Monthly Archives: February 2016

Mein 2. Mama-Monat

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Stil(l)voll – so könnte man auch die vergangenen Wochen bezeichnen. Jogginghosen sind längst Laufstegtauglich, Shirts ohne Flecken werden überbewertet und Augenringe sind der neue Smokey-eye-Look – das hat definitiv Stil. Aber “Still” ist uns viel wichtiger, vor allem mit der Endung -en. Theo und ich genießen diese Verbindung immer mehr. Irgendwie ist der Busen die Fortsetzung der Nabelschnur, die uns über 40 Wochen verbunden hat. Nichts ist besser für so ein kleines Leben – die Natur hat das wirklich schlau gemacht, ein Wunder, das nährt – auf so vielen Ebenen. Und wir haben Stil und stillen wann und wo und wie lange es uns gefällt 🙂 Und Papa unterstützt das ebenso stilvoll!!!

Verantwortungsschock* – das zweite Wort, das die ersten beiden Monate mit Theo bestens beschreibt. 9 Monate im Bauch, dann plötzlich auf dem Bauch und nicht mehr wegzudenken. Allerdings sitzt der Schock dennoch tief. Verantwortung für einen Menschen – einen echten, mit Blut und Herzschlag und Lungen und vor allem Gefühlen – einem Menschen, dem ich das Leben geschenkt hab. Das haut mich immer noch täglich um. Und ich habe nur eine kleine Ahnung davon, dass das noch so bleiben wird… (S)ein Leben lang. (*einen Artikel dazu gibt’s hier)

und damit zum:

Lampenfieber – kannte ich bisher nur von der Bühne. Mit Theo ist jeder Tag eine Bühne – nicht wie im Film, sondern wie im Theater – live, ohne Cut und noch ein Versuch. Und bei jeder Premiere habe ich irgendwie Angst, zu stolpern, meinen Text nicht zu wissen oder das Publikum zu enttäuschen. Doch ich arbeite daran, auch meinen Kopf klarzumachen, was mein Bauch schon weiß: Ich werde nicht stolpern, denn meine Füße tragen mich schon mein ganzes Leben lang sicher und nun tragen Sie auch Theo gerne mit. Ich werde meinen Text nicht vergessen, denn alles was ich zu  sagen habe, fühle ich und Theo fühlt das auch. Ihn bringt sogar ein fröhliches Bla-Bla oder La-la-la, garniert mit viel Liebe, zum Kichern. Und das Publikum – es stehen viele rundherum und beobachten, stehen mit Rat und Tat zur Seite und stellen vielleicht sogar einiges in Frage. Doch der einzige, der zählt, ist der Hauptakteur: Unser Sohn – und für ihn sind wir echte Oscarpreisträger, nicht weil wir irgendwas besonders gut können, sondern einfach weil wir seine Eltern und somit perfekt für ihn sind.

Jeder Tag ist ein Wunder – und mit Theo noch Wunder-voller 🙂

Auf in Monat Nummer 3 🙂

Mama-Sein: Wirklichkeit vs. Traum

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Immer wieder witzig, wie das Leben so spielt! 🙂 Einen Tag vorher schreibe ich mir noch meinen Frust von der Seele und schon ein paar Stunden später, beschenkt mich das kleine Leben in unserem Haus – mit seinem ersten bewussten Lächeln.

Mein Mutterherz spring noch heute vor Freude und singt Jubelgesänge. Das hätte ich mir in keinem Traum so vorgestellt – dieses Gefühl ist definitv unschlagbar und entschädigt für jede Minute geraubten Schlaf.

Seit gestern kann Theo quietschen vor Freude und sieht sich begeistert um – am besten gefallen ihm die Gesichter seiner Eltern, diese werden geradezu gescannt. Das widerum macht uns unvorstellbar glücklich und auch wir glucksen mit Theo mit. Verschwunden sind die Vorsätze von vor der Elternschaft: Wir werden nie in dieser anstrengenden Babysprache mit ihm sprechen – klar doch, aufwachen! Er freut sich so über sinnloses Gebrabbel und mal ehrlich, es kommt nicht auf den Inhalt, sondern auf die liebevolle Melodie an 🙂

Theos zweites Mama-Lächlen

Das erste Lächlen hab ich mit dem Herzen eingefangen – das zweite mit dem Handy 🙂

Ich wünsche euch eine Wunder-volle Zeit!