Im Spiegel II

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Die einen Spiegel zeigen dir dich und deine wundervolle menschliche Hülle, die dich durch das Leben tragen darf.

Die anderen Spiegel nimmt man vielleicht lange gar nicht als solche wahr. Sie sind größer, kleiner, breiter, schmäler, männlich, weiblich… Es sind die Menschen, denen wir täglich begegnen dürfen. Jede Begegnung eröffnet uns das Geschenk, uns und andere besser kennen zu lernen. Wir agieren und reagieren. Bewusst und unbewusst. Und wir machen uns ein Bild vom Gegenüber. Und ich hab das Gefühl, dass man dieses Bild, das von einem “gemalt” wurde, oft spüren oder sogar sehen kann.

Als mir das bewusst wurde, habe ich beschlossen – von jedem, der mir begegnet nur die schönsten Seiten aufzuzeichnen. Es ist nicht immer leicht, vor allem wenn es mit der Sympathie mal nicht so klappt. Aber auch dann frage ich mich, was mich jetzt an dieser Persön “stört” oder besser warum es mich stört. Meist sind es Charakterzüge, zu denen ich für mich noch keinen Zugang gefunden habe. Sobald mir das bewusst ist, geht es meistens wieder leichter, die schönen Farben zu verwenden und plötzlich ist es auch mit der gegenseitigen Sympathie so weit her.

Und der beste Tipp für den Umgang mit allen Spiegeln – ob Mensch oder Gegenstand an der Wand – ist doch der, gegen die Schwerkraft zu arbeiten und die Mundwinkel nach oben zu ziehen. Klappt zu 99,99 Prozent – das Spiegelbild lächelt zurück 🙂

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit!

*m

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