Wie damals in der Schule – nur besser

Standard

Seit Monaten ist der Temin im Kalender eingetragen: Klassentreffen. Etwas mehr als 11 Jahre sind seit der Matura vergangen. 10-jähriges Klassentreffen kann jeder – wir, die 1-5 cHW, bleiben einzigartig ☺ Deswegen – oder auch schlichtweg deshalb, weil voriges Jahr die Zeit zu schnell vergangen ist ☺ – haben wir uns heuer getroffen.
Der „harte“ Kern aus der Vergangenheit an einem Tisch vereint. Mit teils gemischten Gefühlen, aber einer gemeinsamen Basis, die binnen Sekunden die Skepsis besiegte und ein unaufhaltbares Quasseln auslöste. Als hätten wir uns erst vergangene Woche zum letzten Mal gesehen. An jeder Ecke des Tisches tauschte man sich ausgelassen aus – amüsierte sich über längst vergangene Anekdoten, als wir noch gemeinsam die Schulbank drückten und über die Lehrer, die mit „Schwindelzetteln“ in Form von Schülerlisten und Fotos zum Treffen gekommen waren.
Ich gebe zu, Klassentreffen haben etwas, das verunsichern kann. Wie haben sich die Menschen verändert, mit denen man fast fünf Jahre durchgehend – in einer naja oft schwierigen Lebensphase, die man als Pubertät kennt – verbracht hat? Was haben Sie erreicht? Was habe ich erreicht? Wer ist verheiratet, geschieden, hat wie viele Kinder?
Was sich vorab als ein scheinbar vorhersehbares (durchaus positives) Kräftemessen für mich angekündigt hat, war dann doch ganz anders. Eine Welle der Wiedersehensfreude schwappte über uns, das Strahlen in den Augen jedes/jeder Einzelnen wirkte bis tief in jede Erinnerung. Das Gegenseitige „auf den neuesten Stand bringen“ erfüllte mich mit einer so großen Dankbarkeit – weil es mir das Gefühl gab, dass es egal, was in den vergangenen 11 Jahren passiert war, in diesem Moment jedem gut ging. Jeder war sich seines Glücks bewusst und es fühlte sich großartig an, daran Teil zu haben – wenn auch nur für ein paar Stunden an einem Abend in dem Ort, dem wir unsere gemeinsame Vergangenheit verdanken.
Mein Fazit für das Treffen mit der Vergangenheit: Wir sind alle noch mindestens so jung wie damals, als wir uns nach der Matura trennten. ☺ Zumindest sehen wir heute alle viel besser aus, als auf dem Klassenfoto von vor 15 Jahren. Damals hatten wir anscheinend  Frisöre mit sehr speziellen Berufen und kleidungstechnisch waren wir zwischendurch wohl farbenblind und experimentierfreudig gleichzeitig ☺ Was am Ende zählt, sind die schönen Momente, die man mit anderen teilen darf. Die Freude, die zu spüren war, wenn von den Neugeborenen, Hochzeiten, Urlauben, Karriere-Schritten – was auch immer – berichtet wurde. Keine Sekunde kam Neid auf oder das Gefühl, das einer „besser“ wäre als der/die andere. Wir sind und bleiben – das hat sich schon in der Schule so angefühlt – KlassenkameradInnen, die einander das Glück von Herzen gönnen!
Ladies und 1 Gentlemen – ich danke euch! Für die Vergangenheit, die Gegenwart und für hoffentlich weitere gut gelaunte Klassentreffen oder ähnliches in der Zukunft!

Einladung-Schülertreffen-1
Von Herzen alles liebe und gaaaaanz viel Wunder für die Abschlussklasse 5cHW 2003!
*m

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s