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Über einen Etappensieg und Wegbegleiter

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Im Juni habe ich mir ein Ziel gesetzt: bis Mitte August 4,2 km laufend hinter mich bringen. Heute, 20. August 2014, habe ich dieses Ziel erreicht. Ich bin gelaufen und mir war noch nie von Anfang an so klar, dass ich das auch schaffen würde. Heute gab es keine Sekunde des Zweifels – und jetzt, frisch geduscht fühlt sich das einfach nur genial an. Ich, die sonst eher ungedulig ist und wenn es um Sport geht gerne mal die eine und die andere Ausrede parat hat 🙂 Heute gab es keine Ausreden.

Am Samstag findet der Frauenlauf statt, zu dem ich mich im Juni angemeldet habe. Heute weiß ich, dass ich mitmachen werde – als Belohnung, als Zugabe, dafür, dass ich mein Ziel erreicht habe. Und auch wenn ich vielleicht als letzte Läuferin durchs Ziel laufen werde: wurschtegal! 🙂 Ich, die nie gelaufen ist, nicht mal daran gedacht hatte – habe dieses Ziel erreicht und das kann mir niemand nehmen. Es ist zwar in gewisser Weise ein Wettbewerb, dem ich mich am Samstag stellen werde, aber es ist kein Wettbewerb gegen die Zeit, oder gegen andere Frauen oder gegen den Schweinehund. Es ist ein Lauf für mich, für erreichte Ziele, für die Gemeinschaft, für das gute Gefühl, sein Herz wieder ein bisschen gestärkt zu haben.

Und schon heute ist mir klar, dass ich diesen Lauf nicht nur für mich laufe. Ich werde für meine Eltern laufen. Für meine Mama, die Tag für Tag, Jahr um Jahr, immer an meiner Seite war. Die, auch wenn ich im ärgsten Zweifel gefangen war, immer an mich geglaubt hat. Und die, das weiß ich, auch stolz auf mich ist, wenn ich eventuell ein paar Meter gehend zurücklege. Für meinen Papa, der es mir nicht immer so leicht gemacht hat 😉 heute weiß ich, dass es sein Ziel war, dass ich das Beste aus mir raushole. Aber Papa, eines sag ich dir, egal welchen “Platz” ich erreiche – wehe du sagst: aber es hätte…. oder so etwas 🙂 Außerdem laufe ich für mein Schwesterherz – weil sie großartig ist, genau so wie sie ist und weil sie zuverlässig ist und sich mit vollem Herzen für andere einsetzt und weil sie auch auf sich acht gibt und auf ihr Herz hört. Eine Inspiration für die ich sehr dankbar bin.

Dann gibt’s noch zwei ganz besondere Menschen, die meinen Weg – nicht nur entlang der Laufstrecke – begleiten. Herzverbunden trifft diese Begegnungen wohl am besten. Und die Dankbarkeit für diese Verbindungen kann ich nicht in Worte fassen. Das spürt man einfach.

Und im Radio beginnt gerade “Auf uns” – ich hab Gänsehaut 🙂 “Ein Hoch auf das was vor uns liegt, dass es das Beste für uns gibt. Ein Hoch auf das was uns vereint, auf diese Zeit! Ein Hoch auf uns!” Ein Hoch auf alle Wunder-vollen Menschen in meiner Nähe! 🙂 Jeder Schritt ist euch gewidmet!

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit!

*m

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Von der BeWEGung und dem Ziel

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Es ist erstaunlich, was der Entschluss, das pipparadies wiederzubeleben, mit mir gemacht hat.

Ich fühle mich frei und ich weiß, dass mir alle Wege offen stehen. Vielleicht hab ich auch deshalb beschlossen, meine Füße an Laufschuhe zu gewöhnen. Mit jedem Schritt komm ich meinem Ziel – dem Weg – näher. In BeWEGung sein hat plötzlich eine neue Bedeutung für mich. Ich war mir vorher schon des Bodens unter meinen Füßen sehr bewusst und genieße jede Sekunde, die ich in der Natur verbringen kann. Jetzt ist es  anders. Noch bewusster, intensiver – auf eine gewisse Art “echter”, wirklicher und erLEBbarer. Und dieses Gefühl ist einfach großartig!

Ich bin auf dem WEG. Und da ist noch dieses wundervolle Wissen, dass jeder Weg der richtige ist, weil ich jederzeit die Möglichkeit habe, mich zu entscheiden. Will ich nach rechts – alles klar. Dann nach links – kein Problem. Das ist auch, was das pipparadies auschmacht: JEDE/R von uns hat jeden Tag, jede Minute, die großartige Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen. Die Schritte zu setzen, um in die Richtung zu gehen, die gut tut.

Es passiert, dass man auf dem Weg zurück blickt oder sogar umdreht. Ich denke aber mittlerweile nicht mehr, dass das schlecht ist. Im Gegenteil. Man muss den Weg einfach immer achtsam und mit dem Bewusstsein gehen, dass wir die Richtung vorgeben und kein Weg  umsonst ist. Auf jedem Weg gibt es so viel zu erkunden und zu lernen und zu bewundern. Manchmal ist man außer Atem. Und selbst wenn du stehen bleibst – was soll’s? Unter dir hält dich die Erde und über dir präsentiert dir der Himmel Freiheit – weiter, als du es dir vorstellen kannst.

Und zwischen Himmel und Erde fühle mich zu 100 Prozent in meiner Mitte und dieses Gefühl ist so ein großes Geschenk! Wenn sich mein Körper wohl fühlt, dann tut das auch der Seele gut.

Ich wünsch uns eine Wunder-volle Zeit!

*m