Ein tierisch erkenntnisreiches Wochenende

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Ich war am Pfingstwochenende “Zuhause” – in Kärnten, bei der lieben Familie und im “echten” Pipparadies mit meiner Pippa. Und schon allein beim Schreiben dieser Wörter werde ich wieder traurig, weil sie dort – viel zu viele Kilometer weit weg – und ich hier bin.

Pippa ist “heimkommen”, “dasein” und “wohlfühlen”. Pippa ist Spaß, jede Menge Glücksmomente und Leben. Pippa ist bei meinen Eltern sehr gut aufgehoben und ich bin jeden Tag dankbar, dass ich sie nicht an jemanden Fremden und für immer abgeben musst. Aber meine Pippa gehört zu mir. Ich möchte, dass sie mich auf die Palme bringt, weil andere Sachen – wie einem Schmetterling nach zu springen – viel wichtiger sind, als “Sitz” und “Bleib” 🙂 Ich möchte, dass sie mich – mit dem Kopf auf der Tischkante – ansieht, als könnte Sie nie im Leben  irgendwas anstellen, nur weil sie “gaaaaaaanz ein kleines” Stückchen von meinem Essen – was auch immer das ist, Pippa ist kulinarisch nicht sehr wählerisch 🙂 – haben möchte. Ich möchte, dass sie es sich abends neben der Couch bequem macht und kurz vor dem Einschlafen noch mal richtig fein durchschnauft 🙂 Ich möchte mit ihr gemeinsam wieder einzigartige – weil unsere – Momente erleben und Erinnerungen festhalten. Ich möchte von und und mit ihr lernen. Sie hat mir vorher schon gefehlt, aber am Wochenende ist es mir richtig klar geworden – ich will keine Pippa-freie Zukunft. Ich will auf All-Inklusive-Urlaube verzichten und stattdessen tierisch coole Roadtrips machen. Ich will morgens aufstehen und noch bevor der Alltag mich einholt, Zeit mit dem Hund in der Natur verbringen. Ich will meine Wünsche hinter das Wohlbefinden dieses wundervollen Vierbeiners stellen, der mein Leben schon in kurzer Zeit so sehr bereichet hat und der mir gezeigt hat, worauf es ankommt. Der mir die Tür zum Pipparadies geöffnet hat.

Doch dafür muss ich etwas ändern: mein Leben. Das Leben, das im Vorjahr auf den Kopf gestellt wurde – weil es nicht so gelaufen ist, wie geplant. Jetzt lassen sich 12-Stunden-Arbeitstage im Büro nicht mit einem Hundeleben vereinbaren. Also geht es ab heute los – auf die Suche nach der Lösung, die aus dem Pipparadies wieder das macht, was es sein soll – ein Paradies für Zwei- und Vierbeiner – weil Toleranz, Resepekt und das Leben in Dankbarkeit für den Moment im Vordergrund stehen.

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