Monthly Archives: June 2014

Wünsch dir was oder Welche Schuhe passen zu Gucci

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Es gibt Geschichten, die behält man gerne für sich – einfach um der Geschichte Willen. Dann gibt es welche, die machen die Runde, obwohl man sie “nur” einem erzählt hat und plötzlich weiß es die ganze Stadt. Dann gibt es Geschichten, die man selbst gerne erzählt und solche, die man erzählt bekommt und weiter erzählt.

Ich liebe Geschichten. Nicht umsonst habe ich fast zehn Jahre bei der Kleinen Zeitung Geschichten geschrieben. Allein das Wort Geschichte finde ich spannend, weil es verbindet. Den Erzähler und den Zuhörer. Den Autor und den Leser. Die Vergangenheit mit der Gegenwart und der Zukunft. Ich weiß das Glück, das ich habe, Geschichten schreiben zu dürfen, Tag für Tag sehr zu schätzen.

Heute darf ich wieder eine tolle Geschichte erzählen, eine, wie sie nur das Leben selbst schreiben kann.

Es war einmal… (Klassiker waren, sind und bleiben Klassiker :)) …ein Mädchen. Bezaubernd, freundlich, hilfsbereit, ein Sonnenschein im tristen Alltag. Mitte 20. (An dieser Stelle ist wohl klar, dass es sich nicht um mich handelt :)) Sie ist zuverlässig, mitfühlend, engagiert, ehrlich… einfach zum Gernhaben. Eines Abends – sie war mit einer Runde in einem Lokal und die Stimmung war großartig. Bis sich ein Kollege verabschiedet, da er am nächsten Tag schon frühmorgens zu einer Geschäftsreise aufbrechen musste. Vor dem “Ciao” waren seine Worte: “Bitte schickt mir dann einfach eine Liste mit Dingen, die ich euch mitbringen soll.” Ja, klar. Ungefähr so ernst hat die Runde diese Aufforderung genommen. Mit einem Augenzwinkern meine das Mädchen: “Eine Gucci-Tasche bitte. So eine wollte ich schon immer haben.”

Zwei Tage später. Der Kollege unserer Protagonistin kommt von der Geschäftsreise zurück. Er hat für jeden etwas mitgebracht. Schokolade, Luftballons, kleine Mitbringsel eben. Sie bekommt nichts. Bis der Kollege wieder aus dem Büro kommt. In der rechten Hand eine Papiertragetasche auf der in goldenen Lettern Gucci steht. Lautes Lachen – Schokolade in er Gucci-Hülle ist wirklich eine gute Idee. Nix da. In der Tasche war ein Karton auf dem in goldenen Lettern Gucci steht. Im Büro wurde es ruhig. Im Karton war Seidenpapier. Im Seidenpapier eingewickelt eine entzückende Gucci-Tasche. Das Mädchen kippte sprichwörtlich aus den Latschen. Lachen, weinen, nicht ernst nehmen, durchdrehen wie verhält man sich in dieser Sitaution…? “Ich kann das nicht annehmen.” “Oh doch, du hast dir die Tasche gewünscht und ich hab dir diesen Wunsch sehr gerne erfüllt.”

So spielt das Leben – jeden Tag. Man wünscht sich etwas und es geht in Erfüllung. Millionenfach sind es Wünsche, die wir in den Himmel schicken, die erfüllt werden und wir schenken ihnen keine Aufmerksamkeit mehr – bemerken oft gar nicht, dass sie wahr geworden sind. Manchmal möchten wir sie auch nicht für wahr nehmen, weil wir sie nicht anfassen können. Wir wünschen uns einen Parkplatz und bekommen ihn. Nehmen es hin und erst beim nächsten Mal, wenn das Wünschen nicht klappt, ärgern wir uns vielleicht sogar, anstatt uns darüber zu freuen, dass es schon so oft geklappt hat. Wir wünschen uns ab und zu, mehr Mut zu haben. Wir wünschen uns, geliebt zu werden, oft schon lange bevor wir drauf kommen, dass wir uns doch selbst lieben könnten – genau so wie wir sind.

Die Tasche ist ein Beweis dafür, dass Wünsche in Erfüllung gehen. “Wenn man sie zur richtigen Zeit an den richtigen Ansprechpartner richtet”, meinte eine Freundin von mir. Jeder von uns hat es verdient, dass sich unsere Wünsche erfüllen, wenn sie gut für uns sind. Manchmal muss man Wünsche auch öfter aussprechen, bis sich vom “Richtigen” gehört werden. Die Versuche sind es Wert. Aber vorsicht, dann steht man schon vor dem nächsten Problem: Welche Schuhe passen zu Gucci 🙂

In diesem Sinne wünsche ich uns wieder eine Wunder-volle Woche, voller erfüllter Wünsche!

*m

Glücksmomente zum Frühstück

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Das Frühstück, sagt man, ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Wer zerknittert aufsteht, sagt man, hat tagsüber die besten Entfsltungsmöglichkeiten. Deshalb, sage ich, sollte jeder Tag mit einem bewussten: “Hallo Leben, schön, dass du da bist!” beginnen.

Heute ist ein Tag, an dem mir das besonders leicht fällt. Ich bin bei einer lieben Freundin in Wien. Hab das Donauinselfest und einen obligatorischen 😉 Besuch im Tiergarten Schönbrunn hinter mir. Ein großartiges Wochenende. Jetzt sitze ich auf der Terasse, lass meinem Blick über die Bundeshauptstadt schweifen und bin einfach happy.

Das Leben serviert uns jeden Tag Glücksmomente – oft (wie heute bei mir) schon zum Frühstück. Im Grunde muss man nur zum Buffet gehen und zugreifen. Ich nehme mir heute Morgensonnenstrahlen, Vogelzwitschern und eine grandiose Aussicht. Dazu eine Tasse Kaffee 😉

Und während ich hier schreibe, kommt eine Hummel im pipparadies vorbei. Flauschig und entzückend kugelig, mit ihren kleinen Flügeln, die eigentlich – so die Wissenschaft – nicht zum Fliegen gemacht sind. Eigentlich. Tja, eigentlich ist alles möglich. Erst recht, wenn man gestärkt von Glücksmomenten in den Tag starten darf!

Ich wünsch uns eine Wunder-volle Zeit!
*m

Ein Schritt näher zu mir

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Wenn ich mich einmal ärgere – dann ordentlich. Dann beschäftigt das oft auch mehr als ein paar Minuten und ich frage mich, wie es dazu kommt, dass mich etwas so “blockiert”. Als hätte ich Scheuklappen auf, sehe ich nur noch in eine Richtung und in dieser sehe ihr Rot. Nicht gerade zielführend, es sei denn, man befindet sich auf einer langen geraden Einbahn. Es sind aber die Kurven, die das Leben lebenswert machen.

Gestern (und heute fortgesetzt) war es mal wieder soweit. Und ich habe darüber nachgedacht, warum es so ist. Im pipparadies will ich nicht so viel Zeit mit Ärger verschwenden und dem Ärger auch nicht so viel Aufmerksamkeit schenken.

ABER 🙂

Ich bin dafür, dass man den Ärger nicht einfach verdrängt, oder hinunter schluckt oder ihm freien Lauf lässt und andere wüst beschimpft. Ich habe mich dafür entschieden, mich mit dem Ärger auseinanderzusetzen, bis wir auf einen grünen Zweig kommen. Und ich gestehe mir ein – es liegt an mir. Wie schon oft. Ich habe mich geärgert, weil Neid und Eifersucht dafür gesorgt haben, dass ich angegriffen wurde und weil ich mich darauf eingelassen haben, bin ich angreifbar geworden. Angreifbar deshalb, weil mich gewisse Aussagen dort getroffen haben, wo es weh tut. An verwundeten Stellen, die noch nicht ganz verheilt sind. Dabei geht es in meinem Fall darum, dass ich es im Grunde Jahrzehnte lang immer allen und überall recht machen wollte. Es war ein Drang – Harmoniesucht, Naivität und das gepaart mit einer großen Portion Selbstzweifel.

Ich habe mich für eine Sache eingesetzt, freiwillig. Ich wurde dafür gelobt. Klingt nicht so schlecht, oder?

Anstatt das anzunehmen, lenkte sich mein Fokus auf 2 Prozent, die mir neidisch vorgeworfen haben, mich nur in den Mittelpunkt drängen zu wollen.

Warum lass ich mich davon provozieren? Ich war – nein, ich BIN – davon überzeugt, dass es gut war, was ich getan habe. Ich habe es aber anscheinend nicht allen recht gemacht. Und ich hatte Angst. Angst davor, dazu zu stehen, mich für mich und meine Überzeugung einzusetzen und authentisch zu bleiben.

Ich bin wie ich bin. Ja, wenn mir etwas wichtig ist, dann setz ich mich dafür ein. Wenn ich will, dass etwas weiter geht, dann pack ich selbst an. Ich bleibe gleichzeitig Diplomat – ohne Rücksicht auf Verluste 🙂 Was ist schlimm daran? Gar nichts! Ich habe wieder einen Schritt weiter zu mir gefunden. Darum geht’s im pipparadies. Sich auf dem Weg, auf dem man sein Leben erkunden kann, zurecht zu finden. Es gibt Kreuzungen, es gibt Rastplätze, es gibt Begegnungen, es gibt auch mal Stopptafeln oder rote Ampeln – genau so gibt es Brücken, wundervolle Landschaften und Wegweiser. Und auf diesem Weg darf jeder selbst entscheiden, wohin er geht. Jeden Tag. Ich entscheide mich heute dafür, nicht zurück in die Sackgasse der Selbstzweifel und des Ärgers zu gehen. Und es ist in Ordnung, dass nicht alle Menschen in dieselbe Richtung gehen, weil wir unterschiedliche Ziele haben. Und jeder einzelne Schritt, den wir mit dem Herzen gehen, führt uns dorthin wo wir Zuhause sind – überall.

Eine Wunder-volle Zeit für uns alle!

*m

Gelassen oder Geh-lass-sein

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Neben mir ist gerade ein Steiermark-Herz-Luftballon zerplatzt. Natürlich mit einem lauten Knall. Mich hat’s in diesem Moment auf gut Deutsch echt “gfetzt”. Inklusive gefühltem Herzschlagaussetzer. Und dann? Lautes Lachen! 🙂

Warum hat mich der platzende Ballon jetzt so erschrocken – weil ich gerade dabei war, mir Gedanken über “Gelassenheit” zu machen. Haha – wer bleibt schon gelassen, wenn’s knallt? 🙂 Super Timing im pipparadies.

Gelassenheit ist etwas, das meine kleine Pippa auszeichnet und etwas, das in jedermann/fraus pipparadies im Grunde eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Doch was bedeutet es eigentlich? Für mich ist Gelassenheit ein Gefühl der Sicherheit – alles IST genau so wie es ist und das ist gut. Aber es klappt nicht immer so mit der Gelassenheit. Manchmal sind es Kollegen, Freunde, Familienmitglieder, andere Autofahrer, der PC oder auch laute Donner, die mich aus der Gelassenheits-Bahn werfen. Manchmal bin ich es auch selbst, die aussteigt.

Doch immer früher kommt dann der Moment der Erkenntnis und ich denk mir “Geh, lass sein”. Ohne “h” und “i” bringt mich das ganz einfach wieder auf die Spur zum Gelassen-Sein. “Sein lassen”  habe ich vor ein paar Jahren noch mit “aufgeben”, “liegen lassen”, “im Stich lassen” oder ähnlichem verbunden. Es war irgendwie negativ besetzt. Dabei haben es die Beatles schon lange vorgesungen: “Let it be”. Lass es sein, genau so wie es ist. Weil es genau so gut ist. Pippa kennt die Beatles zwar nicht – aber sie nimmt jeden Moment (und meine Launen) wie er ist und schafft es, sich von einer Sekunde auf die andere auf irgendwas (meistens sind es Leckerlis :)) sich so zu freuen, als könnte es nichts bessers auf der Welt geben.

Ich wünsche uns diese Gelassenheit – Geh, lass sein und sei glücklich 🙂

Viele Wunder-volle Momente

*m

Den Mutigen gehört die Welt

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Es gibt Momente im Leben, die ziehen einen regelrecht den Boden unter den Füßen weg. Man verliert oft nicht nur sprichwörtlich den Halt. In solchen Momenten ist es gut, wenn man zumindest unbewusst weiß, dass man noch auf der Erde steht, auch wenn der Untergrund uneben, holprig, steinig ist. Am Wochenende war ich diesem Gefühl sehr nahe.

Zwei Kolleginnen erzählten mir von einem Kletterkurs auf der Riegersburg – ich war übermütig, meinte, das würde ich auch gerne probieren und drei Tage später stand ich “am Abgrund”. Es war mir klar, dass es nicht leicht werden würde, aber dass ich dann beim Einstieg so bewegungslos werden würde, damit habe ich nicht gerechnet. “Hinter dir gehts abwärts und vorwärts steil bergauf” wird im “Watzmann” gesungen. Oh ja – auf der Riegersburg ist das auch so. Ich klammerte mich an das Seil und unzählig viele Fragen sausten durch meinen Kopf: Halten die Verankerungen, das Seil, die Sicherungen, die Karbiner, meine Arme, meine Beine, die Schuhsohlen…? Vertrauen. Mein Stichwort. Vertrauen in das Material, den Trainer und vor allem das Vertrauen in mich.

Ich war kurz davor, schon nach 3 Metern aufzugeben.

Durchatmen. Die Aussicht genießen über die Steiermark, die sich unter meinen Füßen von wohl einer ihrer schönsten Seite zeigte. Durchatmen. Weitergehen.

Ich habe es geschafft – und das Gefühl, dass ich beim Ausstieg hatte, kann ich nicht in Worte fassen. Das Wort, dass es wohl am besten beschreiben würde, wäre eine Mischung aus Dankbarkeit, Freude, Stolz – Daneudolz – oder so 🙂

Dieser Sonntag zeigte mir einmal mehr, wie hilfreich und gut es ist, zu vertrauen. Vertauen in die eigenen Fähigkeiten, in die Fähigkeiten anderer – auch wenn es Fremde sind – und Vertrauen in die Technik.

Wie heißt es doch so schön: Den Mutigen gehört die Welt! Dazu gehört auch der Mut, so zu sein, wie man ist. Der Mut, das zu tun, was gut tut. Der Mut auszusprechen, was man sich wünscht. Der Mut, um Hilfe zu bitten. Der Mut zu helfen. Der Mut, authentisch zu sein. Der Mut, andere genau so anzunehmen wie sie sind (auch wenn andere Menschen vielleicht andere Meinungen vertreten). Der Mut, einen Schritt vor den anderen zu setzen, auch wenn man den Tritt unter einem Felsvorsprung vielleicht nicht gleich sieht. Der Mut, den Weg weiter zu gehen, wenn ihn vorher noch niemand gegangen ist. Der Mut, JA zum Leben zu sagen. Zusammengefasst ist es der Mut, zu lieben – frei von Ängsten, Vorurteilen oder Erwartungen. Der Mut, sich um Felsen zu schwingen, um festzustellen, dass die Aussicht auf der anderen Seite des Steines vielleicht noch schöner ist.

Ich wünsche uns eine mutige und vor allem Wunder-volle Zeit!

*m

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Körper_Gefühl für Anfänger

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Keine Ahnung, wann das angefangen hat… Aber wahrscheinlich seit der Mensch herausgefunden hat, dass man Vergleiche stellen kann, ist das mit dem Körper-Bewusstsein und Selbst-Wert-Gefühl und mit dem Gefühl für den eigenen Körper nicht mehr so einfach. Der Körper wurde – zunehmend beeinflusst durch die Medien – immer mehr zu einem “Werk”, das beliebig den Ansprüchen (anderer) angepasst werden kann.
Das Gefühl dafür, was er eigentlich ist, geht dabei verloren.
Für mich ist mein Körper Heimat. Überall wo ich bin, ist er dabei. Bei allen Ideen, unterstützt er mich in der Umsetzung. Er ist mein Schutz nach außen, er gibt meiner Seele, meinem Geist und Verstand Halt, solange ich hier auf der Erde sein darf. Durch meinen Körper durfte ich lernen, zu fühlen, was es bedeutet Schmerz zu erleiden und wie es ist, wenn eine Wohlfühl-Gänsehaut mich von den Zehen- bis in die Haarspitzen umhüllt.
Vor ein paar Jahren habe ich das noch nicht so gesehen. Wenn ich zum Beispiel vor dem Einschlafen zufällig mit der Hand meine Oberschenkel berührt hab, habe ich “mich” dafür gehasst und mich in den Schlaf geweint. Weil ich nicht dem von außen vorgegeben Schönheitsideal “entspreche”… Was auch immer das heißt, wer auch immer das vorgibt…
Ich wurde Gott sei Dank schlauer und habe begriffen, dass ich jede Sekunde dankbar sein darf für diese Wunder-volle Fahrgestell, dass mir das Leben Geschenk hat. Und gerade die Ecken und Kanten (oder vl doch eher Rundungen ;)) machen mich einzigartig. So einzigartig, wie jeder von uns ist. Dieses Körper-Gefühl wünsche ich euch von ganzem Herzen! Und ich hoffe, dass ich einen kleinen und dass die Doku “Embrace” (Body Image movement) einen großen Teil dazu beitragen kann. #ihaveembraced

Ich wünsch uns eine Wunder-volle Zeit!
Love*m

Ich will Meer!

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🙂
Zwei Jahre war ich nicht im Ausland. Zwei Jahre weder am, geschweige denn im Meer. Heute wurde der Zählerstand wieder auf Null gedreht. Ein Auto, vier Frauen und Kai-Uwe (das Navi) wagten den sprichwörtlichen Sprung über die Grenze: Bella Italia, ich hoffe, du warst bereit 🙂
Wie damals als Kind vorm Christbaum, stand ich heute in Erfurcht vor dem Ozean. Die Seele in Dankbarkeit und den Körper in Bikini und ein Handtuch gehüllt. Nur gute zwei Stunden Autofahrt und das Ziel war absolute ZuFRIEDENheit.
Es war ein perfekter Tag – von der Abfahrt bis zur Ankunft. Ich spüre die Dankbarkeit jetzt fast noch mehr als den geringfügigen Sonnenbrand 😉
Jetzt will ich wieder Meer – nicht erst in zwei Jahren. Viel balder. 🙂 Weil es gut tut, “Meer” zu wollen. Weil der Tag bewiesen hat, dass wir es verdienen, dass es uns gut geht, dass wir es uns erlauben dürfen, diese Seele im Gleichklang mit dem Rauschen der Wellen baumeln zu lassen.
Außerdem zahlt es sich aus nach der “ultimativen super Muschel” zu suchen – vor allem dann, wenn man während der Suche so viel “meer” findet: Freundschaft, Entspannung, pure Freude, Genuss und Erinnerungen an einen perfekten Tag mit “Meer”wert.

Ich wünsch uns eine Wunder-volle Zeit
*m

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Ich seh, ich seh…

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…was du nicht siehst. Komisch, gerade jetzt fällt mir dieses Spiel aus meiner Kindheit ein. Keine Ahnung warum.
Aber heute hat es eine andere Bedeutung. Während wir früher auf der Suche nach Dingen waren, die hauptsächlich rot, grün oder schwarz waren – suche ich jetzt nach mehr. Wir suchen ständig, nach Job, Freunden, freien Parkplätzen oder der “großen Liebe”.

Jetzt sehe ich auch mehr. Ich seh, ich seh was du nicht siehst – und das bist du! Es passiert so oft, im Gegenüber Facetten zu entdecken, die der Gesehene gar nicht kennt oder zumindest nicht für wahr nimmt. Ich hab einzigartig großartige Kolleginnen. Wundervolle Frauen! Singels. Ihnen widme ich diesen Beitrag.

Sie sehen viel in sich, nur leider oft die liebenswertesten Seiten nicht. Lange Zeit ging es mir genau so. Und deshalb tut es mir jetzt im Herzen besonders weh, wenn ich seh, dass sie unglücklich sind, weil sie denken, ein Topf ohne passenden Deckel zu sein.
Aber ich weiß, das Wundervolle, das ich in ihnen erkennen kann, lässt sich nicht vor jedem verstecken. Irgendwann tauchen die Kerle auf, die ihnen den Spiegel vorhalten, in dem die Prinzessin zu Vorschein kommt. Ganz nach dem Motto “ich seh, ich seh was du nicht siehst” – und das ist Wunder-voll.

Und in der Zwischenzeit, Mädels, lassen wir es uns so richtig gut gehen und suchen nicht nach Fröschen/Prinzen/Traummännern – sondern finden in jeder Minute den Glücksmoment, der eine Minute vorher noch nicht exsitierte – so schnell kann es nämlich manchmal gehen mit dem Glück im Spiel, im Job oder eben in der Liebe 😉

*m

(M)ein erstes steirisches Jahr

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Ich sitze im Garten – in der „Schupf’n“ – auf der Leinwand wird das Match Brasilien gegen Mexico übertragen. Die private WM-Arena ist das offizielle zweite Wohnzimmer für die Mieter unseres „Freistaats“ geworden. So gefällt mir das. Und zwischen all den vergebenen Torchancen in der ersten Halbzeit denk ich nach – über mein (erstes) Steiermark-Jahr.

17. Juni 2013. Zwei Monate pendeln von Graz. Leben in einer der grauenhaftesten (sorry Jungs) WGs des Landes. Neue „Nachbarn“, neue Kollegen, neue Umgebung, neue Wege. Und der Vorsatz: Ich hör auf mein Herz. Lass es mir gut gehen und wenn sich jemand an meiner guten Lauen stört, dann ist er selbst schuld – und ich häng mir keine fremden Sorgen-Rucksäcke mehr um.

17. Juni 2014. Zehn Monate Happy-Päppy-Sunshine-Leben und Wohnen im „Freistaat“ 🙂 Mit großartigem Vermieter, perfekten Nachbarn und das Mitten in der Natur. Ich kann atmen, mich frei bewegen. Meine KollegInnen sind wundervoll, meistens macht die Arbeit Spaß – und ich nehm das Leben leicht und wie es kommt und das Leben dankt es mir, indem es mich freundlich anlächelt. Was fehlt, ist dasHündchen – dann wäre es hier das Pipparadies im steirischen Paradies… Klar gibt’s ab und zu Momente, die aus dem Happy-Päppy-Eck ausscheren – aber im Großen und Ganzen darf ich jeden Tag ein großes DANKE in den Himmel malen.

(M)ein erstes steirisches Jahr ist vorüber – so schnell wie die Veränderung da war, so schnell ist auch diese Jahr vergangenen. Und neugierig schaut schon das nächste Jahr ums Eck – ich bin gespannt, was mich dann erwartet.

In diesem Sinn – ich wünsch uns eine Wunder-volle Zeit
*m

PS: Es steht noch immer 0:0 🙂

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Der Tag am See – oder: Wunder auf zwei Beinen

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Wochenede, Sonnenschein, gefühlt 50 Grad Celsius und ein herrlich kühlender Wörthersee – Herz, was brauchst du mehr. Genau das war das Rezept für meinen perfekten Pfingsmontag. Die tausenden Badegäste, die auch ebendiese Idee hatten, hatte ich vorab nicht bedacht 🙂 Doch es war gut, dass ich mich von der Masse der Mensche überwältigen und überzeugen lies, dass es ok ist, dass ich den See nicht für mich allein hab.

Dann hatte ich Zeit – zu lesen, zu schwimmen, zu schiwtzen, einen kleinen Sonnenbrand zu züchten und zu beobachten. Es ist toll, Menschen zu beobachten. Grundsätzlich, im Café, in der Innenstadt, im Nachbarauto – und am See. Wisst ihr, was mir so ganz fotoshopfrei aufgefallen ist: JEDER und JEDE einzelne Badegast hatte es – etwas Wunder-volles. Vom charmanten Lächeln bis zu zauberhaft schönen Zehen.

Wenn ich diese Zeilen jetzt lesen würde, ohne sie geschrieben zu haben, würde ich wahrscheilnich den Kopf schütteln, mir denken “ok, zu viel Sonne, liebe Meli” und im nächsten Moment würden mir alle möglichen Körperteile einfallen, die nicht “schön anzusehen” sind. So wie eine Bekannte dann gemeint hat: “Ich bin zurzeit unzufrieden. Weil ich meinen Oberkörper gar nicht mag. Meine Arme, meinen Bauch…” Ich habe darüber nachgedacht – und ich bin zu dem Schluss gekommen: BLÖDSINN! Diese Bekannte ist genauso wie jeder Bikini-, Badeanzug- und Badehose-Tragender am See SCHÖN. Und zwar aus einem ganz einfachen Grund – weil jeder einzigartig ist. Es macht keinen Sinn, zu vergleichen – andere besser und sich schlechter zu finden. Jeder ist anders und anders ist gut. Wir sind keine Kopien, die sich einfach vervielfältigen lassen – jeder ist ein Wunder, wegen seiner Einzigartigkeit!

Für diese Einzigartigkeit setzt sich auch Tayrin von “Body Image Movement” mit ihrem Projekt “Embrace – EveryBODY is beautiful” ein. Und dafür danke ich ihr von Austria nach Austrilia 🙂 http://bodyimagemovement.com.au/

#ihaveembraced

Und ich umarme mein SEIN, meinen Körper jetzt noch ein Stück mehr – nachdem ich all diese Wunder auf zwei Beinen am See entdecken durfte!

In diesem Sinne – ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit!

*m