Danke an die Wegweiser

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Die vergangenen Tage waren nicht einfach für mich/uns. Ich war am Boden – alles fühlte sich gaaaanz weit unten an. Heute ist der Kopf auch noch ganz schwer. Ich war ganz weit weg aus meiner Mitte und noch weiter weg von einem Hochgefühl. Ich hab euch um Tipps und Tricks für die “schlaflosen Monate” mit Baby gebeten und viele haben mit mir ihre Erfahrungen geteilt. Ich danke euch von Herzen dafür!

Und eines ist mir heute Nacht klar geworden – auch wenn ich noch so viele Tipps und Erfahrungswerte sammle (die wirklich wichtig sind), ich kann nur auf unserem Weg weiter kommen. Danke an alle Wegweiser, die uns zeigen, welche Strecke wir für uns ausprobieren könnten, auch wenn sie vielleicht schon bald wieder zu einer Gabelung führt und wir uns neu entscheiden müssen. Danke für das Aufzeigen von Wegen, die vielleicht holprig sind, aber am Ende doch zu neuen Möglichkeiten führen. Danke für jeden, der eine Labestation auf unserem Weg für uns ist!

Unser Weg – der von Theo, seinem Papa und mir – wird erst seit gut 3 Monaten gegangen. Da kann es gar nicht nur bergab, mit Rückenwind und gerade aus gehen. Wir sind erst dabei, uns zu finden und dazu das passende Schuhwerk und Kleidung und Verpflegung. Ich kann nicht zwei Schritte vor dem ersten machen, das wurde mir jetzt auch wieder ganz klar. Danke allen, die mir einen Schubs gegeben haben. Ein Schritt nach dem anderen und manchmal über Stock und Stein oder auch vorbei an tiefen Schluchten, hoch hinauf bis zum Gipfel mit perfekter Aussicht und wieder hinunter in ein Tal, in dem vielleicht alles blüht und sich ein Fluss duchschlängelt. Wenn ich die Situation annehme, dann ist es sowohl am Gipfel, als auch im Tal ein guter Weg, den wir zu Dritt gehen.

Darum machen wir heute wieder einen kleinen Schritt –  mit 4 Fußabdrücken, denn Theo wird noch sicher in unseren Armen getragen. Doch schon bald kommen 2 Mini-Füßchen auch am Boden an und können mit uns gehen, mal voraus und mal hinterher – aber immer gemeinsam. Unseren Weg.

Und wir werden diesen Weg nicht alleine gehen. Ich werde Reiseleiter brauchen, oder eine Touristeninfo, eine Landkarte, ein Navigationssystem oder einfach mal einen Rastplatz und ich danke schon jetzt allen, die unsere Wegbegleiter – egal wie weit, egal wohin –  sind und sein werden.

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