Rom ist . . .

Standard

Durchschaut

. . . laut. Den konstanten Lärmpegel der Stadt kann man einfach nicht ignorieren. Autos, Busse und Motorini donnern über den Asphalt, begleitet von einem immer wiederkehrenden Hupkonzert, Italiener (vorwiegend) schreien in ihre Telefonini, Touristen (die nicht wie ich allein reisen) erzählen sich ständig was sie gerade sehen – das hat mit sehr gefehlt 😉

. . . leise. Vor allem wenn es darum geht, die Geschichte der Stadt aufzunehmen, empfehle ich allen künftigen Rom-Erstbesuchern: seid für 10 Minuten still, wenn ihr zum Beispiel am Kolosseum steht. Inne halten, atmen und die Energie spüren. Lasst euch dabei keinen chinesischen Sonnenschirm, kaltes Wasser oder Sonnenbrillen aus einem Plastiksackerl andrehen 😉

. . . mehr. Mehr Touristen, mehr Ordensschwestern (und Brüder), Souvenierläden, Eisdielen, Einbahnstraßen, Ordnungswachen… findet man selten 😉 dafür hab ich in vier Tagen keine einzige Katze gesehen…

. . . außergewöhnlich. Mit den abgewetzten Pflastersteinen, auf denen vor allem in Flip-Flops Vorsicht geboten ist, mit den Statuen, die Straßen, Gebäude und Postkarten zieren, mit den “fliegenden Verkäufern”, die mit unterschiedlichsten Waren ständig auf der Flucht sind, und mit den schrill pfeifenden Polizisten, die ein Verkehrschaos regeln, das wohl niemand wirklich durchschaut – die waren Helden der Stadt mit weißem Helm und wild fuchtelnden Händen in weißen Handschuhen.

. . . ein Genuss. Vor allem morgens, wenn die Stadt aufwacht, man schon den Puls der Entdecker spürt und in den diversen Bars noch echte Italiener trifft, die sich an der Bar einen Espresso und ein Cornetto (Croissant – sehr empfehlenswert mit Vanillecreme) gönnen, kurz mit dem Kellner über die Hitze diskutieren und wieder weiter gehen. Und das ganze gibt’s um 1,80 Euro ;)))

Sonne-in-Rom

. . . nicht nur eine Reise wert. Es reicht nicht, Rom zu sehen. Rom möchte gespürt und mit jeder Faser aufgesaugt werden. Und nicht weniger hat Rom verdient. Deshalb muss man öfter als einmal hin 😉

. . . ein Gefühl, dass ich mit Nachhause nehme. In meinem Koffer sind keine Souveniers, außer dem Feuerzeug für mein Schwesterherz ;), weil nichts auch nur annähernd das mitbringen kann, das ich im Herzen trage. Rom war für 4 Tage ein Zuhause, das ich Schritt für Schritt ohne Stadtplan für mich entdeckt habe. Und ich war an jedem Platz, den man sich für die Premiere vorstellt und jeder einzelne hat mich begeistert, überrascht und fasziniert.

. . . Rom – einzigartig, unverwechselbar und liebenswert.

Grazie Roma, ci vediamo

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