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Happy Birthday, kleiner Knopf!

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20161218_133734Und schon ist es geschafft, mein 1. Mama-Jahr. Unfassbar. Unfassbar schön. Unfassbar anstrengend. Unfassbar neu. Unfassbar magsich. Unfassbar emotional. Unfassbar genial. Unfassbar…

Alles Gute zum Geburtstag, mein kleiner Sonnenschein! Genau jetzt – vor einem Jahr um 12.47 Uhr – hast du zum ersten Mal “mäh mäh” in diese Welt getönt. Genau zwei “mäh” hat es gedauert, bis ich dich auf meiner Brust spüren, sechen, anfassen (unfassbar fantastisch), riechen, umarmen, küssen und willkommen heißen durfte.

Jetzt bist du 1 – du großer Bub! “Nur” 1 – das ist schon wenig, sagen viele (vor allem Kinder :)) Und dennoch bist du so viel mehr!

Du bist unser Ruhepol – wenn es rundherum tobt (wie gestern bei der ersten Familien-Geburtstagsfeier), bist du die Ruhe selbst. Und aus dieser lässt du dich auch kaum bringen. Einer schreit “Dies”, ein anderer “Das” und was macht das Knöpfchen – schnappt sich unbeeindurckt sein “tato” (Auto) und fährt seinen Weg. Wenn es dann doch mal still ist, keiner spricht, oder lacht – dann bist du es, kleines Wunder, der uns wieder an den wundervollen Klang des Lachens erinnert – mit einem herrlichen “Haaaa hahaha” 😀 Danke dafür!

Du bist auch die Aufmerksamkeit in Person – nichts entgeht deinen kleinen Adleraugen und auch Superohren. Schon gar kein Auto. Diese Faszination hat dir wohl irgendwer in die Wiege gelegt… 😀 Ich liebe deine Begeisterung für alles was Räder hat und vor allem, dass du sie so lebst – behalt dir das!

Du bist so neugierig und kreativ. Schon jetzt, erlebst du jeden Tag deine Abenteuer – genau dort, wo du gerade bist, erschaffst du dir deine kleine Wohlfühlwelt. Du liebst Geräusche, die du mit deinen Taten verursachst – hast diese Woche meine Klangschalen für dich entdeckt und lauscht so wundervoll in dein Herz hinein, dass es mir gut tut.

Du weißt genau, was du willst. Du bringst uns schon Bücher zum Vorlesen und machst es dir dann auf meinem Schoß bequem, grinst von einem Ohr zum anderen und blätterst um, bis – je nach Buch – deine Lieblingsseite (meistens eine mit Auto :D) aufgeschlagen ist.

Du bist soooooo freundlich. Du begengest jedem Menschen mit einer Offenheit für die ich dich manchmal wirklich beneide. Du strahlst die meisten Menschen aus der tiefe deines Herzens an und lässt sie diese Freude spüren. Danke auch dafür!

Du bist noch so viel mehr! Und jede Facette macht dich jeden Tag mehr zu dem Wunder, das du im Grunde schon warst, bevor du auf diese Welt gekommen bist! Danke, dass du dir genau uns als deine Eltern ausgesucht hast! Ich verspreche dir, dass wir unser bestes Geben, um dir den Raum, Schutz und vor allem die Liebe zu geben, die du brauchst, um Wurzeln zu schlagen und die Flügel auszubreiten!

Wir lieben dich, Theo! Alles Gute zum 1. Geburtstag!

Mein 9. Mama-Monat

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Manchmal wünsche ich mir, die ersten Wochen nach Knopfis Geburt noch einmal zu erleben – und zwar mit dem Gefühl und der Freude, die ich jetzt spüre. Im Rückspiegel betrachtet, liegt über den ersten Wochen ein dunkler Schatten und das ist so schade, weil das kleine Knöpfchen seit 9 Monaten so viel Sonnenschein in unser Leben zaubert.

Er krabbelt jetzt nicht nur wie ein Weltmeister, er zieht sich auch überall weltmeisterlich hoch und – das Beste – er hat innerhalb von 4 Tagen gelernt, wie er aus dem Stand wieder in die Knie kommt. Außerdem sitzt er seit ein paar Tagen freihändig – mein Mama-Herz wird immer größer und stolzer.

Es ist so wundervoll, beobachten und lernen zu dürfen – von diesem kleinen Wunderwesen. Man spürt einfach, dass er den Satz “das geht aber nicht” einfach nicht kennt. Und ich bemühe mich täglich, diesen Satz nicht auszusprechen – auch wenn ich mich öfters dabei ertappe, ihn zu denken (“oh oh, jetzt bis du unter dem Tisch, da kommst du jetzt allein nicht wieder raus…” – IRRTUM, er schafft es, fast immer). Also, was habe ich mir vorgenommen: “Das geht aber nicht” wird gestrichen. Alles was ich mir vorstellen kann, geht – sonst wäre die Vorstellungskraft sinnlos und das wollen wir mal gar nicht 🙂

Die Begeisterung mit der Knopfi die Welt entdeckt ist so ansteckend. Ich will, wie er, am liebsten jeden Tag Neues lernen/verstehen/wissen/kennenlernen/lieben lernen. Und alles mit meinem breitesten Lächeln willkommen heißen. Denn genau so funktionert LEBEN. Es wurde uns mit der Zeit abtrainiert – entweder schon in der frühkindlichen Erziehung oder spätestens in der Schule. Begeisterungsfähigkeit sollte ein eigenes Fach auf dem Stundenplan sein. Der Mensch ist nicht dazu geboren, um zu funktionieren – sondern um zu leben, zu genießen, sich zu freuen, anderen eine Freude zu bereiten und zu bereichern, glücklich zu sein.

Knöpfchen ist dabei genau das zu perfektionieren und ich werde mich hüten, ihm dabei im Weg zu stehen. Im Gegenteil – ich freue mich irrsinnig darauf, Hand in Hand mit ihm im Regen zu tanzen, Sonnenstrahlen einzufangen und Schmetterlinge oder Käfer zu beobachten! Ich wünsche mir, dass er in uns Eltern Vorbilder sieht, an deren Seite er gerne jeden Tag aufs Neue begrüßt. Ein Leben vorleben, dass nach allen Regeln der Kunst gut tut. Ich wünsche mir, dass wir Eltern sind, die ihn reich beschenken – mit Geschenken, von denen man nie genug haben kann: Liebe, Zeit, Respekt, Ehrlichkeit, Gelassenheit, Spaß, Authentizität, Ausgeglichenheit, Freundlichkeit, Güte, Achtsamkeit und Freundschaft.

In diesem Sinne wünsche ich uns eine Wunder-volle Zeit – im Mama-Monat 10! (zweistellig… ich fasse es nicht :))

Mein 7. Mama-Monat

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In sieben Monaten hab ich mich wirklich mehr als einmal (pro Tag) gefragt, was bin ich für eine Mama? Welche Mama möchte ich sein? Was erwarte ich von mir? Was erwarte ich mir von anderen im Umgang mit unserem Knopfilein? Was wünsche ich mir für das kleine Wunder, das jeden Tag so bereichert?

Und ja – meine Ansprüche würden manche als eher höher einstufen. Allerdings nur im Vergleich zu den Erziehungssystemen und -methoden, wie sie für vergangene Generationen “üblich” waren.

Am häufigsten hörte ich in den vergangen 7 Monaten die Frage: Schläft er schon durch? Als Variante gilt auch: Und, schläft er gut? Meine Antwort auf Frage 1: Ja – maximal 3 Stunden am Stück und das selten, aber die durch. Und er hat diese langen Schlafphasen von Anfang an nachts, was mir sehr entgegen kommt 🙂 Antwort auf Frage 2: Klar, vor allem, weil er bei uns im Bett schlafen darf. 🙂

Ja – es ist anstrengend. Und ja, manchmal wünschte ich mir, einfach nur schlafen zu dürfen. Dann hilft es, mir vor Augen zu halten, wie kurz die Zeit mit dem kleinen Butziwutzi im Endeffekt ist. Hey – jetzt sind schon 7 Monate vorbei – einfach so. Bald wird er die Schule/Lehre was auch immer abschließen und ausziehen – AH! 😉

Ich erwarte mir deshalb vom Knopferl nicht, dass er schon durchschläft. Ich erwarte mir, dass er glücklich und zufrieden ist. Dass er schlafen kann, wenn er müde ist, dass er zu essen bekommt, wenn er hungrig ist, dass er trinken darf, wenn der Durst ruft und dass er Zeit hat, die Welt zu entdecken. Dass er weiß, dass wir immer für ihn da sein werden. Dass er sich entwicklen darf – Schicht für Schicht, Schritt für Schritt.

Deshalb möchte ich zB auch nicht, dass man mein Kind auf den Boden setzt – solange er es noch nicht kann. Gestützt mit Polstern, Decken und Luftpolsterfolie könnte er schon sitzen, aber was bringt es ihm, wenn er nicht weiß, wie er aus dieser Situatioin wieder heraus kommt, ohne umzufallen? Einen tollen Vergleich dazu, habe ich diese Woche gelesen: Ein Marathonläufer startet ja auch nicht mit 40 km in Bestzeit im ersten Training, oder?

Erwachsene erwarten von Babies oft so viel. Selbst gibt man sich zB ein halbes Jahr Lauftraining für einen kleinen Wettbewerb oder ein paar Monate für das Auffrischen von Sprachkenntnissen (Hausnummern), aber ein BABY soll schon nach dem ersten Jahr (in dem es so viel gelernt hat, wie wahrscheinlich nie mehr im Leben) sitzen, stehen, laufen, sprechen, mit Besteck essen und allein aufs Klo gehen können? 🙂 Leute!

Wie auch immer. Wir machen es wie Pippi Langstrumpf – wie es uns gefällt 🙂

Wir stillen nach wie vor. 6 Monate hatte ich mir zum Ziel gesetzt – mittlerweile sind es 7, obwohl ich bei 3-4 zwischendurch aufgeben wollte… 🙂 Wir setzen das einfach fort, solange es uns beiden gut damit geht.

Also kurzum – Knöpfchen darf alles und das noch dazu in seinem Tempo 🙂 Er hat innerhalb von 4 Tagen das Krabbeln perfektioniert, ist auf den Geschmack von Gemüse und Obst gekommen, weiß sich zu helfen, wenn er sich verschluckt und ist sowieso und überhaupt unser Held und Sonnenschein mit 2 Zähnchen 🙂 Genau so eine Mama möchte ich sein – eine, die sich ins Kind hinein versetzen kann, die versucht, die Wunder des Lebens gemeinsam mit ihm neu zu entdecken, die genauso beschützt, wie Freiraum schafft. Eine, die sich “nur” erwartet, dass die Menschen, die Theo nahe stehen, das genau so sehen und mich in meiner Mama-Rolle stärken. So können wir – wie schon mal erwähnt – mit Theo gemeinsam den Hafen bauen, in den er immer wieder gerne zurück kommt  und von dem aus er sein Abenteuer Leben startet.

Es geht dann sowieso alles viel schneller, als es Mama lieb ist 🙂

Mein 6. Mama-Monat

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Ein ganzes halbes Jahr – hurra, wir leben noch! 🙂 Ich hatte ja duraus Momente des Zweifels… Diese sind verfolgen. Wahrscheilich wurde ihnen bei Knopfis Drehungen am Boden zu schwindlig und so haben sich die Zweifel auf und davon gemacht. Gut so. Ihr könnt bleiben, wo ihr jetzt seid. Wir bleiben hier und lieben das Familienleben.

Das Knöpfchen kann sich wie gesagt perfekt vom Rücken auf den Bauch und etwas zögerlich, aber doch, wieder zurück drehen. Der erste Zahl ist mittlerweile schon ungefähr 3 Millimeter “alt” und der zweite rückt – etwa 2 Millimeter “jünger” – nach. In diesem Monat hat das kleine, zuckersüße Kerlchen auch seine noch zuckersüßeren Füßchen entdeckt und lässt sie kaum mehr los. Wenn er die Füße noch hält, halten sie übrigens nie still 🙂

Und die Mama? Die ist mittlerweile entspannt. Zwar nicht was jedes Thema angeht – aber so grundsätzlich. Ich bleib ruhig, wenns Knopferl mal unruhiger ist und ich such den Fehler dann nicht mehr bei mir. Babies dürfen auch unzufrieden sein – ohne dass Mama schuld ist. 😉 Schließlich kann man als Mama viel falsch machen. Aber auch sehr viel richtig. Viel mehr richtig, hab ich in den vergangenen 6 Monaten festgestellt. Richtig ist nämlich alles, was sich gut mit dem Bauchgefühl für Mama und Baby verträgt. Und hat man das Vertrauen in sich mal gefunden, gehts schon viel leichter.

Ein Thema bei dem man es entweder falsch oder nicht richtig machen kann – wie beim Stillen – ist Beikost. Allgemeine Verunsicherung Dank Werbung, Kinderärzten, Hausärzten, Hebammen, Kinderlosen, Mehrfacheltern – von allen Seiten. Jeder macht es anders und doch ist nichts für jeden. Wie jeder Fingerabdruck ist jedes Kind anders – mancher früher und mancher später bereit für eine neue Geschmacksvielfalt. Also gibt es kein Flasch – sondern nur ein Richtig für die jeweilige Familie. Für uns war es richtig, Theo mal Kartoffel probieren zu lassen – er war überrascht von dem Geschmack und der Konsistenz, das war ein Spaß. Selbstverständlich gab es mehr Kartoffel auf der Kleidung, den Händen, dem Tisch und dem Boden als im Bauch – aber genau das ist meiner Meinung nach ja der Sinn von Beikost 😉 Wir machen aus dem Essen kein Stressthema, schon gar nicht solange die gute Mumi schmeckt und reichlich vorhanden ist 🙂

Was ist noch passiert im Monat 6? Wir haben JA gesagt!!! Mama und Papa sind jetzt nicht mehr “nur” Mama und Papa, Mensch, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, Enkeltochter, Enkelsohn, Neffe oder Nichte – sondern auch Mann und Frau und das vor dem Gesetz 🙂 Am 4. Juni trauten wir uns vor den Standesbeamten und durften mit unseren Liebsten Familien und Freunden einen neuen Lebensabschnitt – verheiratet – beschreiten. Der Riemerhaufen hat jetzt offiziell eine Riemerin mehr 😉 Und Knopfi war Dank Supertante Kerstin einer der wohl gemütlichsten Hochzeitsgäste aller Zeiten!

Voller Vorfreude also rein in den 7. Mama-Monat 🙂

Wunder-volle Zeit!

Mein 4. Mama-Monat

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Ein Monat der Berg- und Talfahrten… Doch am Ende lernt man, dass sowohl die Höhe, als auch die Tiefe ihre Vorteile haben – von der grandiosen Aussicht bis zum schattigen Erholungsplätzchen. Es war ein Monat mit vielen (emotionalen) Herausforderungen für mein Mama-Ich – und jetzt? Bin ich stärker, sicherer und noch verliebter in mein kleines Knopfi.

4 Monate ist es her. Vor 4 Monaten im Kreißsaal wunderte ich mich noch über die Hebamme und ihre Verbundenheit zu ihrem Handy… (andere Geschichte, die ich so nicht wieder erleben möchte) Vor 4 Monaten passierte uns das größte Glück. Irgendwie einfach so. Und ich fühle mich täglich sooooo reich beschenkt von diesem wundervollen Leben!

4 Monate stillen – zum Teil ohne Ende 🙂 aber dadurch mit ganz viel Mama-Knopfi-Zeit (ist jetzt im Rückblick leichter so zu betrachten :)). 4 Monate zueinander finden und es wird von Tag zu Tag näher. 4 Monate und jeder Tag beginnt – oft zwar schon weit vor 6 Uhr – aber immer mit dem schönsten Lächeln der Welt.

Und weiter geht das Abenteuer und wir freuen uns darauf, die Welt weiterhin wieder vollkommen neu zu entdecken!

Danke an die Wegweiser

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Die vergangenen Tage waren nicht einfach für mich/uns. Ich war am Boden – alles fühlte sich gaaaanz weit unten an. Heute ist der Kopf auch noch ganz schwer. Ich war ganz weit weg aus meiner Mitte und noch weiter weg von einem Hochgefühl. Ich hab euch um Tipps und Tricks für die “schlaflosen Monate” mit Baby gebeten und viele haben mit mir ihre Erfahrungen geteilt. Ich danke euch von Herzen dafür!

Und eines ist mir heute Nacht klar geworden – auch wenn ich noch so viele Tipps und Erfahrungswerte sammle (die wirklich wichtig sind), ich kann nur auf unserem Weg weiter kommen. Danke an alle Wegweiser, die uns zeigen, welche Strecke wir für uns ausprobieren könnten, auch wenn sie vielleicht schon bald wieder zu einer Gabelung führt und wir uns neu entscheiden müssen. Danke für das Aufzeigen von Wegen, die vielleicht holprig sind, aber am Ende doch zu neuen Möglichkeiten führen. Danke für jeden, der eine Labestation auf unserem Weg für uns ist!

Unser Weg – der von Theo, seinem Papa und mir – wird erst seit gut 3 Monaten gegangen. Da kann es gar nicht nur bergab, mit Rückenwind und gerade aus gehen. Wir sind erst dabei, uns zu finden und dazu das passende Schuhwerk und Kleidung und Verpflegung. Ich kann nicht zwei Schritte vor dem ersten machen, das wurde mir jetzt auch wieder ganz klar. Danke allen, die mir einen Schubs gegeben haben. Ein Schritt nach dem anderen und manchmal über Stock und Stein oder auch vorbei an tiefen Schluchten, hoch hinauf bis zum Gipfel mit perfekter Aussicht und wieder hinunter in ein Tal, in dem vielleicht alles blüht und sich ein Fluss duchschlängelt. Wenn ich die Situation annehme, dann ist es sowohl am Gipfel, als auch im Tal ein guter Weg, den wir zu Dritt gehen.

Darum machen wir heute wieder einen kleinen Schritt –  mit 4 Fußabdrücken, denn Theo wird noch sicher in unseren Armen getragen. Doch schon bald kommen 2 Mini-Füßchen auch am Boden an und können mit uns gehen, mal voraus und mal hinterher – aber immer gemeinsam. Unseren Weg.

Und wir werden diesen Weg nicht alleine gehen. Ich werde Reiseleiter brauchen, oder eine Touristeninfo, eine Landkarte, ein Navigationssystem oder einfach mal einen Rastplatz und ich danke schon jetzt allen, die unsere Wegbegleiter – egal wie weit, egal wohin –  sind und sein werden.

Mein 3. Mama-Monat

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Wie war das? Wenn man zu arbeiten beginnt, weiß man erst, wie angenehm die Schulzeit war… Wenn man Mama wird, weiß man, wie angenehm so ein 10-Stunden-Büro-Tag war 😀 Ich habe geahnt, dass es anstrengend wird, sich 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 (heuer sogar 366) Tage im Jahr um einen anderen Menschen zu kümmern. Vor allem wenn dieses Menschlein gerade erst dabei ist, anzukommen – in dieser Welt, in der man so viel lernen muss (trinken, verdauen, schlafen, lächeln, greifen…Liste unendlich fortsetzbar). Aber ganz ehrlich – es ist mehr als anstrengend! Der kleine Kerl “saugt” mich im wahrsten Sinne des Wortes aus. Wir stillen mind. 18 Mal am Tag – 8-12 Mal wurde mir vorab als “empfehlenswert” und “normal” erklärt. Naja – der Bedarf unseres kleinen Schluckspechts ist anscheinend größer. Beinahe stündlich als Labestation zu dienen und in keiner Nacht mehr als 1,5 Stunden am Stück schlafen zu dürfen, zehrt wirklich. Es ist mit keiner jugendlich durchzechten Nacht zu vergleichen – vor allem fällt das Ausschlafen danach weg… 😉 O-Ton aller anderen, fortgeschrittenen Mamas: Es wird besser! (Euer Wort in Theos und Gottes Ohr :))

Doch jedes entzückende Lächeln entschädigt auf so vielfache Weise! Jedes Strahlen in den Augen macht die 6 Mal unterbrochene Nacht wieder zur Nebensache und weckt die müden Geister. Jede neue Fertigkeit erfüllt mich mit Stolz, das ich es gar nicht in Worte fassen kann – gestern hat er tatsächlich mutiwillig auf ein Spielzeug geschlagen!!! 😀 Großartig! Jedes, momentan sinnlos erscheinende, Gebrabbel wird zur schönsten Unterhaltung, die man je geführt hat. Und schließlich ertappt man sich dabei, wie man selbst versucht, so tolle Spuckeblasen auf die Lippe zu zaubern – und scheitert, aber amüsiert sich bestens. Mit der Zeit entwicklet man ein großzügiges Wurstigkeitsgefühl hinsichtlich des Haushalts und schraubt jeden Anspruch an saubere Kleidung herunter. Was, das Shirt hat nur einen Spuckefleck? Jawohl, anziehen! 🙂 Es gibt so viel Wichtigeres: den Duft von Theos Haaren, seine bezaubernden Schmatzlaute, sein unbändiger Drang, alles zu entdecken und zu erobern, sein strahlendes und zahnloses Babylächeln (das übrigens bei Mama und Papa echt anders aussieht, als bei anderen Personen – das rührt mich jedes Mal bis tief ins Herz), …

Mein inneres Kind freut sich sehr über den Spielkameraden, der vor 3 Monaten bei uns eingezogen ist und ich bin mir sicher, dass die beiden noch jede Menge Spaß haben werden – und ich mitten drin – herrlich!

Wer noch nicht hat: Gönn deinem inneren Kind täglich Auslauf 😉 und genieß diese Wunder-volle Zeit!

Mama-Sein: Wirklichkeit vs. Traum

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Immer wieder witzig, wie das Leben so spielt! 🙂 Einen Tag vorher schreibe ich mir noch meinen Frust von der Seele und schon ein paar Stunden später, beschenkt mich das kleine Leben in unserem Haus – mit seinem ersten bewussten Lächeln.

Mein Mutterherz spring noch heute vor Freude und singt Jubelgesänge. Das hätte ich mir in keinem Traum so vorgestellt – dieses Gefühl ist definitv unschlagbar und entschädigt für jede Minute geraubten Schlaf.

Seit gestern kann Theo quietschen vor Freude und sieht sich begeistert um – am besten gefallen ihm die Gesichter seiner Eltern, diese werden geradezu gescannt. Das widerum macht uns unvorstellbar glücklich und auch wir glucksen mit Theo mit. Verschwunden sind die Vorsätze von vor der Elternschaft: Wir werden nie in dieser anstrengenden Babysprache mit ihm sprechen – klar doch, aufwachen! Er freut sich so über sinnloses Gebrabbel und mal ehrlich, es kommt nicht auf den Inhalt, sondern auf die liebevolle Melodie an 🙂

Theos zweites Mama-Lächlen

Das erste Lächlen hab ich mit dem Herzen eingefangen – das zweite mit dem Handy 🙂

Ich wünsche euch eine Wunder-volle Zeit!

Mama-Sein: Traum vs. Wirklichkeit

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Als ich noch kein Kind hatte – also vor gar nicht allzu langer Zeit – habe ich mir das Mama-Sein richtig rosig vorgestellt. Der Alltag lief in meinen Träumen ungefähr so: Aufwachen, Baby stillen, wickeln, spielen, während das Baby schläft frühstücken und schnell das Nötigste aufräumen, wieder stillen, wickeln, bespaßen, den Schlaf wieder ausnutzen – zb Spaziergang und Einkauf, stillen, wickeln, genießen, Baby schläft, Abendessen, mit Schatz vor den TV kuscheln, nach 2-3 Stunden wieder stillen usw – dann bin ich aufgewacht.

Ich ziehe in großer Erfurcht meinen Hut vor Mehrfach-Mamas und Alleinerzieherinnen – wie macht ihr das bloß?! Duscht ihr mit Baby im Arm? 🙂

Es ist fast gar nichts so, wie ich es mir vorgestellt habe. Was toll ist, ist das Baby – sein entzückendes Wesen rettet ihm das Leben 😉 Er lässt mich doch immer wieder vergessen, was ich wieder nicht geschafft habe (duschen, Zähne putzen, aufräumen, kochen, essen, staubsaugen…). Dennoch – das Nicht-Schaffen frustriert mich ehrlich gesagt. Ich wollte keine gefrustete Mama sein. Ich wollte locker, fröhlich und vor allem gut organisiert sein. In den ersten 6 Wochen ist mir das selten gelungen.

Das Rezept, um wieder zur Zufriedenheit zu finden, ist aber im Grunde einfach: Sein lassen. Ich muss es sein lassen, zuviel von mir und vom Leben mit Theo zu erwarten. Ich darf Staub und dreckiges Geschirr mal sein lassen. Passiert ja nichts, wenn das alles mal liegen bleibt, oder?

Sein lassen – vor allem darf Theo SEIN. So wie er ist, mit all seinen Bedürfnissen, die es zu stillen (im wahrsten Sinne des Wortes) gibt. ER ist jetzt wichtiger als jeder Brösel und jeder Müllsack, der vl seit 2 Tagen schon in den Container fallen sollte. Ich bin Theos Insel, sein Universum (danke für den Vergleich, liebe Ingrid), auf der er lebt, die ihm Sicherheit, Nahrung, Geborgenheit und die Basis für alle Entdeckungen gibt. Bei mir und seinem Papa findet sein Leben statt. Wir sind sein Anker, sein doppelter Boden. Wir sind sein Zuhause, sein Ort der Geborgenheit und Liebe. Hier darf er SEIN – immer, überall und sowieso und überhaupt. Das ist eine große Verantwortung und eine Ehre – ich bin dankbar und stelle mich der Herausforderung.

Sein lassen – auch mich. Ich darf frustriert und traurig sein – mein Leben steht Kopf, das muss sich erst neu ordnen. Und das ist gut so. Ich darf die Ordnung neu sein lassen. Kommen lassen, was kommen mag und mich dann in dieser neuen Ordnung finden. Ich darf zuversichtlich sein – schließlich funktioniert das in Millionen anderen Familen auch. Zugegeben, die Zuversicht ist noch klein und hat definitiv Potential zu wachsen – aber sie ist da und ich werde sie hegen wie ein kleines Pflänzchen.

Sein lassen – darf ich auch die Meinungen der anderen. Kaum hat man ein Baby, ist man Zielscheibe für alle möglichen Ratschläge und magnetischer Anziehungspunkt für Ratgeber und Vergleiche. Auch die dürfen sein – allerdings nicht Mittelpunkt. Egal, was in Büchern steht, was die Erfahrung der älteren Generation sagt und egal, was die Nachbarin denkt oder der Kollege anders macht – niemand lebt unser Leben und wir geben für uns unser Bestes, darauf kommt es an.

Auch wenn ich vor 2 Stunden nicht daran geglaubt hab – Theo schläft seit fast 2 Stunden und ich habe tatsächlich Zeit, dieses Motivationsschreiben für mich zu verfassen. Danke mein kleiner Spatz. Das gibt mir wieder mehr Kraft und Zuversicht für die nächsten Wunder-vollen Momente mit dir.

Ich wünsche euch eine ebenso Wunder-volle Zeit!

ps: die Buchstaben haben schlecht geschlafen, nicht ich 🙂

Glücksbringer und andere Schweinerein

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Happy New Year – ich weiß, ich bin etwas spät dran 🙂 Zuerst wollte ich eine 2014-Jahresbilanz schreiben, dann einen Ausblick mit Vorsätzen für 2015 und schlussendlich habe ich beides gelassen (hingenommen :)). 2014 ist vorbei, 2015 noch ein leeres Blatt Papier – da konzentriere ich mich lieber auf das Hier und Jetzt.

Silvester gehört nicht zu meinen Lieblingsfeiertagen – gerade wegen des Risikos sich im Gestern oder Morgen zu verlieren. Auch heuer ist mir das passiert – nur kurz, aber doch, habe ich mich dermaßen im Vorgestern verloren, dass es schon gar nicht mehr wahr war. Erinnerungen verschwimmen vor dem Inneren Auge. Und ganz ehrlich, dann sind sie ja nicht mehr wirklich ernst zu nehmen. Mein Hirn wollte sich krampfhaft daran erinnern, was nicht so gut gelaufen ist, damit nächstes Jahr besser läuft. Eine sprichwörtliche Schweinerei, die sich das Ego manchmal erlaubt. Irgendwan hat sich gsd mein Herz eingeschaltet und klargestellt, dass es nicht wichtig ist, was “damals” schief gelaufen ist, welche “Fehler” ich vielleicht gemacht habe – wichtig ist, was mich jetzt glücklich macht. Dann wurde Silvester zu meinem Verbündeten. Im Jetzt durfte ich wieder feststellen und fühlen, wie gut es mir geht. Ich habe Urlaub, durfte Weihnachten mit meinen Liebsten verbringen, darf jede Sekunde mit meinem Liebsten genießen – ich wache jeden Tag auf und darf atmen, mein Herz schlägt für jeden Moment. Und mit dem Feuerwerk schickte ich ein großes DANKE in den Himmel! Früher wollte ich immer allen und jedem einen Glücksbringer schenken, meistens, um selbst einen zu bekommen und damit das Glück abzusichern. Bis ich draufgekommen bin – der Glücks-Bringer ist in mir und in den Menschen, die mich glücklich machen. Heuer gab es nur ausgewählte süße Glücksschweinerein, die rein aus der Freude am Selbermachen und Verschenken entstanden sind – ohne Erwartungen, voller Freiheit.

Heute, an Tag 3 des neuen Jahres, ist die Vorfreude mit mir aufgewacht. Vorfreude auf ein Jahr prall gefüllt mir Glück und Wunder. Es wird Herausforderungen geben, es wird vielleicht auch Hindernisse geben, die wir überwinden werden. Das alles macht das Leben doch so lebenswert – ohne Nacht kein Sonnenaufgang, ohne Regen kein Regenbogen…

Das Wunder-volle Glück verbrigt sich auch 2015 im Kleinen – und dort werde ich es finden und euch davon berichten!

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit, Glück und vor allem Liebe im neuen Jahr!

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