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Muttertag, das zweite Mal

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Muttertag, das zweite Mal

Wie aufregend es ist, das erste Mal. Der erste Schultag, die erste Autofahrt mit eigenem Führerschein, der erste Kuss – das erste Kind, dessen zig erste Male – ein Wow-Moment folgt auf den anderen. Oft verliert man den Blick dafür, weil einfach soooo viel zum ersten Mal passiert. Was, wenn der Zauber beim zweiten Mal gar nicht verloren geht?

So geschehen gestern, Muttertag. Im Grunde lief der Start ins Wochenende eher ungeplant, inkl. Röntgen und Krücken und einem verletzten Waden-Muskel meinerseits. Wie war das mit Ent-lasten? 😉 Alle, mir zur Verfügung stehenden Mittel habe ich eingesetzt, damit es rasch zu wahren Fortschritten kommt. Tools von Access, Engelhilfe mithilfe der Karten von Ingrid Auer, Aura Soma Pomander in vielen Farben, Globuli und Ruhe. Siehe da – die Summe hat zum Ergebnis, dass ich heute schon wieder ohne Krücken humpeln kann. 😀 Yey! Und die Prophezeiung der UKH-Ärztin: “Das kann 4-6 Wochen dauern und weh tun.” widerlege ich – spätestens am Wochenende kann ich wieder tanzen wie ein kleines Regenbogenpony! 🙂 Dazu beigetragen hat auch der Muttertag – um den Kreis wieder zu schließen.

Morgens um 6 ist Tagwache mit dem süßen Knopf, auf Krücken vom Bett zur Couch – der Göttergatte beschloss frisches Gebäck zu holen und ich war, naja, eher schwach motiviert. Dann kam mein Lieblingsmann heim, holte flüsternd den kleinen Sohnemann zu sich und gemeinsam – begleitet von Theos lautem Schmatzen – überreichten sie mir das soooo sehnlich gewünschte Briocheherz 🙂 #schmacht, da kommen gleich wieder ein paar Tränchen hoch. Der zweite Muttertag – mindestens so bezaubernd wie es der erste war, aber mit einer ganz neuen Magie.

Was lerne ich daraus – nichts mehr abzuwerten, nur weil das erste Mal schon vorbei ist. Welch großartiges Geschenk sind denn erst die Wiederholungen von Wunder-vollen Momenten?!

In diesem Sinne – bleib Wunder-voll!

Mein 7. Mama-Monat

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In sieben Monaten hab ich mich wirklich mehr als einmal (pro Tag) gefragt, was bin ich für eine Mama? Welche Mama möchte ich sein? Was erwarte ich von mir? Was erwarte ich mir von anderen im Umgang mit unserem Knopfilein? Was wünsche ich mir für das kleine Wunder, das jeden Tag so bereichert?

Und ja – meine Ansprüche würden manche als eher höher einstufen. Allerdings nur im Vergleich zu den Erziehungssystemen und -methoden, wie sie für vergangene Generationen “üblich” waren.

Am häufigsten hörte ich in den vergangen 7 Monaten die Frage: Schläft er schon durch? Als Variante gilt auch: Und, schläft er gut? Meine Antwort auf Frage 1: Ja – maximal 3 Stunden am Stück und das selten, aber die durch. Und er hat diese langen Schlafphasen von Anfang an nachts, was mir sehr entgegen kommt 🙂 Antwort auf Frage 2: Klar, vor allem, weil er bei uns im Bett schlafen darf. 🙂

Ja – es ist anstrengend. Und ja, manchmal wünschte ich mir, einfach nur schlafen zu dürfen. Dann hilft es, mir vor Augen zu halten, wie kurz die Zeit mit dem kleinen Butziwutzi im Endeffekt ist. Hey – jetzt sind schon 7 Monate vorbei – einfach so. Bald wird er die Schule/Lehre was auch immer abschließen und ausziehen – AH! 😉

Ich erwarte mir deshalb vom Knopferl nicht, dass er schon durchschläft. Ich erwarte mir, dass er glücklich und zufrieden ist. Dass er schlafen kann, wenn er müde ist, dass er zu essen bekommt, wenn er hungrig ist, dass er trinken darf, wenn der Durst ruft und dass er Zeit hat, die Welt zu entdecken. Dass er weiß, dass wir immer für ihn da sein werden. Dass er sich entwicklen darf – Schicht für Schicht, Schritt für Schritt.

Deshalb möchte ich zB auch nicht, dass man mein Kind auf den Boden setzt – solange er es noch nicht kann. Gestützt mit Polstern, Decken und Luftpolsterfolie könnte er schon sitzen, aber was bringt es ihm, wenn er nicht weiß, wie er aus dieser Situatioin wieder heraus kommt, ohne umzufallen? Einen tollen Vergleich dazu, habe ich diese Woche gelesen: Ein Marathonläufer startet ja auch nicht mit 40 km in Bestzeit im ersten Training, oder?

Erwachsene erwarten von Babies oft so viel. Selbst gibt man sich zB ein halbes Jahr Lauftraining für einen kleinen Wettbewerb oder ein paar Monate für das Auffrischen von Sprachkenntnissen (Hausnummern), aber ein BABY soll schon nach dem ersten Jahr (in dem es so viel gelernt hat, wie wahrscheinlich nie mehr im Leben) sitzen, stehen, laufen, sprechen, mit Besteck essen und allein aufs Klo gehen können? 🙂 Leute!

Wie auch immer. Wir machen es wie Pippi Langstrumpf – wie es uns gefällt 🙂

Wir stillen nach wie vor. 6 Monate hatte ich mir zum Ziel gesetzt – mittlerweile sind es 7, obwohl ich bei 3-4 zwischendurch aufgeben wollte… 🙂 Wir setzen das einfach fort, solange es uns beiden gut damit geht.

Also kurzum – Knöpfchen darf alles und das noch dazu in seinem Tempo 🙂 Er hat innerhalb von 4 Tagen das Krabbeln perfektioniert, ist auf den Geschmack von Gemüse und Obst gekommen, weiß sich zu helfen, wenn er sich verschluckt und ist sowieso und überhaupt unser Held und Sonnenschein mit 2 Zähnchen 🙂 Genau so eine Mama möchte ich sein – eine, die sich ins Kind hinein versetzen kann, die versucht, die Wunder des Lebens gemeinsam mit ihm neu zu entdecken, die genauso beschützt, wie Freiraum schafft. Eine, die sich “nur” erwartet, dass die Menschen, die Theo nahe stehen, das genau so sehen und mich in meiner Mama-Rolle stärken. So können wir – wie schon mal erwähnt – mit Theo gemeinsam den Hafen bauen, in den er immer wieder gerne zurück kommt  und von dem aus er sein Abenteuer Leben startet.

Es geht dann sowieso alles viel schneller, als es Mama lieb ist 🙂

Mein 6. Mama-Monat

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Ein ganzes halbes Jahr – hurra, wir leben noch! 🙂 Ich hatte ja duraus Momente des Zweifels… Diese sind verfolgen. Wahrscheilich wurde ihnen bei Knopfis Drehungen am Boden zu schwindlig und so haben sich die Zweifel auf und davon gemacht. Gut so. Ihr könnt bleiben, wo ihr jetzt seid. Wir bleiben hier und lieben das Familienleben.

Das Knöpfchen kann sich wie gesagt perfekt vom Rücken auf den Bauch und etwas zögerlich, aber doch, wieder zurück drehen. Der erste Zahl ist mittlerweile schon ungefähr 3 Millimeter “alt” und der zweite rückt – etwa 2 Millimeter “jünger” – nach. In diesem Monat hat das kleine, zuckersüße Kerlchen auch seine noch zuckersüßeren Füßchen entdeckt und lässt sie kaum mehr los. Wenn er die Füße noch hält, halten sie übrigens nie still 🙂

Und die Mama? Die ist mittlerweile entspannt. Zwar nicht was jedes Thema angeht – aber so grundsätzlich. Ich bleib ruhig, wenns Knopferl mal unruhiger ist und ich such den Fehler dann nicht mehr bei mir. Babies dürfen auch unzufrieden sein – ohne dass Mama schuld ist. 😉 Schließlich kann man als Mama viel falsch machen. Aber auch sehr viel richtig. Viel mehr richtig, hab ich in den vergangenen 6 Monaten festgestellt. Richtig ist nämlich alles, was sich gut mit dem Bauchgefühl für Mama und Baby verträgt. Und hat man das Vertrauen in sich mal gefunden, gehts schon viel leichter.

Ein Thema bei dem man es entweder falsch oder nicht richtig machen kann – wie beim Stillen – ist Beikost. Allgemeine Verunsicherung Dank Werbung, Kinderärzten, Hausärzten, Hebammen, Kinderlosen, Mehrfacheltern – von allen Seiten. Jeder macht es anders und doch ist nichts für jeden. Wie jeder Fingerabdruck ist jedes Kind anders – mancher früher und mancher später bereit für eine neue Geschmacksvielfalt. Also gibt es kein Flasch – sondern nur ein Richtig für die jeweilige Familie. Für uns war es richtig, Theo mal Kartoffel probieren zu lassen – er war überrascht von dem Geschmack und der Konsistenz, das war ein Spaß. Selbstverständlich gab es mehr Kartoffel auf der Kleidung, den Händen, dem Tisch und dem Boden als im Bauch – aber genau das ist meiner Meinung nach ja der Sinn von Beikost 😉 Wir machen aus dem Essen kein Stressthema, schon gar nicht solange die gute Mumi schmeckt und reichlich vorhanden ist 🙂

Was ist noch passiert im Monat 6? Wir haben JA gesagt!!! Mama und Papa sind jetzt nicht mehr “nur” Mama und Papa, Mensch, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, Enkeltochter, Enkelsohn, Neffe oder Nichte – sondern auch Mann und Frau und das vor dem Gesetz 🙂 Am 4. Juni trauten wir uns vor den Standesbeamten und durften mit unseren Liebsten Familien und Freunden einen neuen Lebensabschnitt – verheiratet – beschreiten. Der Riemerhaufen hat jetzt offiziell eine Riemerin mehr 😉 Und Knopfi war Dank Supertante Kerstin einer der wohl gemütlichsten Hochzeitsgäste aller Zeiten!

Voller Vorfreude also rein in den 7. Mama-Monat 🙂

Wunder-volle Zeit!

Vom Wunder-Körper

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Für mich waren die ersten Wochen und Monate mit dem kleinen, bezaubernden, wundervollen und absolut gewünschten Knopfi kein einfacher Mama-Spaziergang. Obwohl ich es mir so vorgestellt hätte. Nie im Leben hätte ich vor der Geburt von mir gedacht, ich würde in tiefe Zweifel-Furchen stolpern oder mich vor Angst-Schatten verstecken. Ich bin mit dem Gefühl “Wir machen das locker, schaffen andere doch auch” bin ich in die Schwangerschaft gegangen. Kaum war Knopfi wirklich begreifbar – war diese Sicherheit futsch. Als wurde getauscht – statt Baby, war nun ein mulmiges Gefühl im Bauch. Und das Baby auf dem Arm konnte dieses Gefühl fürs Erste nicht aufwiegen.

Ich war angespannt, fix und fertig vom Schlafmangel und vollkommen aus der Verankerung meiner Welt gerissen, mit dem Gefühl, meine Welt verloren zu haben. Diese Spannung spürte natrülich nicht nur ich, sondern auch mein liebster Bald-Göttergatte – und Knopfi sowieso. Gratuliere. So ist also Mama-Sein? Unentspannt, geladen, ständig auf der Hut vor irgendwelchen Sorgen?

Von der Seele schreiben hilft mir schon seit ich schreiben kann. Auch diesmal haben die Buchstaben ihre Wirkung gezeigt – kaum waren die Worte schwarz auf weiß zu lesen, fühlte es sich nicht mehr so fesselnd an. Und ich habe gelernt, Hilfe anzunehmen und um Hilfe zu bitten (und ich arbeite weiter daran :))

Meine Welt ist auf den Kopf gestellt – das Beste daran ist aber die Erkenntnis, dass es noch immer meine Welt ist, halt anders herum und ergänzt um ein wundervolles Wesen, das jeden Morgen zu einem noch größeren Geschenk für uns macht. Sowohl das Baby, als auch das mulmige Gefühl sind jetzt aus dem Bauch draussen. Manchmal fühlt sich das nicht mehr wirklich vorhandene Schwangerschaftsbäuchlein etwas leer. “Als wäre nichts passiert” – meinte die Frauenärztin beim Blick auf meine Gebärmutter. Doch es ist etwas passiert! Ganz tief drinnen – in jeder einzelnen Zelle.

Das es so aussieht, als wäre nichts passiert – schließlich passen auch wieder uralte Hosen ;))) – zeigt mir einmal mehr, wie großartig der menschliche Körper ist. Wie Wunder-voll unser Leben tagtäglich ist, ohne, dass wir großartig etwas dafür tun müssen. Es fängt beim Atmen an und hört – wie bei mir im Moment – bei der Rückbildung nach einer Geburt auf. Mein Körper und ich – wir sind bereit für jedes neue Wunder, das auf uns zukommt. Bereit für jeden Atemzug und für jede Entdeckung, die wir nun gemeinsam mit Theo machen dürfen. Bereit, das was war tatsächlich hinter uns zu lassen und im Hier und Jetzt für die Zukunft zu leben.

Wunder-Körper – ich danke dir! Jeden Tag und jetzt noch viel lieber, weil du uns dieses Geschenk gemacht hast!

Mein 4. Mama-Monat

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Ein Monat der Berg- und Talfahrten… Doch am Ende lernt man, dass sowohl die Höhe, als auch die Tiefe ihre Vorteile haben – von der grandiosen Aussicht bis zum schattigen Erholungsplätzchen. Es war ein Monat mit vielen (emotionalen) Herausforderungen für mein Mama-Ich – und jetzt? Bin ich stärker, sicherer und noch verliebter in mein kleines Knopfi.

4 Monate ist es her. Vor 4 Monaten im Kreißsaal wunderte ich mich noch über die Hebamme und ihre Verbundenheit zu ihrem Handy… (andere Geschichte, die ich so nicht wieder erleben möchte) Vor 4 Monaten passierte uns das größte Glück. Irgendwie einfach so. Und ich fühle mich täglich sooooo reich beschenkt von diesem wundervollen Leben!

4 Monate stillen – zum Teil ohne Ende 🙂 aber dadurch mit ganz viel Mama-Knopfi-Zeit (ist jetzt im Rückblick leichter so zu betrachten :)). 4 Monate zueinander finden und es wird von Tag zu Tag näher. 4 Monate und jeder Tag beginnt – oft zwar schon weit vor 6 Uhr – aber immer mit dem schönsten Lächeln der Welt.

Und weiter geht das Abenteuer und wir freuen uns darauf, die Welt weiterhin wieder vollkommen neu zu entdecken!

Baumbastisches Geschenk

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Die Frauenrunde aus der Firma hat für Theo nicht nur einen Storch aufgestellt – sondern auch gestern ein ganz besonderes Geschenk vorbei gebracht – seinen Lebensbaum, eine Feige. Ganz passend, eine steirische 🙂

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Menschen die im Baumzeichen des Feigenbaums geboren wurden verbreiten eine Atmosphäre der Harmonie und Eintracht. Sie sind im Einklang mit der Natur und ihren Mitmenschen. Sie finden dort auch die Zufriedenheit ihres Seelenlebens. Für sie ist Erfüllung in der Partnerschaft ein wichtiger Bestandteil des Lebens.
Sie sind der ruhende Pol in der Familie und verbreiten eine beruhigende Gelassenheit. Diese Ruhe strahlt Sicherheit auf alle Menschen in ihrer Umgebung aus. Man fühlt sich in ihrer Nähe geborgen und weis, es ist aus den Schätzen der Natur für alles gesorgt und wird gerecht geteilt. Sie haben das Glück durch beständigen Fleiß für sich dauerhaft gebucht. Reichtum und Erfüllung sind bei ihnen Zuhause und bieten eine gute Basis für ein zufriedenes und erfülltes Leben.

Die Äste des Bäumchens sind Träger wundervoller Wünsche. Das Mama-Herz geht über vor Freude!

  • Wir wünschen dir, dass du im Regen tanzt, anstatt die Zeit zu verschwenden, auf die Sonne zu warten
  • Wir wünschen dir, dass du jedes Ziel mit Leichtigkeit erreichst
  • Wir wünschen dir, dass du immer wieder wundervolle Augenblicke erlebst, die unvergesslich bleiben
  • Wir wünschen dir, dass du zwischen den vielen Wegen dieser Welt deinen Weg findest
  • Wir wünschen dir ein buntes Leben voller Freude und Liebe
  • Wir wünschen dir Zeit zum Träumen und Pläne schmieden
  • Wir wünschen dir Offenheit, damit du die kleinen Freuden im Leben wahrnehmen kannst
  • Wir wünschen dir, dass du Menschen findest, die dir gute Freunde werden
  • Wir wünschen dir, dass Glück und Lachen all deine Tage füllen
  • Wir wünschen dir den Mut deinen eigenen Weg zu gehen und den Mut neu zu beginnen, wenn etwas keinen Sinn mehr macht
  • Wir wünschen dir für dein Leben kraftvolle Wurzeln, die dich fest bei deiner Familie halten

Mehr gibt es gar nicht zu sagen.

DANKE – für diese Wunder-vollen Wünsche und euren Besuch!

Mein 1. Mama-Monat

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Am 19. Dezember 2015 um 12.47 Uhr hat sich unser Leben von Grund auf verändert. Nach 40 Wochen im Bauch – die wohl bequemste all-inklusive 1-Zimmer-Wohnung, die wir je bewohnt haben – hat sich der kleine Mensch entschlossen, draußen weiter zu leben. Ohne den rhythmischen Klang meiner Innerein – es war wohl doch zu eng, zwischen Leber und Blase.

Theo Felix* – so heißt das kleine Wunder, das seit  einem Monat meinen Herzschlag von außen hört. Der einzige Mensch, der mich tatsächlich in- und auswendig kennt.

3220 Gramm leicht/schwer, 48 Zentimeter groß/klein und mit jedem Quadratmillimenter Haut und Haar einfach das wundervollste Wesen, das wir je zu Gesicht bekommen haben. Nach 12 Stunden Wehen – die uns beiden ganz schön viel abverlangt haben – und zwei Quäck-Lauten hat der kleine Kerl Platz auf meiner Brust genommen und mir war klar, dass es kein schöneres Gefühl auf der Welt gibt. Nicht zu fassen, nicht zu erklären – man kann es nur genießen.

Viele Tränen und Schmerzen haben uns in den ersten Tagen begleitet. Für den kleinen Wurm ist es nicht leicht, sich plötzlich atmend und Nahrung suchend und findet und verdauend durch die soooo große Welt zu kämpfen. Für Mama und Papa nicht leicht, sich plötzlich – von 0 auf 1.000.000 – rund um die Uhr um ein Lebenwesen zu kümmern, das ohne sie verloren wäre. Von einer Sekunde auf die andere stellt man alle eigenen Bedürfnisse ganz nach hinten und lässt nichts unversucht, um dem Würmchen einen schönen Start zu schenken.

Vier Wochen voller Freude über jedes Augenzwinkern, das man beobachten kann – über jede zuckende und unkontrollierte Bewegung. Vier Wochen im Schatten der Augenringe, die sich entwickeln, wenn man einfach nie länger als max. 2 Stunden am Stück schlafen kann. Vier Wochen, in denen man gelernt hat, dass das Beistellbett deswegen so heißt, weil es nur daneben steht und man sich ab sofort das große Bett zu dritt teilt 🙂

Vier Wochen voller Zweifel und Hormonschwankungen, voller Herausforderungen und Tränen und Verzweiflung. Das Leben ist auch mit dem zuckersüßestem Baby kein Honigschlecken. Mamas Milchbar ist 0-24 Mo-So geöffnet, egal wie fettig die Haare sind oder wie fleckig das T-Shirt. Sorglos und ohne Spucktücher verlässt man nicht mal mehr einen Raum. An Shopping- oder Kaffee-Treffen ist noch gar nicht zu denken. Und ja, auch wenn man 24 Stunden am Tag ein Baby versrogt und damit genug zu tun hat, kann einem die Decke auf den Kopf fallen. Schokolade hilft. 🙂 Gegessen wir jetzt prinzipiell nur mehr mit einer Hand – in der zweiten liegt das Baby am Busen. 🙂 Danke an dieser Stelle dem großartigen Papa, der mir sogar Steaks in mundgerechte Stücke schneidet (ich liebe dich).

In den ersten vier Wochen hat Theo einige Gramm und Zentimeter zugelegt. Er beobachtet die Welt um ihn herum immer wacher und er kann seine Zufriedenheit und seinen Ärger schon ganz gut kommunizieren. So ist es gut und so darf es sein. Und so leben wir uns immer weiter ein in unser neues Leben – als Familie.

Wir wünschen euch eine Wunder-volle Zeit!

*Theo – ist die Abkürzung von Theodor und bedeutet Geschenk Gottes. Das ist er wirklich für uns, ein Geschenk des Himmels für das wir jeden Tag unsagbar dankbar sind. Felix – bedeutet der Glückliche, das wünschen wir ihm Zeit seines Lebens hier auf Erden, glücklich zu sein. Außerdem hat der Namenstag von Felix, am 14.1., für uns eine große persönliche Bedeuutng.

Schwanger macht (nicht immer) lustig

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Drei Monate ist der letzte Beitrag alt… oje… In diesen drei Monaten ist viel passiert! Die paar Zentimeter Mensch, die vor drei Monaten in meinem Bauch waren, sind mittlerweile fast 2 kg schwer und mehr als 40 cm groß. Unfassbar. Wirklich unfassbar, wenn man sein Glück zwar spüren, aber noch nicht umarmen und abbusseln kann 🙂

Meine Erwartung an Schwangere war vorab immer: Wow, du MUSST verdammt glücklich sein und strahlen und allen zeigen, wie schön dieses Leben ist und wie toll und großartig und sowieso und überhaupt! Read the rest of this entry

19 Zentimeter – Bauchzwerg Update

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Finger, Hände, Arme, Ellebogen, Oberarme, Hals, Kopf, Nase, Wirbelsäule, wundervoll schlagendes Herzchen, Bauch, Beine, Po – sieht ziemlich kompeltt aus so ein kleines Bauchmenschlein in der 19. Woche. Unfassbar. Sitzt, anscheinend vollkommen entspannt im Schneidersitz, mit einem Arm lässig hinterm Kopf, in meinem Bauch. Wie ein kleines unfassbar süßes Buddhabärchen 🙂 Unser kleines Buddhabärchen, das uns natürlich noch verheimlicht, in welche Richtung wir weiter Namen suchen sollen…

Knapp 19 Zentimeter ist das große kleine Wunder Mensch nun schon groß und entwickelt sich nach Plan, falls man das so sagen kann – die Ärztin war jedenfalls annähernd so begeistert wie wir. Ok, nicht ganz, aber doch 🙂

Am Dienstag gab es die ersten wirklich fühlbaren, wenn auch sehr zarten Fußtritte, die sich nicht mehr nur nach Kitzeln, Seifenblasen oder Goldfisch anfühlen.

Mir fehlen erhlich gesagt die Worte bei so viel Wunder… sogar das Herz lächelt nur, genießt und schweigt 🙂

Viele Wunder-volle Momente für uns*m

Wünsche für mein Baby und alle Kinder dieser Welt

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99 Tage bin ich laut einer App nun schwanger 🙂 In dieser Zeit ist viel passiert. Vieles, dass mich darüber nachdenken lässt, was ich mir für das ungeborene, unschuldige Wesen in meinem Bauch wünsche.

Diese Wünsche widme ich auch allen anderen Kindern dieser Erde – jenen, die schon hier leben und jenen, die wie meines auf dem Weg zu uns sind.

Ich wünsche unseren Kindern Natur. Gänseblümchen, Bienen, Käfer, Spinnen, Schlagen, Elefanten, Tiger, Löwenzahl, Grashalme, Äpfel, Erdbeeren, Karotten, Kräuter… alles, was die Natur uns schenkt, alles, was das Leben bunt und köstlich macht. Ich wünsche unseren Kindern, die Möglichkeit auf der Wiese zu liegen und Ameisen zu beobachten oder in den Himmel zu blicken und Wunder-volle Wolkengestalten zu entdecken. Ich wünsche unseren Kindern Gelegenheiten, um mit aller Freude in Regenlacken zu springen und mit offenen Augen Regenbogen zu bestaunen.

Ich wünsche unseren Kindern Spaß. Kein Tag darf ohne Lachen vergehen. Ich wünsche Ihnen Eltern, die sie nachts, morgens, mittags, nachmittags – einfach immer – mein einem Lächlen willkommen heißen. Ich wünsche unseren Kindern Menschen, die nicht vergessen haben, wie schön Kinderlachen ist und wie gut es tut, selbst mitzulachen. Ich wünsche unseren Kindern Momente zum Zerkugeln, die vergessen lassen, warum man überhaupt angefangen hat zu lachen.

Ich wünsche unseren Kindern Mut. Den Mut der Eltern, den Kindern etwas zuzutrauen. Und zwar nicht, ihnen zuzutrauen vom Klavierunterricht, zum Ballet, Fußballtraining und zum Schwimmverein an einem Tag zu gehen. Sondern den Mut, Kinder Kinder sein zu lassen. Den Mut, die Kreativität in den kleinen Herzen zu wecken und den Mut, diese Kreativität zu unterstützen. Egal, ob es darum geht, ein Bild zu malen, die erste Eierspeis’ selbst zu kochen (selbstverständlich unter Aufsicht) oder einfach nur märchenhaft schöne, fabelhafte Geschichten zu erzählen – von Wunder-vollen Wesen und einzigartigen Abenteuern.

Diese Liste lässt sich ewig fortsetzen – was wünscht du unseren Kindern?

Ich wünsche unseren Kindern Liebe. Bedingungslose Liebe. Einfach weil sie da und weil sie genau so perfekt und WUNDERvoll sind. Egal, wo die Kleinen aufwachsen, egal wie sie aussehen, egal, woher ihre Eltern oder Großeltern kommen, egal, welche Entscheidungen sie für ihr Leben treffen werden, egal, ob sie gerne Laufen oder Gedichte schreiben, egal ob sie sich pink oder schwarz kleiden. Ich wünsche unseren Kindern Liebe, die stark macht, die Vertrauen schenkt und die ihren Selbstwert stärkt. Ich wünsche unseren Kindern die Liebe, die sie gerne an ihre Mitmenschen und alle anderen Lebewesen und an die Natur weiter geben. Ich wünsche unseren Kindern Liebe, die keine Vergleiche stellt, die keine Unterschiede kennt, Liebe, die einfach ist.

Es geht um Menschen. Jedes Kind, das zur Welt kommt, ist ein Mensch – ein Wunder wie du und ich. Er oder Sie haben Glück, Gesundheit, Toleranz, Respekt und Liebe verdient. Egal wo es geboren, oder später leben wird.

Ich wünsche unseren Kindern Menschen, die wie Feen für sie sind, damit diese Wünsche in Erfüllung gehen und ich bin so dankbar, dass ich in meinem Umfeld viele solcher Engel hab.

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit

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