Monthly Archives: May 2014

Ängste über Bord – ich lerne fliegen

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Schon so oft hat mich die Vergangenheit eingeholt. Privat, beruflich, familiär… Und irgendwie hab ich mich meistens von einem Weg abbringen oder auf den Pannenstreifen drängen lassen.

Jetzt nicht mehr – ich mach es wie ein Heißluftballon – werf den Ballast “Angst” ab und fliege. Und es funktioniert.

Die Angst darf sein, aber sie darf nicht die Richtung vorgeben. Chef an Bord bin ich und die NEUgierde – der Wille, Altes hinter mir zu lassen und Neues zuzulassen. Es gibt keinen bessern Ort dafür, als das pipparadies. Und mit “hinter mir lassen”, meine ich nicht, Türen zu schließen, mit Kästen und Holzplanken zu verbarrikadieren – sondern sein zu lassen, was es war. Alles passiert aus einem bestimmten Grund zu einer bestimmten Zeit. Im Deutschunterricht lernten wir auch erst das A, dann das B, dann das C – bevor wir ganze Sätze schreiben konnten. Deshalb darf auch “Altes” noch sein, um “Neues” aufzubauen.

Zu wissen, wer man ist und was man fühlt, lässt Flügel wachsen, ohne den Bezug zum Boden zu verlieren.

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit!

*m

Was meinem Herzen gut tut

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Im persönlichen pipparadies kommt es vor allem darauf an, dass es dir gut geht. Dass du weißt, wer du bist und dass du weißt, dass du genau so wie du gedacht bist, die perfekte Version deiner Selbst bist! Egal, woher du kommst, wohin du gehst, welche Sprache du sprichst, wie du aussiehst, was du isst und egal ob du malen, gitarre spielen oder laufen kannst. Du bist DU und das ist so großartig. Stell dir vor, du wärst nicht du – dann würd es dich nicht geben?! Hallo, das geht ja mal gar nicht!!!

Und wenn wir das jetzt schon einmal wissen, dass das Ich und Du Sein das beste ist, was uns passieren kann – dann können wir dem Ich und Du – und den Herzen, die darin schlagen auch gutes tun.

Bei mir ist es die Musik. Sie beruhgt, gibt mir Halt und Kraft, lässt mich die Welt herum vergessen, lässt mich weinen und lachen, zu mir kommen. Billy Joel singt im Hintergrund gerade “All about soul” – wie recht er hat!

Und meiner Seele und meinem Herzen will ich jeden Tag gutes tun – genau so wie sie mir gutes tun und ich es die meiste Zeit des Tages einfach als selbstverständlich hinnehme. Morgen wird mein Herz Purzelbäume schlagen und meine Seele ihr schönstes Kleid auspacken: ich fahr nach Wien in den Tiergarten. Ein Ort mit dem ich wundervolle Erinnerungen verbinde. Ein Ort, an dem ich auf eine eigenartige Weise “Zuhause” bin. Wenn ich im Tiergarten bin, kann ich freier atmen. Dort spüre ich ganz intensiv, das alles mit allem verbunden ist. Keine Ahnung warum. Ich muss auch nicht wissen warum, ich will es einfach nur genießen.

Tu auch du deinem Herzen und deiner Seele etwas Gutes! Sie haben es verdient! Dein Herz schlägt in erster Linie nur für dich – exklusiv und das mit einer Disziplin und Konsequenz und mit großer Freude – wer das zu schätzen weiß, der hat einen Fuß schon im pipparadies 🙂

In diesem Sinne – ich wünsch uns eine Wunder-volle Zeit!

*m

Von der BeWEGung und dem Ziel

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Es ist erstaunlich, was der Entschluss, das pipparadies wiederzubeleben, mit mir gemacht hat.

Ich fühle mich frei und ich weiß, dass mir alle Wege offen stehen. Vielleicht hab ich auch deshalb beschlossen, meine Füße an Laufschuhe zu gewöhnen. Mit jedem Schritt komm ich meinem Ziel – dem Weg – näher. In BeWEGung sein hat plötzlich eine neue Bedeutung für mich. Ich war mir vorher schon des Bodens unter meinen Füßen sehr bewusst und genieße jede Sekunde, die ich in der Natur verbringen kann. Jetzt ist es  anders. Noch bewusster, intensiver – auf eine gewisse Art “echter”, wirklicher und erLEBbarer. Und dieses Gefühl ist einfach großartig!

Ich bin auf dem WEG. Und da ist noch dieses wundervolle Wissen, dass jeder Weg der richtige ist, weil ich jederzeit die Möglichkeit habe, mich zu entscheiden. Will ich nach rechts – alles klar. Dann nach links – kein Problem. Das ist auch, was das pipparadies auschmacht: JEDE/R von uns hat jeden Tag, jede Minute, die großartige Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen. Die Schritte zu setzen, um in die Richtung zu gehen, die gut tut.

Es passiert, dass man auf dem Weg zurück blickt oder sogar umdreht. Ich denke aber mittlerweile nicht mehr, dass das schlecht ist. Im Gegenteil. Man muss den Weg einfach immer achtsam und mit dem Bewusstsein gehen, dass wir die Richtung vorgeben und kein Weg  umsonst ist. Auf jedem Weg gibt es so viel zu erkunden und zu lernen und zu bewundern. Manchmal ist man außer Atem. Und selbst wenn du stehen bleibst – was soll’s? Unter dir hält dich die Erde und über dir präsentiert dir der Himmel Freiheit – weiter, als du es dir vorstellen kannst.

Und zwischen Himmel und Erde fühle mich zu 100 Prozent in meiner Mitte und dieses Gefühl ist so ein großes Geschenk! Wenn sich mein Körper wohl fühlt, dann tut das auch der Seele gut.

Ich wünsch uns eine Wunder-volle Zeit!

*m

Im Spiegel II

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Die einen Spiegel zeigen dir dich und deine wundervolle menschliche Hülle, die dich durch das Leben tragen darf.

Die anderen Spiegel nimmt man vielleicht lange gar nicht als solche wahr. Sie sind größer, kleiner, breiter, schmäler, männlich, weiblich… Es sind die Menschen, denen wir täglich begegnen dürfen. Jede Begegnung eröffnet uns das Geschenk, uns und andere besser kennen zu lernen. Wir agieren und reagieren. Bewusst und unbewusst. Und wir machen uns ein Bild vom Gegenüber. Und ich hab das Gefühl, dass man dieses Bild, das von einem “gemalt” wurde, oft spüren oder sogar sehen kann.

Als mir das bewusst wurde, habe ich beschlossen – von jedem, der mir begegnet nur die schönsten Seiten aufzuzeichnen. Es ist nicht immer leicht, vor allem wenn es mit der Sympathie mal nicht so klappt. Aber auch dann frage ich mich, was mich jetzt an dieser Persön “stört” oder besser warum es mich stört. Meist sind es Charakterzüge, zu denen ich für mich noch keinen Zugang gefunden habe. Sobald mir das bewusst ist, geht es meistens wieder leichter, die schönen Farben zu verwenden und plötzlich ist es auch mit der gegenseitigen Sympathie so weit her.

Und der beste Tipp für den Umgang mit allen Spiegeln – ob Mensch oder Gegenstand an der Wand – ist doch der, gegen die Schwerkraft zu arbeiten und die Mundwinkel nach oben zu ziehen. Klappt zu 99,99 Prozent – das Spiegelbild lächelt zurück 🙂

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit!

*m

Über Stock und Stein durchs #pipparadies bis ins Ziel

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Ich sitze hier, frisch geduscht, mit hoch rotem Kopf und einem breiten Grinsen im Gesicht. Warum? Ich habe gerade meinen ersten 3 geh-laufenen Kilometer hinter mir. Über Stock und Stein – über Wurzel und Blattwerk – über Asphalt und Schotter. 31 Minuten war ich unterwegs und ich bin gerade sooooo was von stolz auf mich!

Genau das ist auch ein Aspekt, der das pipparadies zum wahren Wohlfühl-Paradies macht! Jeder darf stolz auf sich und seine Leistungen sein. Egal, ob es 3 km waren oder ein Ironman. Um ins Ziel zu kommen, muss nämlich jeder den ersten Schritt machen und diese Tatsache gilt nun mal für uns alle.

Und Ziele setzen ist auch mein nächstes Stichwort. Wenn ich ehrlich bin, war ich darin nicht immer besonders gut. Das ändert sich jetzt. Ich habe mich gerade für meinen ersten Laufbewerb angemeldet 🙂 Nicht, um eine Bestzeit aufzustellen, nicht, um irgendjemanden etwas zu beweisen. Einfach, um meinem Körper mit der Bewegung etwas Gutes zu tun. Und genau das tut gerade besonders gut!

Ich halte uns auf dem Laufenden :))) und wünsch uns eine Wunder-volle Zeit!

*m

Meine #Inspiration

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Stichwort: Spiegel. Viele nennen ihn auf fast schon liebevoll “Feind”. Mir ging es auch lange so. Ein Blick in den Spiegel und ich hätte am liebesten einen stumpfen Gegenstand in die Hand genommen, um dem bösen Teil böse Verletzungen zuzufügen. Beim Blick in den Spiegel fallen vielen Menschen Dinge auf, die ihnen nicht gefallen: zu kurze Beine, zu große Nase, dort zu dick, dort zu dünn und überhaupt “bäh”. Umdrehen, weitergehen – so tun, als hätte man nie in den Spiegel gesehen.

Irgendwann “akzeptiert” man sein Spiegelbild. Ohne blöde Fragen, ohne Rufzeichen – nur mit kleinen Vorwürfen.

Für mich war es ein langer Weg, bis ich in den Spiegel schauen konnte, ohne dass mir die Tränen über die Wangen gelaufen sind. Und irgendwann hat es “Klick” gemacht. Obwohl “Klick” nicht das richtige Wort ist – es hat ordentlich gekracht. Als wäre das Baustellengerüst, das ich um mich aufgebaut hatte, zusammengebrochen. Ich hab mich gesehen – mit allen den Ecken, Kanten, Rundungen und mit all dem Wunder, das sich hinter diesem Gerüst versteckt hat.

Klar gibt es Momente, in denen wieder Arbeiter auftauchen, die versuchen, das Gerüst wieder aufzustellen. Die schicke ich dann aber meistens mit einem Lächeln und einem Bier wieder fort 🙂 Jetzt blicke ich in den Spiegel und bin froh, dass ich mich sehen kann. Von Kopf bis Fuß – ein pipparadies.

Dann habe ich den Trailer zu Taryn Brumfitts Dokumentation “Embrace” gesehen: http://bodyimagemovement.com.au/embrace-the-documentary/ Sie hat “gewöhnliche” Frauen auf der Straße gefragt, wie sie ihren Körper mit einem Wort beschreiben würden. Die Antworten waren nicht besonders schmeichelnd. Das und die Tatsache, das Tayrn Vorbild für ihre Kinder sein möchte, um ihnen beizubringen, sich in und mit ihren Körpern wohlzufühlen und diese zu lieben, waren Anstoß für die Doku “Embrace” – everyBODY is beautifl – die Tayrin drehen möchte. Dafür sammelt sie Spenden. #ihaveembraced Ein Steinchen, das im australischen Meer ins Wasser geworfen wird und Wellen schlägt. Meine Inspiration, dem Blog ein neues Gesicht zu geben, um noch mehr wundervolle Facetten im Spiegel zu entdecken.

Jeder sollte ein solches Steinchen sein – größer oder kleiner, vollkommen egal, denn Kreise zieht jedes noch so winzige Kieselsteinchen. Meines ist fürs Erste das pipparadies.

Bis bald, im Spiegel II

*m

 

Guter Morgen?!

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Seit Monaten übe ich mich darin, das Leben jeden Morgen mit einem Lächeln zu begrüßen – ganz einfach, weil sich das Leben das voll und ganz verdient hat! Egal, ob ich schlecht geschlafen, schelcht geträumt oder einfach nur das Weckerklingeln gerne überhören möchte.

Ich wache auf und fühle meine Zehenspitzen, meine Fingerspitzen und ansatzweise meine Haarspitzen (zumindest die, die meine Nase kitzeln) 🙂 und wie eine wohlige Gänsehaut überkommt mich eine Dankbarkeit für jeden Millimeter dieses Wunderwerks Körper.

Zugegeben, es ist nicht jeden Tag so “intentsiv” – aber es lohnt sich.

So fühlt sich das Pipparadies an. Genau so, wie sich Pippa jeden Morgen darauf freut Frauchen/Herrchen zu sehen – genau so freue ich mich auf den neuen Tag und darauf, was ich alles erleben darf.

Bist du heute euch in deinem eigenen Pipparadies aufgewacht?

Ich wünsch uns einen Wunder-vollen Tag!

*m

Wunder…

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Wunder…

…gibt es immer wieder… (Katja Ebstein)

…fragen nicht… (Sportfreunde Stiller)

…geschehen… (Nene)

…werden oft besungen, beschrieben, herbei gesehnt, übersehen, analysiert, nicht verstanden, als selbstverständlich hingenommen. Wunder haben viele Gesichter!

Und darum geht es im neuen Pipparadies. Um Wunder. Tagtäglich beWundere ich die Natur und so viele fälschlich als Kleinigkeiten wundervolle Dinge wie Blumen, Schmetterlinge, Wolken… Und wer mich kennt weiß, dass ich mich darüber freuen kann, wie ein kleines Kind, das zum ersten Mal vor einem hell erleuchtetem Christbaum sitzt.

Doch was ist mit dem Wunder, dass uns das Leben täglich schenkt? Das Ich, das Du, das Er, das Sie – es hat nicht die Bedeutung, die es verdient, wird ständig kritisiert und nicht mehr gehuldigt. Das Wunder Körper/Mensch/Sein – genau so, wie man IST.

Wenn mich Pippa in den Monaten, die ich direkt und intensiv mit ihr verbringen durfte, eines gelehrt hat, dann, dass es völlig egal ist, wie ich aussehe, wie ich spreche, ob meine Haare täglich frisch gewaschen sind oder ob meine Schuhe Löcher haben, ob meine Beine in einem kurzen Rock passen oder meine Oberweite weit genug für ein Dirndl ist. Im Pipparadies ist jeder wundervoll und jeder perfekt – einfach nur, weil er/sie ist. Jeder, der meiner kleinen Pippa freundlich entgegen kam, wurde mindestens doppelt so freundlich von ihr begrüßt. Was mit so manchem Pfotenabdruck auf der frisch gewaschenen weißen Hose aber auch mit einem umso strahlenderem Lächeln endete 🙂

Ich möchte meine kleine Welt ein bisschen mehr zum Pipparadies machen. Das Wunder-Schöne an mir und den Menschen, die mich umgeben neu entdecken und meine Entdeckungen teilen.

Das #Pipparadies wird #wunderschön – wie du und ich.

Das Leben feiern :) und Wunder-volles entdecken

Das Leben feiern 🙂 und Wunder-volles entdecken

Ich freu mich darauf und wünsch uns eine Wunder-volle Zeit!

*m

 

Alles neu

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Ich schulde allen, die einmal in diesen Blog geschnuppert haben und mir einige Monate und eine Erklärung.

2013 hat das Leben mit mir ein Rad geschlagen und so ziemlich alles ordentlich auf den Kopf gestellt. Ich habe mein Zelte in Kärnten abgebrochen und in der Steiermark wieder aufgestellt. Obwohl es am Anfang geplant war, dass Pippa mit mir ins “grüne Herz” Österreichs siedelt, ist es dann nicht dazu gekommen. Die Geschichte würde den Rahmen sprengen.

Nun ist es so, dass Pippa das Leben meiner Eltern durcheinander bringt – aber auf eine sehr positive und tierisch gute Art und Weise. Die drei sind mitterlweile ein eingespieltes Team – alles tanzt fröhlich nach Nora Pippilottas Hundepfeife 🙂

Ich bin in der Steiermark in der Zwischenzeit nicht wieder auf den Hund, aber auf drei Schweine gekommen. Auch eher passiv, da die “Nutztiere” den Nachbarn gehören, aber ich mich “nützlich” mache. Gerne in grünen Gummistiefeln – um den Schweinchen einen authentischen und kompetenten Eindruck zu vermitteln.

Jedenfalls ist es so, dass der Blog still lag. Heimlich still und leise hat er sich aber doch nicht ganz aus meinem Leben verabscheidet – ich wusste, dass das Pipparadies eine Fortsetzung finden würde. Und heute weiß ich, welche.

Mehr darüber erfahrt ihr morgen 🙂 Ein bisschen Spaß – ähm Spannung muss schon sein!

Ich wünsch euch einen Wunder-volle Zeit!

*m