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Happy Birthday, kleiner Knopf!

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20161218_133734Und schon ist es geschafft, mein 1. Mama-Jahr. Unfassbar. Unfassbar schön. Unfassbar anstrengend. Unfassbar neu. Unfassbar magsich. Unfassbar emotional. Unfassbar genial. Unfassbar…

Alles Gute zum Geburtstag, mein kleiner Sonnenschein! Genau jetzt – vor einem Jahr um 12.47 Uhr – hast du zum ersten Mal “mäh mäh” in diese Welt getönt. Genau zwei “mäh” hat es gedauert, bis ich dich auf meiner Brust spüren, sechen, anfassen (unfassbar fantastisch), riechen, umarmen, küssen und willkommen heißen durfte.

Jetzt bist du 1 – du großer Bub! “Nur” 1 – das ist schon wenig, sagen viele (vor allem Kinder :)) Und dennoch bist du so viel mehr!

Du bist unser Ruhepol – wenn es rundherum tobt (wie gestern bei der ersten Familien-Geburtstagsfeier), bist du die Ruhe selbst. Und aus dieser lässt du dich auch kaum bringen. Einer schreit “Dies”, ein anderer “Das” und was macht das Knöpfchen – schnappt sich unbeeindurckt sein “tato” (Auto) und fährt seinen Weg. Wenn es dann doch mal still ist, keiner spricht, oder lacht – dann bist du es, kleines Wunder, der uns wieder an den wundervollen Klang des Lachens erinnert – mit einem herrlichen “Haaaa hahaha” 😀 Danke dafür!

Du bist auch die Aufmerksamkeit in Person – nichts entgeht deinen kleinen Adleraugen und auch Superohren. Schon gar kein Auto. Diese Faszination hat dir wohl irgendwer in die Wiege gelegt… 😀 Ich liebe deine Begeisterung für alles was Räder hat und vor allem, dass du sie so lebst – behalt dir das!

Du bist so neugierig und kreativ. Schon jetzt, erlebst du jeden Tag deine Abenteuer – genau dort, wo du gerade bist, erschaffst du dir deine kleine Wohlfühlwelt. Du liebst Geräusche, die du mit deinen Taten verursachst – hast diese Woche meine Klangschalen für dich entdeckt und lauscht so wundervoll in dein Herz hinein, dass es mir gut tut.

Du weißt genau, was du willst. Du bringst uns schon Bücher zum Vorlesen und machst es dir dann auf meinem Schoß bequem, grinst von einem Ohr zum anderen und blätterst um, bis – je nach Buch – deine Lieblingsseite (meistens eine mit Auto :D) aufgeschlagen ist.

Du bist soooooo freundlich. Du begengest jedem Menschen mit einer Offenheit für die ich dich manchmal wirklich beneide. Du strahlst die meisten Menschen aus der tiefe deines Herzens an und lässt sie diese Freude spüren. Danke auch dafür!

Du bist noch so viel mehr! Und jede Facette macht dich jeden Tag mehr zu dem Wunder, das du im Grunde schon warst, bevor du auf diese Welt gekommen bist! Danke, dass du dir genau uns als deine Eltern ausgesucht hast! Ich verspreche dir, dass wir unser bestes Geben, um dir den Raum, Schutz und vor allem die Liebe zu geben, die du brauchst, um Wurzeln zu schlagen und die Flügel auszubreiten!

Wir lieben dich, Theo! Alles Gute zum 1. Geburtstag!

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Mein 9. Mama-Monat

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Manchmal wünsche ich mir, die ersten Wochen nach Knopfis Geburt noch einmal zu erleben – und zwar mit dem Gefühl und der Freude, die ich jetzt spüre. Im Rückspiegel betrachtet, liegt über den ersten Wochen ein dunkler Schatten und das ist so schade, weil das kleine Knöpfchen seit 9 Monaten so viel Sonnenschein in unser Leben zaubert.

Er krabbelt jetzt nicht nur wie ein Weltmeister, er zieht sich auch überall weltmeisterlich hoch und – das Beste – er hat innerhalb von 4 Tagen gelernt, wie er aus dem Stand wieder in die Knie kommt. Außerdem sitzt er seit ein paar Tagen freihändig – mein Mama-Herz wird immer größer und stolzer.

Es ist so wundervoll, beobachten und lernen zu dürfen – von diesem kleinen Wunderwesen. Man spürt einfach, dass er den Satz “das geht aber nicht” einfach nicht kennt. Und ich bemühe mich täglich, diesen Satz nicht auszusprechen – auch wenn ich mich öfters dabei ertappe, ihn zu denken (“oh oh, jetzt bis du unter dem Tisch, da kommst du jetzt allein nicht wieder raus…” – IRRTUM, er schafft es, fast immer). Also, was habe ich mir vorgenommen: “Das geht aber nicht” wird gestrichen. Alles was ich mir vorstellen kann, geht – sonst wäre die Vorstellungskraft sinnlos und das wollen wir mal gar nicht 🙂

Die Begeisterung mit der Knopfi die Welt entdeckt ist so ansteckend. Ich will, wie er, am liebsten jeden Tag Neues lernen/verstehen/wissen/kennenlernen/lieben lernen. Und alles mit meinem breitesten Lächeln willkommen heißen. Denn genau so funktionert LEBEN. Es wurde uns mit der Zeit abtrainiert – entweder schon in der frühkindlichen Erziehung oder spätestens in der Schule. Begeisterungsfähigkeit sollte ein eigenes Fach auf dem Stundenplan sein. Der Mensch ist nicht dazu geboren, um zu funktionieren – sondern um zu leben, zu genießen, sich zu freuen, anderen eine Freude zu bereiten und zu bereichern, glücklich zu sein.

Knöpfchen ist dabei genau das zu perfektionieren und ich werde mich hüten, ihm dabei im Weg zu stehen. Im Gegenteil – ich freue mich irrsinnig darauf, Hand in Hand mit ihm im Regen zu tanzen, Sonnenstrahlen einzufangen und Schmetterlinge oder Käfer zu beobachten! Ich wünsche mir, dass er in uns Eltern Vorbilder sieht, an deren Seite er gerne jeden Tag aufs Neue begrüßt. Ein Leben vorleben, dass nach allen Regeln der Kunst gut tut. Ich wünsche mir, dass wir Eltern sind, die ihn reich beschenken – mit Geschenken, von denen man nie genug haben kann: Liebe, Zeit, Respekt, Ehrlichkeit, Gelassenheit, Spaß, Authentizität, Ausgeglichenheit, Freundlichkeit, Güte, Achtsamkeit und Freundschaft.

In diesem Sinne wünsche ich uns eine Wunder-volle Zeit – im Mama-Monat 10! (zweistellig… ich fasse es nicht :))

Mein 7. Mama-Monat

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In sieben Monaten hab ich mich wirklich mehr als einmal (pro Tag) gefragt, was bin ich für eine Mama? Welche Mama möchte ich sein? Was erwarte ich von mir? Was erwarte ich mir von anderen im Umgang mit unserem Knopfilein? Was wünsche ich mir für das kleine Wunder, das jeden Tag so bereichert?

Und ja – meine Ansprüche würden manche als eher höher einstufen. Allerdings nur im Vergleich zu den Erziehungssystemen und -methoden, wie sie für vergangene Generationen “üblich” waren.

Am häufigsten hörte ich in den vergangen 7 Monaten die Frage: Schläft er schon durch? Als Variante gilt auch: Und, schläft er gut? Meine Antwort auf Frage 1: Ja – maximal 3 Stunden am Stück und das selten, aber die durch. Und er hat diese langen Schlafphasen von Anfang an nachts, was mir sehr entgegen kommt 🙂 Antwort auf Frage 2: Klar, vor allem, weil er bei uns im Bett schlafen darf. 🙂

Ja – es ist anstrengend. Und ja, manchmal wünschte ich mir, einfach nur schlafen zu dürfen. Dann hilft es, mir vor Augen zu halten, wie kurz die Zeit mit dem kleinen Butziwutzi im Endeffekt ist. Hey – jetzt sind schon 7 Monate vorbei – einfach so. Bald wird er die Schule/Lehre was auch immer abschließen und ausziehen – AH! 😉

Ich erwarte mir deshalb vom Knopferl nicht, dass er schon durchschläft. Ich erwarte mir, dass er glücklich und zufrieden ist. Dass er schlafen kann, wenn er müde ist, dass er zu essen bekommt, wenn er hungrig ist, dass er trinken darf, wenn der Durst ruft und dass er Zeit hat, die Welt zu entdecken. Dass er weiß, dass wir immer für ihn da sein werden. Dass er sich entwicklen darf – Schicht für Schicht, Schritt für Schritt.

Deshalb möchte ich zB auch nicht, dass man mein Kind auf den Boden setzt – solange er es noch nicht kann. Gestützt mit Polstern, Decken und Luftpolsterfolie könnte er schon sitzen, aber was bringt es ihm, wenn er nicht weiß, wie er aus dieser Situatioin wieder heraus kommt, ohne umzufallen? Einen tollen Vergleich dazu, habe ich diese Woche gelesen: Ein Marathonläufer startet ja auch nicht mit 40 km in Bestzeit im ersten Training, oder?

Erwachsene erwarten von Babies oft so viel. Selbst gibt man sich zB ein halbes Jahr Lauftraining für einen kleinen Wettbewerb oder ein paar Monate für das Auffrischen von Sprachkenntnissen (Hausnummern), aber ein BABY soll schon nach dem ersten Jahr (in dem es so viel gelernt hat, wie wahrscheinlich nie mehr im Leben) sitzen, stehen, laufen, sprechen, mit Besteck essen und allein aufs Klo gehen können? 🙂 Leute!

Wie auch immer. Wir machen es wie Pippi Langstrumpf – wie es uns gefällt 🙂

Wir stillen nach wie vor. 6 Monate hatte ich mir zum Ziel gesetzt – mittlerweile sind es 7, obwohl ich bei 3-4 zwischendurch aufgeben wollte… 🙂 Wir setzen das einfach fort, solange es uns beiden gut damit geht.

Also kurzum – Knöpfchen darf alles und das noch dazu in seinem Tempo 🙂 Er hat innerhalb von 4 Tagen das Krabbeln perfektioniert, ist auf den Geschmack von Gemüse und Obst gekommen, weiß sich zu helfen, wenn er sich verschluckt und ist sowieso und überhaupt unser Held und Sonnenschein mit 2 Zähnchen 🙂 Genau so eine Mama möchte ich sein – eine, die sich ins Kind hinein versetzen kann, die versucht, die Wunder des Lebens gemeinsam mit ihm neu zu entdecken, die genauso beschützt, wie Freiraum schafft. Eine, die sich “nur” erwartet, dass die Menschen, die Theo nahe stehen, das genau so sehen und mich in meiner Mama-Rolle stärken. So können wir – wie schon mal erwähnt – mit Theo gemeinsam den Hafen bauen, in den er immer wieder gerne zurück kommt  und von dem aus er sein Abenteuer Leben startet.

Es geht dann sowieso alles viel schneller, als es Mama lieb ist 🙂

Mein 6. Mama-Monat

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Ein ganzes halbes Jahr – hurra, wir leben noch! 🙂 Ich hatte ja duraus Momente des Zweifels… Diese sind verfolgen. Wahrscheilich wurde ihnen bei Knopfis Drehungen am Boden zu schwindlig und so haben sich die Zweifel auf und davon gemacht. Gut so. Ihr könnt bleiben, wo ihr jetzt seid. Wir bleiben hier und lieben das Familienleben.

Das Knöpfchen kann sich wie gesagt perfekt vom Rücken auf den Bauch und etwas zögerlich, aber doch, wieder zurück drehen. Der erste Zahl ist mittlerweile schon ungefähr 3 Millimeter “alt” und der zweite rückt – etwa 2 Millimeter “jünger” – nach. In diesem Monat hat das kleine, zuckersüße Kerlchen auch seine noch zuckersüßeren Füßchen entdeckt und lässt sie kaum mehr los. Wenn er die Füße noch hält, halten sie übrigens nie still 🙂

Und die Mama? Die ist mittlerweile entspannt. Zwar nicht was jedes Thema angeht – aber so grundsätzlich. Ich bleib ruhig, wenns Knopferl mal unruhiger ist und ich such den Fehler dann nicht mehr bei mir. Babies dürfen auch unzufrieden sein – ohne dass Mama schuld ist. 😉 Schließlich kann man als Mama viel falsch machen. Aber auch sehr viel richtig. Viel mehr richtig, hab ich in den vergangenen 6 Monaten festgestellt. Richtig ist nämlich alles, was sich gut mit dem Bauchgefühl für Mama und Baby verträgt. Und hat man das Vertrauen in sich mal gefunden, gehts schon viel leichter.

Ein Thema bei dem man es entweder falsch oder nicht richtig machen kann – wie beim Stillen – ist Beikost. Allgemeine Verunsicherung Dank Werbung, Kinderärzten, Hausärzten, Hebammen, Kinderlosen, Mehrfacheltern – von allen Seiten. Jeder macht es anders und doch ist nichts für jeden. Wie jeder Fingerabdruck ist jedes Kind anders – mancher früher und mancher später bereit für eine neue Geschmacksvielfalt. Also gibt es kein Flasch – sondern nur ein Richtig für die jeweilige Familie. Für uns war es richtig, Theo mal Kartoffel probieren zu lassen – er war überrascht von dem Geschmack und der Konsistenz, das war ein Spaß. Selbstverständlich gab es mehr Kartoffel auf der Kleidung, den Händen, dem Tisch und dem Boden als im Bauch – aber genau das ist meiner Meinung nach ja der Sinn von Beikost 😉 Wir machen aus dem Essen kein Stressthema, schon gar nicht solange die gute Mumi schmeckt und reichlich vorhanden ist 🙂

Was ist noch passiert im Monat 6? Wir haben JA gesagt!!! Mama und Papa sind jetzt nicht mehr “nur” Mama und Papa, Mensch, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, Enkeltochter, Enkelsohn, Neffe oder Nichte – sondern auch Mann und Frau und das vor dem Gesetz 🙂 Am 4. Juni trauten wir uns vor den Standesbeamten und durften mit unseren Liebsten Familien und Freunden einen neuen Lebensabschnitt – verheiratet – beschreiten. Der Riemerhaufen hat jetzt offiziell eine Riemerin mehr 😉 Und Knopfi war Dank Supertante Kerstin einer der wohl gemütlichsten Hochzeitsgäste aller Zeiten!

Voller Vorfreude also rein in den 7. Mama-Monat 🙂

Wunder-volle Zeit!

Vom Wunder-Körper

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Für mich waren die ersten Wochen und Monate mit dem kleinen, bezaubernden, wundervollen und absolut gewünschten Knopfi kein einfacher Mama-Spaziergang. Obwohl ich es mir so vorgestellt hätte. Nie im Leben hätte ich vor der Geburt von mir gedacht, ich würde in tiefe Zweifel-Furchen stolpern oder mich vor Angst-Schatten verstecken. Ich bin mit dem Gefühl “Wir machen das locker, schaffen andere doch auch” bin ich in die Schwangerschaft gegangen. Kaum war Knopfi wirklich begreifbar – war diese Sicherheit futsch. Als wurde getauscht – statt Baby, war nun ein mulmiges Gefühl im Bauch. Und das Baby auf dem Arm konnte dieses Gefühl fürs Erste nicht aufwiegen.

Ich war angespannt, fix und fertig vom Schlafmangel und vollkommen aus der Verankerung meiner Welt gerissen, mit dem Gefühl, meine Welt verloren zu haben. Diese Spannung spürte natrülich nicht nur ich, sondern auch mein liebster Bald-Göttergatte – und Knopfi sowieso. Gratuliere. So ist also Mama-Sein? Unentspannt, geladen, ständig auf der Hut vor irgendwelchen Sorgen?

Von der Seele schreiben hilft mir schon seit ich schreiben kann. Auch diesmal haben die Buchstaben ihre Wirkung gezeigt – kaum waren die Worte schwarz auf weiß zu lesen, fühlte es sich nicht mehr so fesselnd an. Und ich habe gelernt, Hilfe anzunehmen und um Hilfe zu bitten (und ich arbeite weiter daran :))

Meine Welt ist auf den Kopf gestellt – das Beste daran ist aber die Erkenntnis, dass es noch immer meine Welt ist, halt anders herum und ergänzt um ein wundervolles Wesen, das jeden Morgen zu einem noch größeren Geschenk für uns macht. Sowohl das Baby, als auch das mulmige Gefühl sind jetzt aus dem Bauch draussen. Manchmal fühlt sich das nicht mehr wirklich vorhandene Schwangerschaftsbäuchlein etwas leer. “Als wäre nichts passiert” – meinte die Frauenärztin beim Blick auf meine Gebärmutter. Doch es ist etwas passiert! Ganz tief drinnen – in jeder einzelnen Zelle.

Das es so aussieht, als wäre nichts passiert – schließlich passen auch wieder uralte Hosen ;))) – zeigt mir einmal mehr, wie großartig der menschliche Körper ist. Wie Wunder-voll unser Leben tagtäglich ist, ohne, dass wir großartig etwas dafür tun müssen. Es fängt beim Atmen an und hört – wie bei mir im Moment – bei der Rückbildung nach einer Geburt auf. Mein Körper und ich – wir sind bereit für jedes neue Wunder, das auf uns zukommt. Bereit für jeden Atemzug und für jede Entdeckung, die wir nun gemeinsam mit Theo machen dürfen. Bereit, das was war tatsächlich hinter uns zu lassen und im Hier und Jetzt für die Zukunft zu leben.

Wunder-Körper – ich danke dir! Jeden Tag und jetzt noch viel lieber, weil du uns dieses Geschenk gemacht hast!

Mein 4. Mama-Monat

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Ein Monat der Berg- und Talfahrten… Doch am Ende lernt man, dass sowohl die Höhe, als auch die Tiefe ihre Vorteile haben – von der grandiosen Aussicht bis zum schattigen Erholungsplätzchen. Es war ein Monat mit vielen (emotionalen) Herausforderungen für mein Mama-Ich – und jetzt? Bin ich stärker, sicherer und noch verliebter in mein kleines Knopfi.

4 Monate ist es her. Vor 4 Monaten im Kreißsaal wunderte ich mich noch über die Hebamme und ihre Verbundenheit zu ihrem Handy… (andere Geschichte, die ich so nicht wieder erleben möchte) Vor 4 Monaten passierte uns das größte Glück. Irgendwie einfach so. Und ich fühle mich täglich sooooo reich beschenkt von diesem wundervollen Leben!

4 Monate stillen – zum Teil ohne Ende 🙂 aber dadurch mit ganz viel Mama-Knopfi-Zeit (ist jetzt im Rückblick leichter so zu betrachten :)). 4 Monate zueinander finden und es wird von Tag zu Tag näher. 4 Monate und jeder Tag beginnt – oft zwar schon weit vor 6 Uhr – aber immer mit dem schönsten Lächeln der Welt.

Und weiter geht das Abenteuer und wir freuen uns darauf, die Welt weiterhin wieder vollkommen neu zu entdecken!

3,7 cm reichen, um die ganze Welt zu umarmen

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3,7 Zentimeter – ungefähr so groß wie eine herkömmliche Tintenpatrone – sind viel mehr als „nur“ 37 Millimeter oder 0,037 Meter. Mit 3,7 Zentimetern kann man die ganze Welt umarmen. 3,7 Zentimeter reichen, um Sterne vom Himmel zu holen und um zum Mittelpunkt der Welt zu gelangen. 3,7 Zentimeter können so viel bedeuten, wie ein Marathon oder ein Bungeesprung von der höchsten Brücke der Welt. 3,7 Zentimeter Wunder machen die Welt rund um uns noch Wunder-voller.

3,7 Zentimeter groß war das größte Wunder meines Universums, als ich es zum zweiten Mal sehen und in diesem Moment erstmals richtig realisieren durfte. Auf diesen 3,7 Zentimetern haben Kopf, Rumpf, Arme, Beine, Finger, Zehen, Augen, Ohren, Hirn, Lunge, Niere, Darm, Magen, Zwerchfell, Herz und so viel mehr Platz. Durch und durch Mensch – obwohl von außen für niemanden sichtbar. Noch nicht einmal fühlbar. Aber hier. Unter uns. Mittendrin statt nur dabei. Sicher eingebettet und versorgt – unter meinem Herzen.

3,7 Zentimeter war unser Bröselchen am 27. Mai 2015. Wir werden Eltern und diese 3,7 Zentimeter bedeuten plötzlich mehr als alles andere auf der Welt!

Unser HerzaleMittlerweile sind es mehr als 4 Zentimeter Mensch, die in meinem Bauch Purzelbäume schlagen, die Finger zum ersten Mal bewegen, Fruchtwasser kosten und Schluckauf haben. Und mit jedem Millimeter wächst die Vorfreude auf diese spannende und WUNDER-volle Zeit, die jetzt vor uns liegt. Und endlich darf ich das Schweigen im Pipparadies wieder brechen 🙂

lg*m

Verändere die Welt! :)

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Kein Tag ist wie der andere. Keine Minute gleicht der vorangegangenen. Wir wachen auf, sehen in den Spiegel und obwohl wir uns erkennen, haben wir uns verändert. Ständig. Jede einzelne Zelle verändert und erneuert sich. Immer wieder. Auch wenn sich die Gedanken oft im Kreis drehen, sie sind immer wieder von Veränderungen geprägt. Neue Erkenntnisse, neue Möglichkeiten, neue Ziele, neues Wissen, neue Gefühle. Was bleibt, ist der Wandel.
Wir wissen das – sind uns aber manchmal nicht bewusst, dass auch wir Wandel sind. Wir verändern die Welt derer, denen wir begengen. Genau so wie es umgekehrt passiert, wenn andere unsere Welt verändern, indem sie in unserer Nähe sind, agieren und reagieren.
Wir können für die Welt die Veränderung sein, die wir uns von der Welt wünschen. Du wünscht dir Freundlichkeit? Sei du die Freundlichkeit. Du wünscht dir Gelassenheit? Sei du die Gelassenheit. Du wünscht dir Freunde? Sei du der Freund, den du gerne an deiner Seite haben möchtest. Du wünscht dir, so angenommen zu werden, wie du bist? Dann nimm deine Umgebung an wie sie ist. Du wünscht dir Dankbarkeit? Sei du die Dankbarkeit, die du mit jedem Atemzug spüren kannst, die jede Körperzelle erfüllt.
Und dabei darf uns eines klar sein – es gibt nicht den einen einzigen richtigen und wahren Weg. Wir dürfen nach rechts und links, nach vorne und zurück blicken, um zu lernen, Erfahrungen zu sammeln, uns Rat zu holen, Entscheidungen zu treffen. Im ständigen Wandel.

Wie sehr Wandel begeistern kann und wie sehr die Veränderung uns dabei helfen kann, ganz im Jetzt zu sein und mit strahlenden Augen zu genießen, durfte ich gestern im Circus Roncalli erleben. Clowns, Artisten, Illusionskünstler und mehr – leben von der Veränderung. Das Licht ändert sich, die Bewegungen, mal schneller mal ganz langsam – sodass das gesamte Publikum den Atem anhält. Mimiken, die keine Worte brauchen und trotzdem für schallendes Gelächter sorgen. Der Zirkus verändert den Blick auf den Moment. Man darf, soll sich sogar, verzaubern lassen – dem Alltag entfliehen und wieder Kind sein. Time is honey – machen wir die Zeit süßer, mit jeder Veränderung, die uns gut tut.

Ich wünsch uns eine Wunder-volle Zeit!

*m

Von.Wegen.Ziele ;)

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Wer mich kennt, der weiß, dass ich Wortspiele liebe. Gute und schlechte – wobei, schlechte gibt es nicht 🙂 Gerade jetzt, als ich beschlossen habe, etwas zu bloggen, serviert mir das Leben ein Wunder-volles Wortspiel: von Wegen. Ich wollte über Wege und Ziele schreiben. Und beginne mit den Worten “von wegen”. Also “Von Wegen!” – auf keinen Fall. Nie und nimmer. Und was folgt sind Ziele. Auf keinen Fall Ziele – setzten, erreichen, übersehen, verschlafen?

Mir geht es um die Wege, die zu den Zielen – egal ob vergegeben oder ergeben – führen. Ein schöner Spruch, den ich auch heute wieder gelesen habe: Happiness is not a destination, it’s a way of life. Glück ist kein Reiseziel, sondern ein Lebensweg – eine Lebenseinstellung. Der Weg ist das Ziel. Das Glücklich-Sein ist das Zeil im Glück. Also von wegen, man wird erst glücklich, wenn man sein Ziel erreicht hat, das Glück säumt den Weg zum Ziel. Auf jedem Weg lernen wir Menschen kennen, lernen in verschiedene Richtungen zu blicken, lernen unterschiedliche “Transportmittel” kennen.

Das heißt für mich auch, dass ich mir nicht nur Ziele setze, um diese zu tatsächlich zu erreichen, ich setze mir auch Ziele, um auf dem Weg zu sein. Wenn sich auf diesem Weg ein neues Ziel ergibt, dann ist das ok, wenn ich mich dafür entscheide. Und das ist mit das größte Glück, dass wir Menschen haben- wir dürfen entscheiden: bleiben wir stehen, kehren wir um, oder gehen wir weiter. Also führt das Glück von Wegen zu Zielen 😉

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit – seid zielstrebig glücklich und kommt auch mal vom Weg ab, wenn ihr nicht mehr glücklich auf dem eingeschlagenen Weg seid! 🙂 *m

Bist du ein Gänseblümchen?

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Es ist doch so – das Leben ist ein Durcheinander. Genau wie diese Wiese. Viele verschiedene Menschen wachsen wie Grashalme in unterschiedliche Richtungen. Manche bleiben – aus welchem Grund auch immer – in ihrer Entwicklung stehen, kommen vom Weg ab, verwelcken, weil ihnen Licht (Lächeln), Wärme (Liebe) oder Wasser (Zuversicht) fehlen. Andere zieht es strahlend nach oben, saftig grün und zielstrebig. Du kannst entscheiden, ob du weiter wächst oder im Schatten der vielen anderen bleibst. Du kannst entscheiden, in welche Richtung zu wächst und mit dieser Entscheidung kannst du auch anderen unter und hinter dir, die Möglichkeit geben, mehr Licht zu bekommen und sich zu entwicklen. Als starker Halm kannst du auch andere etwas nach oben heben, um ihnen neue Möglichkeiten zu zeigen. Um den Blick frei zu machen, auf die unendliche Weite dieses Himmels und den damit verbundnen Chancen. Inklusive der Möglichkeit aufzuwachen und festzustellen, dass du das Wunder-volle Gänseblümchen bist, das auch im größten Durcheinander Menschen wieder zum Lächlen bringt.

Lasst uns aufblühen! Habt eine Wunder-volle Zeit

*m