Von Wundern und vom Wundern

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Im #pipparadies geht’s ja um Wunder. Diese unzählbar vielen Wunder-vollen Sekunden/Minuten/Stunden/Tage…, die uns dieses Wunder-volle Leben täglich schenkt. Im #pipparadies geht’s darum, diesen Wundern Raum zu schenken und sie als das zu schätzen, was sie sind: Wunder-voll.

Soweit waren wir schon. In jedem noch so kleinen Detail steckt das Wunder der Existenz. Es ist Wunder-voll, dass es zum Beispiel Grashalme, Blumen, Bäume, Glühwürmchen, Schmetterlinge, Kugelschreiber, Papier, Gläser, Geschirrspüler – diese Aufzählung inkludiert alles, was ist – gibt. Genau so Wunder-voll ist es, dass es dich und mich gibt. Genau so, wie wir gedacht wurden, dürfen wir einfach sein. Und jede “Hülle” ist Wunder-voll – und noch Wunder-voller ist das, was sich hinter diesen Hüllen verbirgt.

Damit kommen wir zum Wundern. Ich wundere mich gerade über mich, da ich  24-Stunden-Tinder-App hinter mir habe. Wer Tinder nicht kennt: über diese Dating-App wurde auf und “app” berichtet. Angeblich das Zauberteil, um zügig Leute in deiner Nähe “kennenzulernen”. Es könnte für viele auch ein One-Night-Stand-Online-Shop oder ein Mein-Marktwert-steigt-mit-jedem-Match-Spiel sein. Bei Tinder bekommst du Bilder (inkl. – eventuell erfundenem – Namen und inkl. – eventuell erfundenem Alter) serviert. Fingertipp nach links: Nein Danke, kein Interesse. Fingertipp nach rechts: Ja bitte, mehr von dir. Hat das gegenüber auch “Ja bitte” gesagt, seid ihr ein “Match” und könnt euch unterhalten. Mein Fazit nach 24 Stunden: Ich bin ein Ei! Lass mich auf etwas ein, dass rein oberflächlich nach sehr vielen multi-gephotoshoppten Bildern über Sympathie oder Antipathie entscheiden lässt. Wie blöd von mir. Was kam dabei heraus: ungefähr 40 “Matches”, 15 Nachrichten, zwei sehr direkte Fragen nach einem Treffen mit “Happy End” und die Erkenntnis, dass ich das nicht bin. Und es ist gut so.

Das Wunder-vollste am #pipparadies, das viele Leben nennen, ist doch die Tatsache, dass alles passieren darf, nichts muss. Dass alles Möglich ist und dass man in jeder Sekunde selbst die Möglichkeit hat, sich zu entscheiden – dafür oder dagegen.

Ich entscheide mich für die Wunder im Real Life – für die Momente, die das Leben einfach so kostenlos verteilt – da streiche ich gerne jedes Mal wie von Tinder gelernt mit dem Finger nach rechts und sag: Ja bitte, mehr davon!

Auf eine Wunder-volle Zeit für uns!

*m

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