig machen. Da kann die Kleine knurren und sich stur stellen, wie eine Große.

Heute gab es Schweineohr für Pippa und für ihre tierische Freundin Deli (bekannt aus dem Weissensee-Post). Frauchen, in diesem Fall ich, dachte besonders klug zu sein und dem Hund eine Lektion zu erteilen: Alles gehört dem Rudelführer, also kann der sich auch mal das Schweinohr ausleihen. Die Rechnung war dann eher eklig als lecker. Gierschlund Pippa, wie sie von Jakob, Helene und Johanna – den Kindern meiner liebesten Freundin Ingrid –  liebevoll genannt wird, wehrte sich mit Maulsperre. Als ich es schaffte, ihr den Rest des “Snacks” – der sich optimal für eine Dschungelprüfug eignen würde – zu entnehmen, gab sie auf. Guter Rudelführer gibt das Ohr wieder zurück. Binnen zwei Minuten hat Pippa das zehn Zentimeter Teil im Ganzen verschluckt. Na Mahlzeit. 😉

m&p

Nachlese – Wenn ich groß bin, werde ich ein Rettungshund

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Mit ihren fünf Monaten hat die kleine Pippa schon einiges erlebt. In ein neues Zuhause gezogen – lernt jeden Tag Neues von mir (und durch mein Verhalten – das ihr manchmal sicher ähm naja, komisch vorkommt) 😉 Und Sie war auch schon in der Zeitung!

Der Link zur Geschichte (die Frauchen verfasst hat)

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/feldkirchen/3209680/helfer-herz-hund.story

Pippa versteht sich bestens mit den Mitgliedern in der Staffel Feldkirchen der Österreichischen Rettungshundebrigade und durfte auch schon mit ihren “Kollegen” Cello, Unique und Ilvy zur Präsentation in die Klagenfurter Volksschule St. Ruprecht. Dort zeigte sich der kleine tieirische Azubi von seiner besten Seite, während den Kindern die Arbeit der Rettungshundebrigade erklärt und demonstriert wurde. Pippa liebt Kinder und sie hat sich gerne von ihnen streicheln lassen. Täglich werden spielerisch Kommandos  wie “Sitz”, “Platz”, “Steh” und “Fuß” geübt. Denn wer ein großer Rettungshund und Helfer werden will, muss üben und gehorsam sein, damit die Zusammenarbeit im Einsatz dann reibungslos klappt.

Dank ihrer wunderbaren Nase ist Pippa perfekt für die Suche von Vermissten geeignet und auch ihr freundliches Wesen zeichnet die kleine aus.

Damit konnte sie auch schon in der Redaktion punkten. Der kleine Labrador ist der einzige offiziell erlaubte Redaktionshund – und übt sich brav in Geduld, wenn Frauchen in die Tasten haut – oder sich mal wieder an irgendeinem Schreibtisch festratscht 😉

Schon schön, so ein Hundeleben – wenn es so toll in den Menschenalltag integriert werden kann! 🙂

m&p

Pippa & Friends

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Pippa liebt alles und jeden. Ausgenommen sind dabei Baustellenfahrzeuge oder die Müllabfuhr – die sind ihr eher suspekt. Aber ansonsten, sind Spaziergänge mit ihr die helle Freude. Jeder Fremde ist ein potenziell sehr guter Freund der Familie und sollte – geht es nach dem Labbi – auch so begrüßt werden. Freudestrahlend schwanzwedelnd trappelt Pippa auf die entgegenkommenden Spaziergänger zu, ohne Rücksicht darauf, dass sie dabei meinen Weg kreuzt und ich über das Hündchen stolper. Aber ok 🙂

Noch mehr Spaß macht ihr das selbstverständlich, wenn wir andere Hunde treffen. Jeder ist von der ersten Sekunden an ihr bester Freund und Spielkamerad. Leider erntet Pippa viele Körbe, wobei mir das mehr weh tut als, ihr. Ein Knurren hat sie noch nie davon abgehalten weiter in Gummiballmanier vor dem fremden Vierbeiner auf und ab zu hüpfen und sich zum Äffchen zu machen. Ein herrliches Schauspiel, das meistens darin endet, dass ich das “arme” hündchen vom genervten anderen Hund wegzerren muss. Gut, dass in einer Stadt ganz viele Menschen unterwegs sind, auf die sich Pippa dann wieder freudig stürzen kann 😉

Pippa verbindet. Das habe ich vom ersten Tag an gemerkt. Seit 3 Jahren wohne ich in meiner Wohnung, nie hatte ich auch nur ein Wort mit den Nachbarn gewechselt – jetzt kennen Pippa alle. Meinen Namen haben sie sich wohl nicht gemerkt – aber Pippa ist der Star 😉

Es ist jedes Mal wunderbar zu sehen, wie ein kleines Häufchen Labrador, fremden ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann. Damit tut Pippa etwas, das wir Menschen auch öfter tun sollten – zumindest eine Sekunde Freude in das Leben anderer bringen 🙂 Pippa geht auf vier Beinchen mit gutem Vorbild voran und ich mach kleine Schritte hinter ihr – fühlt sich gut an!

m&p

Die Gretchen-Frage, oder wie Pippa den Weissensee kennenlernte

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Blauer Himmel, ein paar Wölkchen, der Weissensee, eingebettet zwischen erhabenen, schneebedeckten Gipfeln, die sich fast eitel im See spiegeln und mittendrin wir. Deli, Pippa, Ingrid, Johanna und ich. Mädelsrunde auf Ufererkundungstour. Pippa, die mit ihren vier Monaten unerschrocken jeder Gefahr – Baumstämme, Grashalme, Straßenschilder 😉 – ins Auge sieht, tollt herum, will jeden Spaziergänger begrüßen wie einen guten alten Freund und versucht Deli (ein Jahr alt) möglichst viel Erwachsendes nachzumachen. Hin und wieder eine kleine Rangelei, versöhnendes Schnüffeln und rasantes Toben auf den Hügeln über dem See. Deli tobt. Pippa tarnt ihre nicht so flinken Pfötchen, indem sie sich wie ein Puma auf die Lauer legt und Deli „attackiert“, wenn diese die fünfte Runde an ihr vorbeigerauscht ist. Ein herrliches Schauspiel. Der kleine Labbi wird schon vom Zusehen müde, während sich der Jagdhundmischling erst aufwärmt.

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Spaziert wird an der Leine – die Menschen fotografieren die bildschöne Landschaft, die Hunde schnüffeln – Deli sucht wohl nach Wild und Pippa nach irgendetwas Essbarem 😉 Um die Kurve eilt ein schokobrauner Labrador auf uns zu. Ebenso freundlich wie die kleine Pippa – die ist zwar etwas eingeschüchtert von den auf sie zu galoppierenden 25 Kilos, aber neugierig. Schon wird aus den beiden Labbis ein Knaul. Aus der Ferne hören wir ein „Greta, das ist doch noch ein Baby, sei nicht so grob!“ oder „Gretchen, vorsichtig!“ beziehungsweise „Gretchen, aus, komm her!“ Erfolglos. Platsch! Von Gretchen überrollt, einmal eine unfreiwillige Rolle am Uferrand, und Pippa landet im Weissensee. Der dürfte – da zum Teil zum Eislaufen frei gegeben – wirklich „kaltes Wasser“ sein.  Pippa schüttelt sich kurz und stürmt erneut auf Greta zu. Diese, sichtlich erfreut, holt aus und buxiert die kleine, triefend nasse Pippa ein weiteres Mal in den See. Das reicht. Gretchen muss Sitz machen und Pippa wird mit „Trösterchen“ vollgestopft und Taschentüchern mehr oder weniger – eher weniger – getrocknet. Hundeherz was willst du mehr – Spaß mit freundlichen, wenn auch fremden, Artgenossen, Streicheleinheiten und Leckerlis. Pippa im Paradies 😉

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Nachtrag: Unser erster Silvester

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Der erste Jahreswechsel mit Hund – wie aufregend – für den Halter 😉

Wie wird sich Hündchen benehmen, wird sie aus lauter Angst (wieder mal) in die Wohnung pinkeln? Oder gar sich im Sofa vergraben wollen… Was macht Frauchen: Bücher lesen, Foren durchforsten – man(n) oder frau will ja vorbereitet sein, wenns tuscht.

Im Nachhinein hätte ich mir Pippas Gelassenheit abschauen sollen. Wir waren nämlich am 31. 12. 12 den ganzen Tag bei wunderbaren Freunden am Weissensee und als wir dann gegen 22 Uhr Zuhause angekommen sind, war Klein-Pippa im wahrsten Sinne des Wortes hundemüde und wir beide haben Silvester grandios verschlafen 🙂

Herrlich entspannter Start in das neue Jahr!

m&p

Smart Dog

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Meine Pippa ist ein durchaus kluges und sehr gefräßiges Hundchen. Sie weiß genau, wie sie an Futter kommt. Durchforstet jeden Tag alle Ecken der Wohnung, ob nicht doch irgendwo ein Krümelchen aufzufinden ist. Lässt kein Steinchen beim Spazieren auf dem anderen, darunter könnte ja ein köstliches Irgendwas versteckt sein. Matsch, Moos (Katzen – ähm – Hinterlassenschaften) alles Delikatessen für den Labbi. Zwischendurch hat sie auch Steinchen ganz gerne. 🙂 Und wehe, jemand lässt etwas unter den Tisch fallen oder unbeobachtet stehen – Pippa betrachtet alles als “Finderlohn”.

Ihre Leckerli-Taktik kommt uns beiden zu Gute. Sie weiß mittlerweile ganz gut, dass sie was bekommt, wenn sie macht, was ich will. Jetzt, wo ich das schreibe, hab ich nicht das Gefühl, dass sie nicht macht was ich will… eher umgekehrt… Hm.

Dieses kleine smarte Hündchen hat mich voll in der Hand 😉

“Sitz” hat fast von Anfang an perfekt geklappt. Der Laminatboden wurde ihr dabei etwas zum Verhängnis, da ihr der süße Pippa-Popo nach hinten rutschte. Aber so hatten wir auch “Platz” ziemlich flott drauf 🙂

Eines ihrer größte Kunststück ist, Essbares liegen zu lassen. Das ist eine echt gewaltige Geduldsprobe für die kleine Fressmaschine. Aber sie schafft es jetzt schon, ihre Futterschüssel nicht als Ganzes zu schlucken, sondern erst dann mit dem Schreddern zu beginnen, wenn ich es ihr erlaube. Ich glaub, sie hat Angst, ich könnte ihr etwas wegfressen 😉

Heute ist ihr größtes Talent “Toter Hund” – und das ohne Training – seit Stunden liegt sie faul herum und macht einen auf Sonntagshund 🙂 In diesem Sinne, einen schönen selbigen noch!

m&p

Nachholbedarf: Erster Schnee

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Helle Freude – es hat (ok, es ist ein paar Wochen her) geschneit! Was für mich schon wunderbar ist, dürfte für Pippa der “Hammer” sein! Hündchen dreht in der weißen Pracht vollkommen durch! 🙂 Schnüffelt wie verrückt, springt wie junges Reh und freut sich! Fehlte nur, dass sie laut auflachte 😀

Absoluter Höhepunkt: Schneeschaufeln helfen! 🙂 Pippa eignet sich wunderbar als Helferlein – obwohl sie mir ein bisschen größenwahnsinnig vorkommt, wenn sie nach dem Besen “greift” 🙂

Herrlich! Hoffentlich kommt der nächste Winter bald 😉BildBild

m&p

Hilfe für den “Gremlin”

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Nach zwei Wochen war klar – so kann das mit uns beiden Hübschen nicht weiter gehen. Ringe unter den Augen und Kratzer an den Händen sollten der Vergangenheit angehören. Hilfe für das bisschen Hund und das leidende Häufchen Elend namens Hundehalter muss her 😉

Stichwort: Hundeschule

Wohin wendet man sich mit einem Hund, der den Anscheit macht, etwas verrückt zu sein? An die Crazy Dogs 😉 Und an dieser Stellen meinen aufrichtigsten und herzlichsten Dank an Bärbl, ohne sie wäre ich heute wahrscheinlich im Irrenhaus…

Bärbl: Welche Probleme gibts mit den Welpen?

Melanie: Beissen, pinkeln, nicht schlafen, mir ständig hinterher sein – aber so fünf Minuten am Tag ist sie lieb.

Bärbl: Klingt, als würdest ein Einzeltraining brauchen. Wie ist der Tagesablauf?

Ich erkläre, was im zweiten Blog-Beitrag steht.

Bärbl (lacht): Dann wundert mich gar nichts. Lass den Hund auch mal in Ruhe. Du hast “nur” einen Hund, für den musst du nicht dein Leben völlig auf den Kopf stellen, er soll sich deinem anpassen. Es stresst ihn ja auch, wenn du ständig hinter ihm her bist.

Melanie: Aber, ich hab gelesen…

Bärbl: Fast alles Blödsiinn. Es wird schwierig, weil du da schon einen kleinen Gremlin hast – aber wir bekommen das hin.

Ich erntete Mitgefühl der anderen Welpenbesitzer, Pippa durfte mit den anderen toben. Wunderbare Bekanntschaften mit Mimi dem schönen hellen Labrador oder Ferdinand dem schwarzen, entzückenden Mopsbaby 🙂

Das war ein Freitag – danach begann ein neues, schöneres Hundeleben 🙂

Als hätte es einfach “Klick” gemacht!

Der Samstag hat so entspannt begonnen, dass ich dachte, ich hätte aus Versehen, den falschen Hund eingepackt 🙂 Ich konnte duschen, mich anziehen und meinen Kaffee fast austrinken zwischen zwei Lacki-Runden. Auch Hündchen wirkte viel entspannter. Das war der Tag, an dem ich wusste, dass wir füreinander bestimmt waren! ❤

m&p