Monthly Archives: October 2014

Verändere die Welt! :)

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Kein Tag ist wie der andere. Keine Minute gleicht der vorangegangenen. Wir wachen auf, sehen in den Spiegel und obwohl wir uns erkennen, haben wir uns verändert. Ständig. Jede einzelne Zelle verändert und erneuert sich. Immer wieder. Auch wenn sich die Gedanken oft im Kreis drehen, sie sind immer wieder von Veränderungen geprägt. Neue Erkenntnisse, neue Möglichkeiten, neue Ziele, neues Wissen, neue Gefühle. Was bleibt, ist der Wandel.
Wir wissen das – sind uns aber manchmal nicht bewusst, dass auch wir Wandel sind. Wir verändern die Welt derer, denen wir begengen. Genau so wie es umgekehrt passiert, wenn andere unsere Welt verändern, indem sie in unserer Nähe sind, agieren und reagieren.
Wir können für die Welt die Veränderung sein, die wir uns von der Welt wünschen. Du wünscht dir Freundlichkeit? Sei du die Freundlichkeit. Du wünscht dir Gelassenheit? Sei du die Gelassenheit. Du wünscht dir Freunde? Sei du der Freund, den du gerne an deiner Seite haben möchtest. Du wünscht dir, so angenommen zu werden, wie du bist? Dann nimm deine Umgebung an wie sie ist. Du wünscht dir Dankbarkeit? Sei du die Dankbarkeit, die du mit jedem Atemzug spüren kannst, die jede Körperzelle erfüllt.
Und dabei darf uns eines klar sein – es gibt nicht den einen einzigen richtigen und wahren Weg. Wir dürfen nach rechts und links, nach vorne und zurück blicken, um zu lernen, Erfahrungen zu sammeln, uns Rat zu holen, Entscheidungen zu treffen. Im ständigen Wandel.

Wie sehr Wandel begeistern kann und wie sehr die Veränderung uns dabei helfen kann, ganz im Jetzt zu sein und mit strahlenden Augen zu genießen, durfte ich gestern im Circus Roncalli erleben. Clowns, Artisten, Illusionskünstler und mehr – leben von der Veränderung. Das Licht ändert sich, die Bewegungen, mal schneller mal ganz langsam – sodass das gesamte Publikum den Atem anhält. Mimiken, die keine Worte brauchen und trotzdem für schallendes Gelächter sorgen. Der Zirkus verändert den Blick auf den Moment. Man darf, soll sich sogar, verzaubern lassen – dem Alltag entfliehen und wieder Kind sein. Time is honey – machen wir die Zeit süßer, mit jeder Veränderung, die uns gut tut.

Ich wünsch uns eine Wunder-volle Zeit!

*m

Von.Wegen.Ziele ;)

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Wer mich kennt, der weiß, dass ich Wortspiele liebe. Gute und schlechte – wobei, schlechte gibt es nicht 🙂 Gerade jetzt, als ich beschlossen habe, etwas zu bloggen, serviert mir das Leben ein Wunder-volles Wortspiel: von Wegen. Ich wollte über Wege und Ziele schreiben. Und beginne mit den Worten “von wegen”. Also “Von Wegen!” – auf keinen Fall. Nie und nimmer. Und was folgt sind Ziele. Auf keinen Fall Ziele – setzten, erreichen, übersehen, verschlafen?

Mir geht es um die Wege, die zu den Zielen – egal ob vergegeben oder ergeben – führen. Ein schöner Spruch, den ich auch heute wieder gelesen habe: Happiness is not a destination, it’s a way of life. Glück ist kein Reiseziel, sondern ein Lebensweg – eine Lebenseinstellung. Der Weg ist das Ziel. Das Glücklich-Sein ist das Zeil im Glück. Also von wegen, man wird erst glücklich, wenn man sein Ziel erreicht hat, das Glück säumt den Weg zum Ziel. Auf jedem Weg lernen wir Menschen kennen, lernen in verschiedene Richtungen zu blicken, lernen unterschiedliche “Transportmittel” kennen.

Das heißt für mich auch, dass ich mir nicht nur Ziele setze, um diese zu tatsächlich zu erreichen, ich setze mir auch Ziele, um auf dem Weg zu sein. Wenn sich auf diesem Weg ein neues Ziel ergibt, dann ist das ok, wenn ich mich dafür entscheide. Und das ist mit das größte Glück, dass wir Menschen haben- wir dürfen entscheiden: bleiben wir stehen, kehren wir um, oder gehen wir weiter. Also führt das Glück von Wegen zu Zielen 😉

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit – seid zielstrebig glücklich und kommt auch mal vom Weg ab, wenn ihr nicht mehr glücklich auf dem eingeschlagenen Weg seid! 🙂 *m

Bist du ein Gänseblümchen?

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Es ist doch so – das Leben ist ein Durcheinander. Genau wie diese Wiese. Viele verschiedene Menschen wachsen wie Grashalme in unterschiedliche Richtungen. Manche bleiben – aus welchem Grund auch immer – in ihrer Entwicklung stehen, kommen vom Weg ab, verwelcken, weil ihnen Licht (Lächeln), Wärme (Liebe) oder Wasser (Zuversicht) fehlen. Andere zieht es strahlend nach oben, saftig grün und zielstrebig. Du kannst entscheiden, ob du weiter wächst oder im Schatten der vielen anderen bleibst. Du kannst entscheiden, in welche Richtung zu wächst und mit dieser Entscheidung kannst du auch anderen unter und hinter dir, die Möglichkeit geben, mehr Licht zu bekommen und sich zu entwicklen. Als starker Halm kannst du auch andere etwas nach oben heben, um ihnen neue Möglichkeiten zu zeigen. Um den Blick frei zu machen, auf die unendliche Weite dieses Himmels und den damit verbundnen Chancen. Inklusive der Möglichkeit aufzuwachen und festzustellen, dass du das Wunder-volle Gänseblümchen bist, das auch im größten Durcheinander Menschen wieder zum Lächlen bringt.

Lasst uns aufblühen! Habt eine Wunder-volle Zeit

*m

Vor-urteile, zurück-treten bitte

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Seit ein paar Wochen gibt es donnerstags und freitags wieder besondere TV-Highlights: The Voice of Germany, kurz #TVOG. Warum ich das hier erwähne? 1. Geht’s in der Show um Musik – und das ist eine der schönsten Seelenfreuden für mich ❤ 2. Ist die Show ein Beweis dafür, dass es gut tut, Menschen einfach zuzuhören, egal wie sie aussehen oder auftreten. #TVOG beginnt mit "Blind Auditions", das heißt die Jury sitzt mit dem Rücken zum Kandidaten und hört nur zu, bis er sich entscheidet, ob die Stimme und die Geschichte, die mit dem Song erzählt wurde, überzeugt hat. Ein großartiges Konzept, weil Vorurteile dabei ins Hintertreffen gelangen. Egal, ob du groß, klein, dick, dünn, behaart oder mit Glatze, tätowiert oder im Pyjama auf der Bühne stehst – du wirst gehört. Dein Talent wird in allen Facetten wahrgenommen und nicht die Verpackung.
Darum geht es auch im Pipparadies, Menschen mit dem Herzen zu spüren und nicht nur mit den Augen zu sehen. Statt Vorurteile aufgrund des Äußeren zu fällen, sollte man sie fallen lassen.
Das bedeutet jetzt nicht, dass man mit jedem Best-Friend wird. Es bedeutet, jeden in seiner Einzigatigkeit zu akzeptieren und wahrzunehmen. Mit allen Fähigkeiten, die in der Verpackung Körper stecken. Und es is vollkommen ok, wenn der Inhalt uns dann nicht gänzlich überzeugt. Aber er hat eine Chance verdient, ohne vorweg als "zu hässlich" oder "zu schön" abgestempelt und aussortiert zu werden – wie es in manch anderen Castingshows und im Alltag leider passiert.
Jeder von uns hat hinter der Fassade so viel Vorzeigbares, lassen wir es zu! Einerseits, indem wir unsere Augen beim Zuhören manchmal schließen, um zu sehen, wer da wirklich vor einem steht und andererseits, indem wir unsere Herzen öffnen, um den Zuhören zu zeigen, wer wir wirklich sind.

Stellt heute die Uhren und eure Vorurteile zurück – damit jede gewonnene Minute das Leben Wunder-voll bereichern kann!
*m

Hallo Wunder – ja, du bist gemeint!

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Du hast dich im ersten Moment nicht angesprochen gefühlt? Warum? Den Leben hat als “kleines Wunder” angefangen. Ein “Wunder” – zweifellos wenn wir an Babies denken. Aber wann ist der Moment, in dem das Wunder “verloren” geht? Sind Jugendliche keine Wunder mehr? Erwachsene schon gar nicht? Blödsinn, sag ich da.

Das Wunder Leben beginnt schon weit vor der Geburt. Vielleicht bei ersten verliebten Blicken der Menschen, die zu dem Zeitpunkt noch nicht mal wissen, dass dieses Wunder ihnen geschenkt wird. Vielleicht auch in einer leidenschaftilchen Nacht, in der nur der Wunder-volle Moment zählt. Alle Wunder, die darauf folgen, stehen erst mal hinten an. So viele Wunder-volle Momente gehen dem Wunder Geburt vorraus. Und Millionen solcher Momente folgen sobald der erste Atemzug die Lungen mit irdischem Leben füllt.

In jedem weiteren Moment holt uns der Alltag mehr und mehr ein. Verpflichtungen wie Kindergarten, Schule, Lehre, Studium, Arbeit – Haushalt, Und dennoch: Nichts, aber auch rein gar nichts von dem Wunder geht dabei verloren! Wir sind auch mit 15 – obwohl wir unsere Eltern vielleicht auf die Palme bringen, mit 27 – obwohl wir unseren Platz im Leben suchen, mit 57 – obwohl glatte Haut vielleicht zur Vergangenheit gehört – wir sind und bleiben WUNDER!

Ich möchte dem Leben DANKE sagen, jeden Tag ein paar Minuten lang inne halten, das Wunder Atem genießen und mir bewusst sein: das einzige, was uns sicher ist, ist dieser eine Moment JETZT. Gestern ist lange vorbei und morgen nicht vorhersehbar. Doch im Jetzt sind wir noch immer das Wunder, mit dem unser Leben begonnen hat. Das macht mich glücklich – auch die Tatsache, dass ich rundherum von Wundern wie dir umgeben bin!

In diesem Sinne – genießt mit einem Lächeln eine Wunder-volle Zeit!

*m

Einfach. Schön.

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“Wart nur ab, manchmal geht es schneller, als du glaubst. Und dann passts einfach.” Wie oft hab ich diesen Satz gehört?! Wie oft hab ich abgewartet und geglaubt oder besser gesagt gehofft, dass es einfach passt? Unglaublich oft. Mal ging’s schneller, mal langsamer – aber über kurz oder länger ging es hauptsächlich schief. Mit mir und den Männern. Lange Zeit suchte ich den vermeindlichen Fehler bei mir. War ich nicht gut genug, nicht hübsch genug, nicht klug genug, nicht aufmerksam genug, nicht reizend genug, nicht “undurchschaubar” genug . . .? Ganze Tage und Nächte habe ich mir mit diesen Fragen um den Kopf geschlagen.

Dann hab ich den “Fehler” bei meinen Gegenübers gesucht – zu alt, zu jung, zu anders, zu unaufmerksam, zu eitel, zu chaotisch, zu unordentlich, zu unehrlich, zu eigenartig, zu unnachgiebig, zu spontan, zu langweilig, zu weit weg . . . Was auch immer. Ich war auf Fehlersuche – ständig.

Bis ich – ich fürchte erst voriges Jahr – begriffen habe, dass es um etwas anderes geht. Es geht nicht darum, was nicht passt. Im Gegenteil. Es geht um die Sachen, Gewohnheiten, Einstellungen usw, die passen. Gibt’s derer zu wenig, dann passt’s  nicht – schon gar nicht, wenn es von irgendeiner Seite her, passend gemacht werden soll.

Seit ein paar Monaten weiß ich – es geht auch einfach. Weil es sich einfach gut anfühlt, wenn derjenige da ist. Weil es einfach einfach ist, zu reden. Weil es einfach einfach ist, zu handeln. Weil ich einfach nicht darüber nachdenken muss, wie ich sein soll, sondern weil ich einfach sein darf wer ich bin. Weil es mir einfach wichtig ist, dass er einfach ist, wie er ist. Einfach so. Einfach schön.

Tatsächlich ging es schneller, als ich geglaubt hab. Ganz einfach. Unkompliziert. Weil wir ein himmlisches Glück hatten, dass sich unsere Wege 2014 kreuzten. Nicht früher und gsd auch nicht später – einfach genau zur richtigen Zeit – für uns. Und dafür bin ich einfach dankbar – von ganzem Herzen. Das Pipparadies wurde bereichert – Danke, mein Herz.

Lasst es euch – egal, ob zu zweit oder allein – einfach gut gehen! 🙂 Mit dem Wissen, dass es so oder so einfach gut geht. 🙂

Ich wünsche uns eine  Wunder-volle Zeit*m

Wie damals in der Schule – nur besser

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Seit Monaten ist der Temin im Kalender eingetragen: Klassentreffen. Etwas mehr als 11 Jahre sind seit der Matura vergangen. 10-jähriges Klassentreffen kann jeder – wir, die 1-5 cHW, bleiben einzigartig ☺ Deswegen – oder auch schlichtweg deshalb, weil voriges Jahr die Zeit zu schnell vergangen ist ☺ – haben wir uns heuer getroffen.
Der „harte“ Kern aus der Vergangenheit an einem Tisch vereint. Mit teils gemischten Gefühlen, aber einer gemeinsamen Basis, die binnen Sekunden die Skepsis besiegte und ein unaufhaltbares Quasseln auslöste. Als hätten wir uns erst vergangene Woche zum letzten Mal gesehen. An jeder Ecke des Tisches tauschte man sich ausgelassen aus – amüsierte sich über längst vergangene Anekdoten, als wir noch gemeinsam die Schulbank drückten und über die Lehrer, die mit „Schwindelzetteln“ in Form von Schülerlisten und Fotos zum Treffen gekommen waren.
Ich gebe zu, Klassentreffen haben etwas, das verunsichern kann. Wie haben sich die Menschen verändert, mit denen man fast fünf Jahre durchgehend – in einer naja oft schwierigen Lebensphase, die man als Pubertät kennt – verbracht hat? Was haben Sie erreicht? Was habe ich erreicht? Wer ist verheiratet, geschieden, hat wie viele Kinder?
Was sich vorab als ein scheinbar vorhersehbares (durchaus positives) Kräftemessen für mich angekündigt hat, war dann doch ganz anders. Eine Welle der Wiedersehensfreude schwappte über uns, das Strahlen in den Augen jedes/jeder Einzelnen wirkte bis tief in jede Erinnerung. Das Gegenseitige „auf den neuesten Stand bringen“ erfüllte mich mit einer so großen Dankbarkeit – weil es mir das Gefühl gab, dass es egal, was in den vergangenen 11 Jahren passiert war, in diesem Moment jedem gut ging. Jeder war sich seines Glücks bewusst und es fühlte sich großartig an, daran Teil zu haben – wenn auch nur für ein paar Stunden an einem Abend in dem Ort, dem wir unsere gemeinsame Vergangenheit verdanken.
Mein Fazit für das Treffen mit der Vergangenheit: Wir sind alle noch mindestens so jung wie damals, als wir uns nach der Matura trennten. ☺ Zumindest sehen wir heute alle viel besser aus, als auf dem Klassenfoto von vor 15 Jahren. Damals hatten wir anscheinend  Frisöre mit sehr speziellen Berufen und kleidungstechnisch waren wir zwischendurch wohl farbenblind und experimentierfreudig gleichzeitig ☺ Was am Ende zählt, sind die schönen Momente, die man mit anderen teilen darf. Die Freude, die zu spüren war, wenn von den Neugeborenen, Hochzeiten, Urlauben, Karriere-Schritten – was auch immer – berichtet wurde. Keine Sekunde kam Neid auf oder das Gefühl, das einer „besser“ wäre als der/die andere. Wir sind und bleiben – das hat sich schon in der Schule so angefühlt – KlassenkameradInnen, die einander das Glück von Herzen gönnen!
Ladies und 1 Gentlemen – ich danke euch! Für die Vergangenheit, die Gegenwart und für hoffentlich weitere gut gelaunte Klassentreffen oder ähnliches in der Zukunft!

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Von Herzen alles liebe und gaaaaanz viel Wunder für die Abschlussklasse 5cHW 2003!
*m

Zum Wohl!

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Wohlfühlen. Was bedeutet das? Sich wohl fühlen. Es sich gut gehen lassen. Glücklich und zufrieden sein. Gesund sein.

Wohlfühlorte – wie viele von euch denken jetzt an die Couch vor dem TV? 😉 Da sitze ich auch gerade und fühl mich sehr wohl mit dem Laptop auf dem Schoß. Fühlst du dich auch im Büro wohl? Im Auto? Unter Menschen in der Stadt, bei Festen? Allein im Keller?

Was trägt zum Wohlfühlgefühl bei? Für mich sind es vor allem die Menschen, die sich in meiner Umgebung befinden. Stimmung ist spürbar. Hat der Kollege schlechte Laune, schwappt das manchmal über. Genau so klappt es meistens umgekehrt. Deshalb sollte sich jeder an die eigene Nase fassen, wenn es um das Wohlfühlgefühl geht. Wir sind Spiegel füreinander. Und wie sagt man so schön: Wie man in den Wald hinein singt, so klingt es zurück 😉

Ich starte die nächsten drei Tage einen Versuch und werde mit allen Buchstaben, die sich beim Autofahren von den anderen Verkehrszeichen “anlächeln” nach Wohlfühlworten suchen, um meinen Wohlfühl-Wortschatz für die “Good Vipes” zu erweitern. Also zb die Buchstaben GP stehen für Gelassenheit und Perfekt, gemütlich und passioniert oder was auch immer – nur “gute” Worte. Ich halte euch auf dem Laufenden 🙂

Zum Wohl – auf eine Wunder-volle Zeit!

*m

 

Kurz Zeit, den Blumen beim Blühen zuzuhören?

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Das Sonnenblumenherz Z – E – I – T

Diese vier Buchstaben beschäftigen mich heuer mehr als in den Jahren zuvor. Welchen Wert gebe ich meiner Zeit? Wie viel Zeit bleibt? Beeinflusst die Dauer eines Lebens den Zauber eines Augenblicks? Warum glauben wir oft, zu wenig Zeit zu haben? Besteht das Leben aus den verlebten Jahren oder aus gelebten Momenten?

Hätte mich heute jemand gefragt, warum ich “so lange” nicht mehr gebloggt habe, hätte ich ohne zu zögern folgendes geantwortet: “Ich hatte keine Zeit.” Hatte ich wirklich “keine” Zeit? Ist es nicht doch eine Frage der Prioritäten? War es mir einfach nicht so wichtig? Muss ich deswegen ein schlechtes Gewissen haben? Ganz ehlich – ich weiß es nicht.

Es gibt vieles, das wichtig ist – manchmal wechseln sich die Prioritäten, ohne dass die Einzelheiten an Bedeutung verlieren. Es ist, wie es ist. Ich möchte keine Ausrede suchen – ich habe nichts geschrieben, weil ich nichts geschrieben habe. Einfach so. Stattdessen habe ich geredet, zugehört, gesungen, gelacht, gearbeitet, gebetet, gefühlt – wichtig und gut.

Dann bin ich an dem Sonnenblumenherz vorbei gefahren und seit ich dieses Foto in meinem Handy gespeichert habt, möchte ich darüber schreiben. Wie oft sieht man so etwas? Viel zu selten. Warum? Weil sich kaum jemand die Zeit dafür nimmt, so etwas Wunder-volles zu erschaffen. Deshalb bin ich noch dankbarer, dass dieser Liebesbeweis auf einem Feld ist, an dem ich oft vorbei fahre. Schon bald wird das Herz in sonnigem Gelb Richtung Straße strahlen. Hunderte Sonneblumen werden es zum Leuchten bringen. Und das wird für ein Leuchten vieler Vorbeifahrender sorgen.

Ich danke dem “Künstler” für dieses Geschenk, das mir zeigt, dass es sich lohnt, sich Zeit zu nehmen, um Wunder-volles  zu erschaffen, um für Staunen zu sorgen, um Brücken von Herz zu Herz zu schlagen.

Jetzt gönn ich mir Zeit zu schreiben, mit Gedanken zu spielen und meinem Herz beim Tanzen zuzusehen. Ein weiterer Wunder-voller Moment, der meinen Jahren mehr Leben einhaucht.

Ich wünsch uns eine Wunder-volle ZEIT, jede Sekunde, jeden Moment, jeden Tag – den uns dieses großartige Leben schenkt!

*m