Monthly Archives: January 2015

Haltbarkeit, oder eine Frage der Genießbarkeit

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Jedes Leben(smittel) hat eine Mindesthaltbarkeit, kurz MHD. Eine Absicherung für Produzenten und Konsumenten. Von letzteren vor allem für jene Kategorie, die ihren Sinnen nicht (mehr) vertrauen. Vieles landet vermeindlich abgelaufen im Müll.

So verhält es sich leider nicht nur mit Lebensmitteln. Die Gesellschaft wirft gerne weg. Sehr gerne sind Hoffnungen, Wünsche und Träume, die entsorgt werden. Ohne Angabe des MHD.

Jedes Leben hat ein MHD. Es ist uns allerdings nicht bekannt. Deshalb sollte man es aus vollem Herzen genießen. Genau so umsichtig, wie wir mit Lebensmitteln umgehen sollten, können wir unser Leben gestalten. Lieber weniger einkaufen, statt viel verderben zu lassen. Die Träume, die einen tagtäglich begleiten,  verwirklichen statt ständig nach neuen zu suchen und alte verfallen zu lassen.

Das Leben genießen, solange es leb- und genießbar ist. Mit jedem Wunder, das uns den Tag versüßt. Ohne Verbitterung und Gier – dafür mit umso mehr Geschmack, Leichtigkeit und der Freude, sein Leben mit anderen zu teilen.

Bist du noch genießbar, lebst du nach deinem Geschmack? Wirf deine Träume nicht vor dem MHD weg, du weißt doch nicht, wie viel Restlaufzeit noch bleibt – jetzt ist immer der Beste Moment!

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit,

*m

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Glücksbringer und andere Schweinerein

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Happy New Year – ich weiß, ich bin etwas spät dran 🙂 Zuerst wollte ich eine 2014-Jahresbilanz schreiben, dann einen Ausblick mit Vorsätzen für 2015 und schlussendlich habe ich beides gelassen (hingenommen :)). 2014 ist vorbei, 2015 noch ein leeres Blatt Papier – da konzentriere ich mich lieber auf das Hier und Jetzt.

Silvester gehört nicht zu meinen Lieblingsfeiertagen – gerade wegen des Risikos sich im Gestern oder Morgen zu verlieren. Auch heuer ist mir das passiert – nur kurz, aber doch, habe ich mich dermaßen im Vorgestern verloren, dass es schon gar nicht mehr wahr war. Erinnerungen verschwimmen vor dem Inneren Auge. Und ganz ehrlich, dann sind sie ja nicht mehr wirklich ernst zu nehmen. Mein Hirn wollte sich krampfhaft daran erinnern, was nicht so gut gelaufen ist, damit nächstes Jahr besser läuft. Eine sprichwörtliche Schweinerei, die sich das Ego manchmal erlaubt. Irgendwan hat sich gsd mein Herz eingeschaltet und klargestellt, dass es nicht wichtig ist, was “damals” schief gelaufen ist, welche “Fehler” ich vielleicht gemacht habe – wichtig ist, was mich jetzt glücklich macht. Dann wurde Silvester zu meinem Verbündeten. Im Jetzt durfte ich wieder feststellen und fühlen, wie gut es mir geht. Ich habe Urlaub, durfte Weihnachten mit meinen Liebsten verbringen, darf jede Sekunde mit meinem Liebsten genießen – ich wache jeden Tag auf und darf atmen, mein Herz schlägt für jeden Moment. Und mit dem Feuerwerk schickte ich ein großes DANKE in den Himmel! Früher wollte ich immer allen und jedem einen Glücksbringer schenken, meistens, um selbst einen zu bekommen und damit das Glück abzusichern. Bis ich draufgekommen bin – der Glücks-Bringer ist in mir und in den Menschen, die mich glücklich machen. Heuer gab es nur ausgewählte süße Glücksschweinerein, die rein aus der Freude am Selbermachen und Verschenken entstanden sind – ohne Erwartungen, voller Freiheit.

Heute, an Tag 3 des neuen Jahres, ist die Vorfreude mit mir aufgewacht. Vorfreude auf ein Jahr prall gefüllt mir Glück und Wunder. Es wird Herausforderungen geben, es wird vielleicht auch Hindernisse geben, die wir überwinden werden. Das alles macht das Leben doch so lebenswert – ohne Nacht kein Sonnenaufgang, ohne Regen kein Regenbogen…

Das Wunder-volle Glück verbrigt sich auch 2015 im Kleinen – und dort werde ich es finden und euch davon berichten!

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit, Glück und vor allem Liebe im neuen Jahr!

*m