Tag Archives: Bewusst-Sein

Mein 9. Mama-Monat

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Manchmal wünsche ich mir, die ersten Wochen nach Knopfis Geburt noch einmal zu erleben – und zwar mit dem Gefühl und der Freude, die ich jetzt spüre. Im Rückspiegel betrachtet, liegt über den ersten Wochen ein dunkler Schatten und das ist so schade, weil das kleine Knöpfchen seit 9 Monaten so viel Sonnenschein in unser Leben zaubert.

Er krabbelt jetzt nicht nur wie ein Weltmeister, er zieht sich auch überall weltmeisterlich hoch und – das Beste – er hat innerhalb von 4 Tagen gelernt, wie er aus dem Stand wieder in die Knie kommt. Außerdem sitzt er seit ein paar Tagen freihändig – mein Mama-Herz wird immer größer und stolzer.

Es ist so wundervoll, beobachten und lernen zu dürfen – von diesem kleinen Wunderwesen. Man spürt einfach, dass er den Satz “das geht aber nicht” einfach nicht kennt. Und ich bemühe mich täglich, diesen Satz nicht auszusprechen – auch wenn ich mich öfters dabei ertappe, ihn zu denken (“oh oh, jetzt bis du unter dem Tisch, da kommst du jetzt allein nicht wieder raus…” – IRRTUM, er schafft es, fast immer). Also, was habe ich mir vorgenommen: “Das geht aber nicht” wird gestrichen. Alles was ich mir vorstellen kann, geht – sonst wäre die Vorstellungskraft sinnlos und das wollen wir mal gar nicht 🙂

Die Begeisterung mit der Knopfi die Welt entdeckt ist so ansteckend. Ich will, wie er, am liebsten jeden Tag Neues lernen/verstehen/wissen/kennenlernen/lieben lernen. Und alles mit meinem breitesten Lächeln willkommen heißen. Denn genau so funktionert LEBEN. Es wurde uns mit der Zeit abtrainiert – entweder schon in der frühkindlichen Erziehung oder spätestens in der Schule. Begeisterungsfähigkeit sollte ein eigenes Fach auf dem Stundenplan sein. Der Mensch ist nicht dazu geboren, um zu funktionieren – sondern um zu leben, zu genießen, sich zu freuen, anderen eine Freude zu bereiten und zu bereichern, glücklich zu sein.

Knöpfchen ist dabei genau das zu perfektionieren und ich werde mich hüten, ihm dabei im Weg zu stehen. Im Gegenteil – ich freue mich irrsinnig darauf, Hand in Hand mit ihm im Regen zu tanzen, Sonnenstrahlen einzufangen und Schmetterlinge oder Käfer zu beobachten! Ich wünsche mir, dass er in uns Eltern Vorbilder sieht, an deren Seite er gerne jeden Tag aufs Neue begrüßt. Ein Leben vorleben, dass nach allen Regeln der Kunst gut tut. Ich wünsche mir, dass wir Eltern sind, die ihn reich beschenken – mit Geschenken, von denen man nie genug haben kann: Liebe, Zeit, Respekt, Ehrlichkeit, Gelassenheit, Spaß, Authentizität, Ausgeglichenheit, Freundlichkeit, Güte, Achtsamkeit und Freundschaft.

In diesem Sinne wünsche ich uns eine Wunder-volle Zeit – im Mama-Monat 10! (zweistellig… ich fasse es nicht :))

Mein 7. Mama-Monat

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In sieben Monaten hab ich mich wirklich mehr als einmal (pro Tag) gefragt, was bin ich für eine Mama? Welche Mama möchte ich sein? Was erwarte ich von mir? Was erwarte ich mir von anderen im Umgang mit unserem Knopfilein? Was wünsche ich mir für das kleine Wunder, das jeden Tag so bereichert?

Und ja – meine Ansprüche würden manche als eher höher einstufen. Allerdings nur im Vergleich zu den Erziehungssystemen und -methoden, wie sie für vergangene Generationen “üblich” waren.

Am häufigsten hörte ich in den vergangen 7 Monaten die Frage: Schläft er schon durch? Als Variante gilt auch: Und, schläft er gut? Meine Antwort auf Frage 1: Ja – maximal 3 Stunden am Stück und das selten, aber die durch. Und er hat diese langen Schlafphasen von Anfang an nachts, was mir sehr entgegen kommt 🙂 Antwort auf Frage 2: Klar, vor allem, weil er bei uns im Bett schlafen darf. 🙂

Ja – es ist anstrengend. Und ja, manchmal wünschte ich mir, einfach nur schlafen zu dürfen. Dann hilft es, mir vor Augen zu halten, wie kurz die Zeit mit dem kleinen Butziwutzi im Endeffekt ist. Hey – jetzt sind schon 7 Monate vorbei – einfach so. Bald wird er die Schule/Lehre was auch immer abschließen und ausziehen – AH! 😉

Ich erwarte mir deshalb vom Knopferl nicht, dass er schon durchschläft. Ich erwarte mir, dass er glücklich und zufrieden ist. Dass er schlafen kann, wenn er müde ist, dass er zu essen bekommt, wenn er hungrig ist, dass er trinken darf, wenn der Durst ruft und dass er Zeit hat, die Welt zu entdecken. Dass er weiß, dass wir immer für ihn da sein werden. Dass er sich entwicklen darf – Schicht für Schicht, Schritt für Schritt.

Deshalb möchte ich zB auch nicht, dass man mein Kind auf den Boden setzt – solange er es noch nicht kann. Gestützt mit Polstern, Decken und Luftpolsterfolie könnte er schon sitzen, aber was bringt es ihm, wenn er nicht weiß, wie er aus dieser Situatioin wieder heraus kommt, ohne umzufallen? Einen tollen Vergleich dazu, habe ich diese Woche gelesen: Ein Marathonläufer startet ja auch nicht mit 40 km in Bestzeit im ersten Training, oder?

Erwachsene erwarten von Babies oft so viel. Selbst gibt man sich zB ein halbes Jahr Lauftraining für einen kleinen Wettbewerb oder ein paar Monate für das Auffrischen von Sprachkenntnissen (Hausnummern), aber ein BABY soll schon nach dem ersten Jahr (in dem es so viel gelernt hat, wie wahrscheinlich nie mehr im Leben) sitzen, stehen, laufen, sprechen, mit Besteck essen und allein aufs Klo gehen können? 🙂 Leute!

Wie auch immer. Wir machen es wie Pippi Langstrumpf – wie es uns gefällt 🙂

Wir stillen nach wie vor. 6 Monate hatte ich mir zum Ziel gesetzt – mittlerweile sind es 7, obwohl ich bei 3-4 zwischendurch aufgeben wollte… 🙂 Wir setzen das einfach fort, solange es uns beiden gut damit geht.

Also kurzum – Knöpfchen darf alles und das noch dazu in seinem Tempo 🙂 Er hat innerhalb von 4 Tagen das Krabbeln perfektioniert, ist auf den Geschmack von Gemüse und Obst gekommen, weiß sich zu helfen, wenn er sich verschluckt und ist sowieso und überhaupt unser Held und Sonnenschein mit 2 Zähnchen 🙂 Genau so eine Mama möchte ich sein – eine, die sich ins Kind hinein versetzen kann, die versucht, die Wunder des Lebens gemeinsam mit ihm neu zu entdecken, die genauso beschützt, wie Freiraum schafft. Eine, die sich “nur” erwartet, dass die Menschen, die Theo nahe stehen, das genau so sehen und mich in meiner Mama-Rolle stärken. So können wir – wie schon mal erwähnt – mit Theo gemeinsam den Hafen bauen, in den er immer wieder gerne zurück kommt  und von dem aus er sein Abenteuer Leben startet.

Es geht dann sowieso alles viel schneller, als es Mama lieb ist 🙂

Mein 6. Mama-Monat

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Ein ganzes halbes Jahr – hurra, wir leben noch! 🙂 Ich hatte ja duraus Momente des Zweifels… Diese sind verfolgen. Wahrscheilich wurde ihnen bei Knopfis Drehungen am Boden zu schwindlig und so haben sich die Zweifel auf und davon gemacht. Gut so. Ihr könnt bleiben, wo ihr jetzt seid. Wir bleiben hier und lieben das Familienleben.

Das Knöpfchen kann sich wie gesagt perfekt vom Rücken auf den Bauch und etwas zögerlich, aber doch, wieder zurück drehen. Der erste Zahl ist mittlerweile schon ungefähr 3 Millimeter “alt” und der zweite rückt – etwa 2 Millimeter “jünger” – nach. In diesem Monat hat das kleine, zuckersüße Kerlchen auch seine noch zuckersüßeren Füßchen entdeckt und lässt sie kaum mehr los. Wenn er die Füße noch hält, halten sie übrigens nie still 🙂

Und die Mama? Die ist mittlerweile entspannt. Zwar nicht was jedes Thema angeht – aber so grundsätzlich. Ich bleib ruhig, wenns Knopferl mal unruhiger ist und ich such den Fehler dann nicht mehr bei mir. Babies dürfen auch unzufrieden sein – ohne dass Mama schuld ist. 😉 Schließlich kann man als Mama viel falsch machen. Aber auch sehr viel richtig. Viel mehr richtig, hab ich in den vergangenen 6 Monaten festgestellt. Richtig ist nämlich alles, was sich gut mit dem Bauchgefühl für Mama und Baby verträgt. Und hat man das Vertrauen in sich mal gefunden, gehts schon viel leichter.

Ein Thema bei dem man es entweder falsch oder nicht richtig machen kann – wie beim Stillen – ist Beikost. Allgemeine Verunsicherung Dank Werbung, Kinderärzten, Hausärzten, Hebammen, Kinderlosen, Mehrfacheltern – von allen Seiten. Jeder macht es anders und doch ist nichts für jeden. Wie jeder Fingerabdruck ist jedes Kind anders – mancher früher und mancher später bereit für eine neue Geschmacksvielfalt. Also gibt es kein Flasch – sondern nur ein Richtig für die jeweilige Familie. Für uns war es richtig, Theo mal Kartoffel probieren zu lassen – er war überrascht von dem Geschmack und der Konsistenz, das war ein Spaß. Selbstverständlich gab es mehr Kartoffel auf der Kleidung, den Händen, dem Tisch und dem Boden als im Bauch – aber genau das ist meiner Meinung nach ja der Sinn von Beikost 😉 Wir machen aus dem Essen kein Stressthema, schon gar nicht solange die gute Mumi schmeckt und reichlich vorhanden ist 🙂

Was ist noch passiert im Monat 6? Wir haben JA gesagt!!! Mama und Papa sind jetzt nicht mehr “nur” Mama und Papa, Mensch, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, Enkeltochter, Enkelsohn, Neffe oder Nichte – sondern auch Mann und Frau und das vor dem Gesetz 🙂 Am 4. Juni trauten wir uns vor den Standesbeamten und durften mit unseren Liebsten Familien und Freunden einen neuen Lebensabschnitt – verheiratet – beschreiten. Der Riemerhaufen hat jetzt offiziell eine Riemerin mehr 😉 Und Knopfi war Dank Supertante Kerstin einer der wohl gemütlichsten Hochzeitsgäste aller Zeiten!

Voller Vorfreude also rein in den 7. Mama-Monat 🙂

Wunder-volle Zeit!

Von.Wegen.Ziele ;)

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Wer mich kennt, der weiß, dass ich Wortspiele liebe. Gute und schlechte – wobei, schlechte gibt es nicht 🙂 Gerade jetzt, als ich beschlossen habe, etwas zu bloggen, serviert mir das Leben ein Wunder-volles Wortspiel: von Wegen. Ich wollte über Wege und Ziele schreiben. Und beginne mit den Worten “von wegen”. Also “Von Wegen!” – auf keinen Fall. Nie und nimmer. Und was folgt sind Ziele. Auf keinen Fall Ziele – setzten, erreichen, übersehen, verschlafen?

Mir geht es um die Wege, die zu den Zielen – egal ob vergegeben oder ergeben – führen. Ein schöner Spruch, den ich auch heute wieder gelesen habe: Happiness is not a destination, it’s a way of life. Glück ist kein Reiseziel, sondern ein Lebensweg – eine Lebenseinstellung. Der Weg ist das Ziel. Das Glücklich-Sein ist das Zeil im Glück. Also von wegen, man wird erst glücklich, wenn man sein Ziel erreicht hat, das Glück säumt den Weg zum Ziel. Auf jedem Weg lernen wir Menschen kennen, lernen in verschiedene Richtungen zu blicken, lernen unterschiedliche “Transportmittel” kennen.

Das heißt für mich auch, dass ich mir nicht nur Ziele setze, um diese zu tatsächlich zu erreichen, ich setze mir auch Ziele, um auf dem Weg zu sein. Wenn sich auf diesem Weg ein neues Ziel ergibt, dann ist das ok, wenn ich mich dafür entscheide. Und das ist mit das größte Glück, dass wir Menschen haben- wir dürfen entscheiden: bleiben wir stehen, kehren wir um, oder gehen wir weiter. Also führt das Glück von Wegen zu Zielen 😉

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit – seid zielstrebig glücklich und kommt auch mal vom Weg ab, wenn ihr nicht mehr glücklich auf dem eingeschlagenen Weg seid! 🙂 *m

Zum Wohl!

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Wohlfühlen. Was bedeutet das? Sich wohl fühlen. Es sich gut gehen lassen. Glücklich und zufrieden sein. Gesund sein.

Wohlfühlorte – wie viele von euch denken jetzt an die Couch vor dem TV? 😉 Da sitze ich auch gerade und fühl mich sehr wohl mit dem Laptop auf dem Schoß. Fühlst du dich auch im Büro wohl? Im Auto? Unter Menschen in der Stadt, bei Festen? Allein im Keller?

Was trägt zum Wohlfühlgefühl bei? Für mich sind es vor allem die Menschen, die sich in meiner Umgebung befinden. Stimmung ist spürbar. Hat der Kollege schlechte Laune, schwappt das manchmal über. Genau so klappt es meistens umgekehrt. Deshalb sollte sich jeder an die eigene Nase fassen, wenn es um das Wohlfühlgefühl geht. Wir sind Spiegel füreinander. Und wie sagt man so schön: Wie man in den Wald hinein singt, so klingt es zurück 😉

Ich starte die nächsten drei Tage einen Versuch und werde mit allen Buchstaben, die sich beim Autofahren von den anderen Verkehrszeichen “anlächeln” nach Wohlfühlworten suchen, um meinen Wohlfühl-Wortschatz für die “Good Vipes” zu erweitern. Also zb die Buchstaben GP stehen für Gelassenheit und Perfekt, gemütlich und passioniert oder was auch immer – nur “gute” Worte. Ich halte euch auf dem Laufenden 🙂

Zum Wohl – auf eine Wunder-volle Zeit!

*m

 

Achtung, Authentizität

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Klingt gefährlich, oder? Wie ein Stromschlag? Oder ein Blitz? 🙂 Manchmal hab ich den Eindruck, dass Menschen Angst vor Authentizität haben. Ok, das Wort ist nicht leicht auszusprechen, aber was dahinter steht, ist ganz einfach: SEIN wer man IST. Ohne Maske, ohne Verzierung, ohne Schnörkel, ohne Make-up, ohne Zweifel – einfach sein.

Authentizität macht glaub-würdig. Wer so ist, wie er nun mal ist, verstellt sich nicht und ist damit automatisch ehrlich. Wer schätzt Ehrlichkeit nicht? Zu wissen, woran man ist, gibt Sicherheit. Und es garantiert, dass man so angenommen wird, wie man ist.

Authentizität macht liebens-wert. Und ganz ehrlich, es gibt ein schöners Kompliment, als so angenommen zu werden, wie man ist. So sein zu dürfen wie man ist. Dann kann sich das Herz freuen und die Tore für all das Schöne, das da draußen auf uns wartet, öffnen.

Aber Achtung, Authentizität bedeutet auch, dass man vielleicht nicht “Every-Bodies-Darling” ist. Das muss es aber auch nicht sein. Jeder darf seine eigene Meinung vertreten und es fühlt sich gut an, zu seiner Meinung zu stehen. Authentisch – ohne Vergleiche. Eine andere Meinung ist weder besser, noch schlechter, sie ist einfach anderes. Authentisch, wenn man dazu stehen kann und auch authentisch, wenn das Gegenüber zu seiner Meinung steht. Ergänzung statt Abgrenzung.

Ich glaube – nein ich bin überzeugt davon – dass Authentizität uns genau zu den Menschen führt, die uns gut tun, die uns so sein lassen, wie wir sind, die uns ergänzen und die uns im Gegenzug auch als Bereicherung für ihr Leben sehen. Authentizität trennt nicht, Authentizität verbindet.

In diesem Sinne – bleibt (elektrisierend) authentisch 🙂 Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit!

*m

Ruhetag im #pipparadies

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Das ALLERBESTE am URLAUB ist doch die Tatsache, dass man sich die Zeit selbst einteilen kann. Und mit “Zeit einteilen” meine ich “Zeit” “einteilen”. Es gibt ja die unterschiedlichsten Zeit-Rechnungen, Zeit-Zonen, Zeit-Guthaben, Warte-Zeiten uswusf 🙂 Zum Beispiel wird mein Urlaub in der Firma mit zehn Tagen abgerechnet. Montag bis Freitag und nochmal Montag bis Freitag. Ich #Glückskind darf mir dann noch die Wochenenden dazu rechnen: Also plus Samstag und Sonntag plus Samstag und Sonntag plus Samstag und Sonntag. Drei Wochenende in zwei Urlaubswochen 🙂 Und was wäre das #pipparadies ohne Extraportion: dann hauen wir noch den Feiertag-Freitag von voriger Woche oben drauf. Ein echtes Sahnehäubchen im Urlaubsglückstaumel ist die Tatsache, dass der Urlaub für mich am vergangenen Donnerstag um 15 Uhr mit einem Ausflug ins Burgenland begonnen hat. Ich hab also soooooooo viel mehr Urlaub als nur zehn Tage 😉 Würde sagen, dass die Firma damit schlechter aussteigt 🙂

Welch ein Glück, dass man nun jeden einzelnen Urlaubstag mit noch mehr Glück füllen kann. Es schwappt mal wieder über 🙂 Deshalb habe ich mir heute einen Ruhetag gegönnt. Ok, es war ein Ruhenachmittag, aber immerhin 🙂 Nachdem ich mein Auto auf Hochglanz poliert, innen gesaugt und geputzt habe war ich fix und fertig. Anscheinend putz ich so selten mein Auto, dass ich immer wieder vergesse, wie anstrengend das ist 🙂 Nachdem das Auto sauber vor sich hin glänzte, hab ich mir was zu essen gemacht und mich dann für ein feines Nachmittagsschläfen auf die Couch geworfen. Es war himmlisch. Und weil ich einfach keine Lust hatte, mehr zu machen, bin ich auf der Couch geblieben und hab gelesen. Für so etwas nehme ich mir im Alltag sowieso zu wenig Zeit. Jetzt bin ich ausgeruht, entspannt und blicke auf einen erlesenen Tag zurück.

Nächster Schritt? Mit welchen großartigen Glücksmomenten kann ich jetzt schon gedanklich mein Wochenende füllen?  Ich freu mich auf Zeit mit Wunder-vollen Menschen, auf Musik, auf frische Luft, auf Kärnten 🙂

Das war ein Ruhetag mit Aussicht 😉

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit (und nicht vergessen: du bestimmt, welchen Wert jede Sekunde hat – in jeder Sekunde, weil immer genau dieser eine Moment wirklich zählt.)

*m

Glück zum Nachzählen :)

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Guten Morgen, liebe Welt! Hallo, lieber pipparadies-Besucher! Schön, dass es dich gibt!

Ich bin ja schon länger davon überzeugt, dass man Glück nicht nur spüren, teilen und positiv beeinflussen kann – man kann es auch sehen, angreifen und zählen. Wie jetzt? Lieber Mensch, du willst Beweise? 🙂 Gerne. viele davon habe ich heute in der Kleinen Zeitun gefunden – danke dafür.

100.000 Herzschläge können wir täglich spüren, sehen und zählen. Stellt euch mal die doppelte Ration vor, wenn ihr euch ganz eng an einen anderen Menschen kuschelt – 200.000 Herzschläge auf einem Fleck Erde – wie großartig ist das?! 🙂

Glück gibt’s auch Literweise – und ich meine jetzt nicht in Form von Cocktails oder Kaffee, obwohl das auch zählt 🙂 19.000 Liter Luft atmen wir täglich ein und aus. Wunder-volle, frische Luft, vollgepumpt mit der Kraft der Natur.

Gück kann man sehen – und der Wunder-volle Mensch hat jede Sekunde 60 Chancen darauf, denn genau so viele Bilder nimmt das Auge wahr. Also richte deinen Blick auf die schönen Seiten und du kannst 3600 Glücksmomente pro Minute sehen.

Glück ist da, um gelebt zu werden. Im Schnitt wird der Mensch 81 Jahre alt. Rund 25 Jahre davon verschlafen wir – lass uns versuchen, diese Zeit ab jetzt zu “verträumen”. Rund 3,5 Jahre davon essen wir – lass uns ab jetzt jeden Bissen genießen. Und dann bleiben 52,5 Jahre um das zu tun, was uns Spaß macht und gut tut – um Zeit mit der Familie zu verbringen, Zeit mit Freunden zu verbringen und einem Job nachzugehen, der keine Arbeit, sondern mehr Hobby ist 🙂 Was für ein Glück! 🙂

Ps: “Nur” zwei Wochen verbringt der Mensch im Schnitt mit Küssen – ich hab vor, diesen Schnitt für mich zu erhöhen 😉 was macht ihr? 🙂

Was macht dich glücklich? 🙂 Wenn dir jetzt nichts einfällt, hör auf dein Herz und freu dich über jeden der 100.000 Schläge, die es dir pro Tag schenkt!

Ich wünsche uns eine Wunder-volle und Glück-reiche Zeit!

*m

Körper_Bewusst_Sein

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Guten Morgen, liebe Welt!

Bis vor ein paar Jahren ist es mir wirklich und fast schmerzhaft schwer gefallen, mich mit mir und meinem Körper auseinanderzusetzen. Obwohl das “Auseinander” dabei nicht der schwirige Teil war, denn ich fühlte mich nicht eins mit mir.

Jetzt ist das anders. Und es ist schön, zu spüren. Wenn ihr zum Beispiel abends oder morgens im Bett liegt, habt ihr schon einmal nachgefühlt, wie es eigentlich ist, wenn Zehen entspannen? Wisst ihr welche Millimeter Haut auf der Matratze aufliegen? Wie fühlt es sich an, ganz gestreckt auf dem Rücken zu liegen? Ist es bequemer auf der einen oder anderen Seite? Wenn ich nicht einschlafen kann, versuche ich, mich wahr zu nehmen. Wie fühlt sich das Ohr an, das auf dem Kopfpolster liegt, wie das andere, dass leichter in die Nacht lauschen kann? Was passiert mit meinen Händen und Armen, wenn sie sich berühren, ineinander greifen und festhalten können. Ich bin fass-bar. 🙂

Wie fühlt es sich an, morgens aufzuwachen und welches Körperteil liegt jetzt ganz bequem auf Matratze im Vergleich zum Einschlafen? Wie fühlt es sich morgens an, die schützende Decke zu spüren? Und dann ein Lächeln, mit einem Danke, für den neuen Tag, den uns das Leben schenkt. Fühlt sich toll an, oder? 🙂

Ich wünsche euch ein Wochenende mit fühlbar Wunder-vollen Momenten!

*m