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Bist du ein Gänseblümchen?

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Es ist doch so – das Leben ist ein Durcheinander. Genau wie diese Wiese. Viele verschiedene Menschen wachsen wie Grashalme in unterschiedliche Richtungen. Manche bleiben – aus welchem Grund auch immer – in ihrer Entwicklung stehen, kommen vom Weg ab, verwelcken, weil ihnen Licht (Lächeln), Wärme (Liebe) oder Wasser (Zuversicht) fehlen. Andere zieht es strahlend nach oben, saftig grün und zielstrebig. Du kannst entscheiden, ob du weiter wächst oder im Schatten der vielen anderen bleibst. Du kannst entscheiden, in welche Richtung zu wächst und mit dieser Entscheidung kannst du auch anderen unter und hinter dir, die Möglichkeit geben, mehr Licht zu bekommen und sich zu entwicklen. Als starker Halm kannst du auch andere etwas nach oben heben, um ihnen neue Möglichkeiten zu zeigen. Um den Blick frei zu machen, auf die unendliche Weite dieses Himmels und den damit verbundnen Chancen. Inklusive der Möglichkeit aufzuwachen und festzustellen, dass du das Wunder-volle Gänseblümchen bist, das auch im größten Durcheinander Menschen wieder zum Lächlen bringt.

Lasst uns aufblühen! Habt eine Wunder-volle Zeit

*m

Wenn’s mal nicht rund läuft, dann geh doch :)

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Im klassischen Sinne könnte man behaubten, dass ich einen “Lauf” habe. Das Glück fällt mir sprichwörtlich in den Schoß, ich spaziere unter Gute-Laune-Regenbogen durch und genieße sogar bei Regen die Sonnenseiten des Lebens 🙂 (Ein)leben im pipparadies vom Feinsten.

Voll motiviert bin ich dann am Mittwoch in meine Sportschuhe geklettert und habe mich in die Laufstrecke geworfen. Doch schon nach 20 Minuten war mir klar – das ist kein “Lauf”. Mühsam. Es fühlte sich so an, als hätte irgendjemand heimlich Zement in meine Schuhe getan und zusätzlich war wahrscheinlich Superkleber auf den Sohlen, denn ich konnte die Beine kaum heben. Ich wollte nicht “aufgeben”. Doch ich hatte keine Chance – es lief im wahrsten Sinne des Wortes gar nicht rund. Dann wurde ich unrund und machte mir Vorwürfe: Warum schaff ich das jetzt nicht? Blöder Geist und blöder Körper… Mist aber auch…

Dann habe ich Gott sei Dank den Hebel gefunden, der mich wieder auf die richtige Spur brachte. Wenn Geist und Körper sich einig sind, dass es heute mal nicht läuft, dann ist das ok. Vor allem in einer Urlaubsvertretungs-Woche in der ich im Büro kaum weiß, wo mir der Kopf steht. Da muss man weder davon laufen, noch voraus laufen, hinterher laufen oder was auch immer. Man, und in dem Fall ich, darf es sich auch gut “gehen” lassen.

Als mir das klar wurde, bin ich total entspannt nach Hause spaziert, hab mich über die Blumen am Straßenrand gefreut, die Ruhe der Pferde auf der Koppel bewundert, den vorbeiziehenden Wolken eine gute Reise gewunschen 🙂 Voll im Einklang und mit einem Lächeln auf den Lippen. Soll der Kampfgeist doch ruhig wo anders spuken!

In diesem Sinne – lasst es euch gut “gehen” und lauft am Wochenende einfach euren Liebsten entgegen 🙂

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit!

*m

Ein Schritt näher zu mir

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Wenn ich mich einmal ärgere – dann ordentlich. Dann beschäftigt das oft auch mehr als ein paar Minuten und ich frage mich, wie es dazu kommt, dass mich etwas so “blockiert”. Als hätte ich Scheuklappen auf, sehe ich nur noch in eine Richtung und in dieser sehe ihr Rot. Nicht gerade zielführend, es sei denn, man befindet sich auf einer langen geraden Einbahn. Es sind aber die Kurven, die das Leben lebenswert machen.

Gestern (und heute fortgesetzt) war es mal wieder soweit. Und ich habe darüber nachgedacht, warum es so ist. Im pipparadies will ich nicht so viel Zeit mit Ärger verschwenden und dem Ärger auch nicht so viel Aufmerksamkeit schenken.

ABER 🙂

Ich bin dafür, dass man den Ärger nicht einfach verdrängt, oder hinunter schluckt oder ihm freien Lauf lässt und andere wüst beschimpft. Ich habe mich dafür entschieden, mich mit dem Ärger auseinanderzusetzen, bis wir auf einen grünen Zweig kommen. Und ich gestehe mir ein – es liegt an mir. Wie schon oft. Ich habe mich geärgert, weil Neid und Eifersucht dafür gesorgt haben, dass ich angegriffen wurde und weil ich mich darauf eingelassen haben, bin ich angreifbar geworden. Angreifbar deshalb, weil mich gewisse Aussagen dort getroffen haben, wo es weh tut. An verwundeten Stellen, die noch nicht ganz verheilt sind. Dabei geht es in meinem Fall darum, dass ich es im Grunde Jahrzehnte lang immer allen und überall recht machen wollte. Es war ein Drang – Harmoniesucht, Naivität und das gepaart mit einer großen Portion Selbstzweifel.

Ich habe mich für eine Sache eingesetzt, freiwillig. Ich wurde dafür gelobt. Klingt nicht so schlecht, oder?

Anstatt das anzunehmen, lenkte sich mein Fokus auf 2 Prozent, die mir neidisch vorgeworfen haben, mich nur in den Mittelpunkt drängen zu wollen.

Warum lass ich mich davon provozieren? Ich war – nein, ich BIN – davon überzeugt, dass es gut war, was ich getan habe. Ich habe es aber anscheinend nicht allen recht gemacht. Und ich hatte Angst. Angst davor, dazu zu stehen, mich für mich und meine Überzeugung einzusetzen und authentisch zu bleiben.

Ich bin wie ich bin. Ja, wenn mir etwas wichtig ist, dann setz ich mich dafür ein. Wenn ich will, dass etwas weiter geht, dann pack ich selbst an. Ich bleibe gleichzeitig Diplomat – ohne Rücksicht auf Verluste 🙂 Was ist schlimm daran? Gar nichts! Ich habe wieder einen Schritt weiter zu mir gefunden. Darum geht’s im pipparadies. Sich auf dem Weg, auf dem man sein Leben erkunden kann, zurecht zu finden. Es gibt Kreuzungen, es gibt Rastplätze, es gibt Begegnungen, es gibt auch mal Stopptafeln oder rote Ampeln – genau so gibt es Brücken, wundervolle Landschaften und Wegweiser. Und auf diesem Weg darf jeder selbst entscheiden, wohin er geht. Jeden Tag. Ich entscheide mich heute dafür, nicht zurück in die Sackgasse der Selbstzweifel und des Ärgers zu gehen. Und es ist in Ordnung, dass nicht alle Menschen in dieselbe Richtung gehen, weil wir unterschiedliche Ziele haben. Und jeder einzelne Schritt, den wir mit dem Herzen gehen, führt uns dorthin wo wir Zuhause sind – überall.

Eine Wunder-volle Zeit für uns alle!

*m