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Mein 9. Mama-Monat

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Manchmal wünsche ich mir, die ersten Wochen nach Knopfis Geburt noch einmal zu erleben – und zwar mit dem Gefühl und der Freude, die ich jetzt spüre. Im Rückspiegel betrachtet, liegt über den ersten Wochen ein dunkler Schatten und das ist so schade, weil das kleine Knöpfchen seit 9 Monaten so viel Sonnenschein in unser Leben zaubert.

Er krabbelt jetzt nicht nur wie ein Weltmeister, er zieht sich auch überall weltmeisterlich hoch und – das Beste – er hat innerhalb von 4 Tagen gelernt, wie er aus dem Stand wieder in die Knie kommt. Außerdem sitzt er seit ein paar Tagen freihändig – mein Mama-Herz wird immer größer und stolzer.

Es ist so wundervoll, beobachten und lernen zu dürfen – von diesem kleinen Wunderwesen. Man spürt einfach, dass er den Satz “das geht aber nicht” einfach nicht kennt. Und ich bemühe mich täglich, diesen Satz nicht auszusprechen – auch wenn ich mich öfters dabei ertappe, ihn zu denken (“oh oh, jetzt bis du unter dem Tisch, da kommst du jetzt allein nicht wieder raus…” – IRRTUM, er schafft es, fast immer). Also, was habe ich mir vorgenommen: “Das geht aber nicht” wird gestrichen. Alles was ich mir vorstellen kann, geht – sonst wäre die Vorstellungskraft sinnlos und das wollen wir mal gar nicht 🙂

Die Begeisterung mit der Knopfi die Welt entdeckt ist so ansteckend. Ich will, wie er, am liebsten jeden Tag Neues lernen/verstehen/wissen/kennenlernen/lieben lernen. Und alles mit meinem breitesten Lächeln willkommen heißen. Denn genau so funktionert LEBEN. Es wurde uns mit der Zeit abtrainiert – entweder schon in der frühkindlichen Erziehung oder spätestens in der Schule. Begeisterungsfähigkeit sollte ein eigenes Fach auf dem Stundenplan sein. Der Mensch ist nicht dazu geboren, um zu funktionieren – sondern um zu leben, zu genießen, sich zu freuen, anderen eine Freude zu bereiten und zu bereichern, glücklich zu sein.

Knöpfchen ist dabei genau das zu perfektionieren und ich werde mich hüten, ihm dabei im Weg zu stehen. Im Gegenteil – ich freue mich irrsinnig darauf, Hand in Hand mit ihm im Regen zu tanzen, Sonnenstrahlen einzufangen und Schmetterlinge oder Käfer zu beobachten! Ich wünsche mir, dass er in uns Eltern Vorbilder sieht, an deren Seite er gerne jeden Tag aufs Neue begrüßt. Ein Leben vorleben, dass nach allen Regeln der Kunst gut tut. Ich wünsche mir, dass wir Eltern sind, die ihn reich beschenken – mit Geschenken, von denen man nie genug haben kann: Liebe, Zeit, Respekt, Ehrlichkeit, Gelassenheit, Spaß, Authentizität, Ausgeglichenheit, Freundlichkeit, Güte, Achtsamkeit und Freundschaft.

In diesem Sinne wünsche ich uns eine Wunder-volle Zeit – im Mama-Monat 10! (zweistellig… ich fasse es nicht :))

Mein 7. Mama-Monat

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In sieben Monaten hab ich mich wirklich mehr als einmal (pro Tag) gefragt, was bin ich für eine Mama? Welche Mama möchte ich sein? Was erwarte ich von mir? Was erwarte ich mir von anderen im Umgang mit unserem Knopfilein? Was wünsche ich mir für das kleine Wunder, das jeden Tag so bereichert?

Und ja – meine Ansprüche würden manche als eher höher einstufen. Allerdings nur im Vergleich zu den Erziehungssystemen und -methoden, wie sie für vergangene Generationen “üblich” waren.

Am häufigsten hörte ich in den vergangen 7 Monaten die Frage: Schläft er schon durch? Als Variante gilt auch: Und, schläft er gut? Meine Antwort auf Frage 1: Ja – maximal 3 Stunden am Stück und das selten, aber die durch. Und er hat diese langen Schlafphasen von Anfang an nachts, was mir sehr entgegen kommt 🙂 Antwort auf Frage 2: Klar, vor allem, weil er bei uns im Bett schlafen darf. 🙂

Ja – es ist anstrengend. Und ja, manchmal wünschte ich mir, einfach nur schlafen zu dürfen. Dann hilft es, mir vor Augen zu halten, wie kurz die Zeit mit dem kleinen Butziwutzi im Endeffekt ist. Hey – jetzt sind schon 7 Monate vorbei – einfach so. Bald wird er die Schule/Lehre was auch immer abschließen und ausziehen – AH! 😉

Ich erwarte mir deshalb vom Knopferl nicht, dass er schon durchschläft. Ich erwarte mir, dass er glücklich und zufrieden ist. Dass er schlafen kann, wenn er müde ist, dass er zu essen bekommt, wenn er hungrig ist, dass er trinken darf, wenn der Durst ruft und dass er Zeit hat, die Welt zu entdecken. Dass er weiß, dass wir immer für ihn da sein werden. Dass er sich entwicklen darf – Schicht für Schicht, Schritt für Schritt.

Deshalb möchte ich zB auch nicht, dass man mein Kind auf den Boden setzt – solange er es noch nicht kann. Gestützt mit Polstern, Decken und Luftpolsterfolie könnte er schon sitzen, aber was bringt es ihm, wenn er nicht weiß, wie er aus dieser Situatioin wieder heraus kommt, ohne umzufallen? Einen tollen Vergleich dazu, habe ich diese Woche gelesen: Ein Marathonläufer startet ja auch nicht mit 40 km in Bestzeit im ersten Training, oder?

Erwachsene erwarten von Babies oft so viel. Selbst gibt man sich zB ein halbes Jahr Lauftraining für einen kleinen Wettbewerb oder ein paar Monate für das Auffrischen von Sprachkenntnissen (Hausnummern), aber ein BABY soll schon nach dem ersten Jahr (in dem es so viel gelernt hat, wie wahrscheinlich nie mehr im Leben) sitzen, stehen, laufen, sprechen, mit Besteck essen und allein aufs Klo gehen können? 🙂 Leute!

Wie auch immer. Wir machen es wie Pippi Langstrumpf – wie es uns gefällt 🙂

Wir stillen nach wie vor. 6 Monate hatte ich mir zum Ziel gesetzt – mittlerweile sind es 7, obwohl ich bei 3-4 zwischendurch aufgeben wollte… 🙂 Wir setzen das einfach fort, solange es uns beiden gut damit geht.

Also kurzum – Knöpfchen darf alles und das noch dazu in seinem Tempo 🙂 Er hat innerhalb von 4 Tagen das Krabbeln perfektioniert, ist auf den Geschmack von Gemüse und Obst gekommen, weiß sich zu helfen, wenn er sich verschluckt und ist sowieso und überhaupt unser Held und Sonnenschein mit 2 Zähnchen 🙂 Genau so eine Mama möchte ich sein – eine, die sich ins Kind hinein versetzen kann, die versucht, die Wunder des Lebens gemeinsam mit ihm neu zu entdecken, die genauso beschützt, wie Freiraum schafft. Eine, die sich “nur” erwartet, dass die Menschen, die Theo nahe stehen, das genau so sehen und mich in meiner Mama-Rolle stärken. So können wir – wie schon mal erwähnt – mit Theo gemeinsam den Hafen bauen, in den er immer wieder gerne zurück kommt  und von dem aus er sein Abenteuer Leben startet.

Es geht dann sowieso alles viel schneller, als es Mama lieb ist 🙂

Vom Wunder-Körper

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Für mich waren die ersten Wochen und Monate mit dem kleinen, bezaubernden, wundervollen und absolut gewünschten Knopfi kein einfacher Mama-Spaziergang. Obwohl ich es mir so vorgestellt hätte. Nie im Leben hätte ich vor der Geburt von mir gedacht, ich würde in tiefe Zweifel-Furchen stolpern oder mich vor Angst-Schatten verstecken. Ich bin mit dem Gefühl “Wir machen das locker, schaffen andere doch auch” bin ich in die Schwangerschaft gegangen. Kaum war Knopfi wirklich begreifbar – war diese Sicherheit futsch. Als wurde getauscht – statt Baby, war nun ein mulmiges Gefühl im Bauch. Und das Baby auf dem Arm konnte dieses Gefühl fürs Erste nicht aufwiegen.

Ich war angespannt, fix und fertig vom Schlafmangel und vollkommen aus der Verankerung meiner Welt gerissen, mit dem Gefühl, meine Welt verloren zu haben. Diese Spannung spürte natrülich nicht nur ich, sondern auch mein liebster Bald-Göttergatte – und Knopfi sowieso. Gratuliere. So ist also Mama-Sein? Unentspannt, geladen, ständig auf der Hut vor irgendwelchen Sorgen?

Von der Seele schreiben hilft mir schon seit ich schreiben kann. Auch diesmal haben die Buchstaben ihre Wirkung gezeigt – kaum waren die Worte schwarz auf weiß zu lesen, fühlte es sich nicht mehr so fesselnd an. Und ich habe gelernt, Hilfe anzunehmen und um Hilfe zu bitten (und ich arbeite weiter daran :))

Meine Welt ist auf den Kopf gestellt – das Beste daran ist aber die Erkenntnis, dass es noch immer meine Welt ist, halt anders herum und ergänzt um ein wundervolles Wesen, das jeden Morgen zu einem noch größeren Geschenk für uns macht. Sowohl das Baby, als auch das mulmige Gefühl sind jetzt aus dem Bauch draussen. Manchmal fühlt sich das nicht mehr wirklich vorhandene Schwangerschaftsbäuchlein etwas leer. “Als wäre nichts passiert” – meinte die Frauenärztin beim Blick auf meine Gebärmutter. Doch es ist etwas passiert! Ganz tief drinnen – in jeder einzelnen Zelle.

Das es so aussieht, als wäre nichts passiert – schließlich passen auch wieder uralte Hosen ;))) – zeigt mir einmal mehr, wie großartig der menschliche Körper ist. Wie Wunder-voll unser Leben tagtäglich ist, ohne, dass wir großartig etwas dafür tun müssen. Es fängt beim Atmen an und hört – wie bei mir im Moment – bei der Rückbildung nach einer Geburt auf. Mein Körper und ich – wir sind bereit für jedes neue Wunder, das auf uns zukommt. Bereit für jeden Atemzug und für jede Entdeckung, die wir nun gemeinsam mit Theo machen dürfen. Bereit, das was war tatsächlich hinter uns zu lassen und im Hier und Jetzt für die Zukunft zu leben.

Wunder-Körper – ich danke dir! Jeden Tag und jetzt noch viel lieber, weil du uns dieses Geschenk gemacht hast!

Mein 4. Mama-Monat

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Ein Monat der Berg- und Talfahrten… Doch am Ende lernt man, dass sowohl die Höhe, als auch die Tiefe ihre Vorteile haben – von der grandiosen Aussicht bis zum schattigen Erholungsplätzchen. Es war ein Monat mit vielen (emotionalen) Herausforderungen für mein Mama-Ich – und jetzt? Bin ich stärker, sicherer und noch verliebter in mein kleines Knopfi.

4 Monate ist es her. Vor 4 Monaten im Kreißsaal wunderte ich mich noch über die Hebamme und ihre Verbundenheit zu ihrem Handy… (andere Geschichte, die ich so nicht wieder erleben möchte) Vor 4 Monaten passierte uns das größte Glück. Irgendwie einfach so. Und ich fühle mich täglich sooooo reich beschenkt von diesem wundervollen Leben!

4 Monate stillen – zum Teil ohne Ende 🙂 aber dadurch mit ganz viel Mama-Knopfi-Zeit (ist jetzt im Rückblick leichter so zu betrachten :)). 4 Monate zueinander finden und es wird von Tag zu Tag näher. 4 Monate und jeder Tag beginnt – oft zwar schon weit vor 6 Uhr – aber immer mit dem schönsten Lächeln der Welt.

Und weiter geht das Abenteuer und wir freuen uns darauf, die Welt weiterhin wieder vollkommen neu zu entdecken!

Mein 3. Mama-Monat

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Wie war das? Wenn man zu arbeiten beginnt, weiß man erst, wie angenehm die Schulzeit war… Wenn man Mama wird, weiß man, wie angenehm so ein 10-Stunden-Büro-Tag war 😀 Ich habe geahnt, dass es anstrengend wird, sich 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 (heuer sogar 366) Tage im Jahr um einen anderen Menschen zu kümmern. Vor allem wenn dieses Menschlein gerade erst dabei ist, anzukommen – in dieser Welt, in der man so viel lernen muss (trinken, verdauen, schlafen, lächeln, greifen…Liste unendlich fortsetzbar). Aber ganz ehrlich – es ist mehr als anstrengend! Der kleine Kerl “saugt” mich im wahrsten Sinne des Wortes aus. Wir stillen mind. 18 Mal am Tag – 8-12 Mal wurde mir vorab als “empfehlenswert” und “normal” erklärt. Naja – der Bedarf unseres kleinen Schluckspechts ist anscheinend größer. Beinahe stündlich als Labestation zu dienen und in keiner Nacht mehr als 1,5 Stunden am Stück schlafen zu dürfen, zehrt wirklich. Es ist mit keiner jugendlich durchzechten Nacht zu vergleichen – vor allem fällt das Ausschlafen danach weg… 😉 O-Ton aller anderen, fortgeschrittenen Mamas: Es wird besser! (Euer Wort in Theos und Gottes Ohr :))

Doch jedes entzückende Lächeln entschädigt auf so vielfache Weise! Jedes Strahlen in den Augen macht die 6 Mal unterbrochene Nacht wieder zur Nebensache und weckt die müden Geister. Jede neue Fertigkeit erfüllt mich mit Stolz, das ich es gar nicht in Worte fassen kann – gestern hat er tatsächlich mutiwillig auf ein Spielzeug geschlagen!!! 😀 Großartig! Jedes, momentan sinnlos erscheinende, Gebrabbel wird zur schönsten Unterhaltung, die man je geführt hat. Und schließlich ertappt man sich dabei, wie man selbst versucht, so tolle Spuckeblasen auf die Lippe zu zaubern – und scheitert, aber amüsiert sich bestens. Mit der Zeit entwicklet man ein großzügiges Wurstigkeitsgefühl hinsichtlich des Haushalts und schraubt jeden Anspruch an saubere Kleidung herunter. Was, das Shirt hat nur einen Spuckefleck? Jawohl, anziehen! 🙂 Es gibt so viel Wichtigeres: den Duft von Theos Haaren, seine bezaubernden Schmatzlaute, sein unbändiger Drang, alles zu entdecken und zu erobern, sein strahlendes und zahnloses Babylächeln (das übrigens bei Mama und Papa echt anders aussieht, als bei anderen Personen – das rührt mich jedes Mal bis tief ins Herz), …

Mein inneres Kind freut sich sehr über den Spielkameraden, der vor 3 Monaten bei uns eingezogen ist und ich bin mir sicher, dass die beiden noch jede Menge Spaß haben werden – und ich mitten drin – herrlich!

Wer noch nicht hat: Gönn deinem inneren Kind täglich Auslauf 😉 und genieß diese Wunder-volle Zeit!

Schwanger macht (nicht immer) lustig

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Drei Monate ist der letzte Beitrag alt… oje… In diesen drei Monaten ist viel passiert! Die paar Zentimeter Mensch, die vor drei Monaten in meinem Bauch waren, sind mittlerweile fast 2 kg schwer und mehr als 40 cm groß. Unfassbar. Wirklich unfassbar, wenn man sein Glück zwar spüren, aber noch nicht umarmen und abbusseln kann 🙂

Meine Erwartung an Schwangere war vorab immer: Wow, du MUSST verdammt glücklich sein und strahlen und allen zeigen, wie schön dieses Leben ist und wie toll und großartig und sowieso und überhaupt! Read the rest of this entry

19 Zentimeter – Bauchzwerg Update

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Finger, Hände, Arme, Ellebogen, Oberarme, Hals, Kopf, Nase, Wirbelsäule, wundervoll schlagendes Herzchen, Bauch, Beine, Po – sieht ziemlich kompeltt aus so ein kleines Bauchmenschlein in der 19. Woche. Unfassbar. Sitzt, anscheinend vollkommen entspannt im Schneidersitz, mit einem Arm lässig hinterm Kopf, in meinem Bauch. Wie ein kleines unfassbar süßes Buddhabärchen 🙂 Unser kleines Buddhabärchen, das uns natürlich noch verheimlicht, in welche Richtung wir weiter Namen suchen sollen…

Knapp 19 Zentimeter ist das große kleine Wunder Mensch nun schon groß und entwickelt sich nach Plan, falls man das so sagen kann – die Ärztin war jedenfalls annähernd so begeistert wie wir. Ok, nicht ganz, aber doch 🙂

Am Dienstag gab es die ersten wirklich fühlbaren, wenn auch sehr zarten Fußtritte, die sich nicht mehr nur nach Kitzeln, Seifenblasen oder Goldfisch anfühlen.

Mir fehlen erhlich gesagt die Worte bei so viel Wunder… sogar das Herz lächelt nur, genießt und schweigt 🙂

Viele Wunder-volle Momente für uns*m

Wünsche für mein Baby und alle Kinder dieser Welt

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99 Tage bin ich laut einer App nun schwanger 🙂 In dieser Zeit ist viel passiert. Vieles, dass mich darüber nachdenken lässt, was ich mir für das ungeborene, unschuldige Wesen in meinem Bauch wünsche.

Diese Wünsche widme ich auch allen anderen Kindern dieser Erde – jenen, die schon hier leben und jenen, die wie meines auf dem Weg zu uns sind.

Ich wünsche unseren Kindern Natur. Gänseblümchen, Bienen, Käfer, Spinnen, Schlagen, Elefanten, Tiger, Löwenzahl, Grashalme, Äpfel, Erdbeeren, Karotten, Kräuter… alles, was die Natur uns schenkt, alles, was das Leben bunt und köstlich macht. Ich wünsche unseren Kindern, die Möglichkeit auf der Wiese zu liegen und Ameisen zu beobachten oder in den Himmel zu blicken und Wunder-volle Wolkengestalten zu entdecken. Ich wünsche unseren Kindern Gelegenheiten, um mit aller Freude in Regenlacken zu springen und mit offenen Augen Regenbogen zu bestaunen.

Ich wünsche unseren Kindern Spaß. Kein Tag darf ohne Lachen vergehen. Ich wünsche Ihnen Eltern, die sie nachts, morgens, mittags, nachmittags – einfach immer – mein einem Lächlen willkommen heißen. Ich wünsche unseren Kindern Menschen, die nicht vergessen haben, wie schön Kinderlachen ist und wie gut es tut, selbst mitzulachen. Ich wünsche unseren Kindern Momente zum Zerkugeln, die vergessen lassen, warum man überhaupt angefangen hat zu lachen.

Ich wünsche unseren Kindern Mut. Den Mut der Eltern, den Kindern etwas zuzutrauen. Und zwar nicht, ihnen zuzutrauen vom Klavierunterricht, zum Ballet, Fußballtraining und zum Schwimmverein an einem Tag zu gehen. Sondern den Mut, Kinder Kinder sein zu lassen. Den Mut, die Kreativität in den kleinen Herzen zu wecken und den Mut, diese Kreativität zu unterstützen. Egal, ob es darum geht, ein Bild zu malen, die erste Eierspeis’ selbst zu kochen (selbstverständlich unter Aufsicht) oder einfach nur märchenhaft schöne, fabelhafte Geschichten zu erzählen – von Wunder-vollen Wesen und einzigartigen Abenteuern.

Diese Liste lässt sich ewig fortsetzen – was wünscht du unseren Kindern?

Ich wünsche unseren Kindern Liebe. Bedingungslose Liebe. Einfach weil sie da und weil sie genau so perfekt und WUNDERvoll sind. Egal, wo die Kleinen aufwachsen, egal wie sie aussehen, egal, woher ihre Eltern oder Großeltern kommen, egal, welche Entscheidungen sie für ihr Leben treffen werden, egal, ob sie gerne Laufen oder Gedichte schreiben, egal ob sie sich pink oder schwarz kleiden. Ich wünsche unseren Kindern Liebe, die stark macht, die Vertrauen schenkt und die ihren Selbstwert stärkt. Ich wünsche unseren Kindern die Liebe, die sie gerne an ihre Mitmenschen und alle anderen Lebewesen und an die Natur weiter geben. Ich wünsche unseren Kindern Liebe, die keine Vergleiche stellt, die keine Unterschiede kennt, Liebe, die einfach ist.

Es geht um Menschen. Jedes Kind, das zur Welt kommt, ist ein Mensch – ein Wunder wie du und ich. Er oder Sie haben Glück, Gesundheit, Toleranz, Respekt und Liebe verdient. Egal wo es geboren, oder später leben wird.

Ich wünsche unseren Kindern Menschen, die wie Feen für sie sind, damit diese Wünsche in Erfüllung gehen und ich bin so dankbar, dass ich in meinem Umfeld viele solcher Engel hab.

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit

*m

Glücksbringer und andere Schweinerein

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Happy New Year – ich weiß, ich bin etwas spät dran 🙂 Zuerst wollte ich eine 2014-Jahresbilanz schreiben, dann einen Ausblick mit Vorsätzen für 2015 und schlussendlich habe ich beides gelassen (hingenommen :)). 2014 ist vorbei, 2015 noch ein leeres Blatt Papier – da konzentriere ich mich lieber auf das Hier und Jetzt.

Silvester gehört nicht zu meinen Lieblingsfeiertagen – gerade wegen des Risikos sich im Gestern oder Morgen zu verlieren. Auch heuer ist mir das passiert – nur kurz, aber doch, habe ich mich dermaßen im Vorgestern verloren, dass es schon gar nicht mehr wahr war. Erinnerungen verschwimmen vor dem Inneren Auge. Und ganz ehrlich, dann sind sie ja nicht mehr wirklich ernst zu nehmen. Mein Hirn wollte sich krampfhaft daran erinnern, was nicht so gut gelaufen ist, damit nächstes Jahr besser läuft. Eine sprichwörtliche Schweinerei, die sich das Ego manchmal erlaubt. Irgendwan hat sich gsd mein Herz eingeschaltet und klargestellt, dass es nicht wichtig ist, was “damals” schief gelaufen ist, welche “Fehler” ich vielleicht gemacht habe – wichtig ist, was mich jetzt glücklich macht. Dann wurde Silvester zu meinem Verbündeten. Im Jetzt durfte ich wieder feststellen und fühlen, wie gut es mir geht. Ich habe Urlaub, durfte Weihnachten mit meinen Liebsten verbringen, darf jede Sekunde mit meinem Liebsten genießen – ich wache jeden Tag auf und darf atmen, mein Herz schlägt für jeden Moment. Und mit dem Feuerwerk schickte ich ein großes DANKE in den Himmel! Früher wollte ich immer allen und jedem einen Glücksbringer schenken, meistens, um selbst einen zu bekommen und damit das Glück abzusichern. Bis ich draufgekommen bin – der Glücks-Bringer ist in mir und in den Menschen, die mich glücklich machen. Heuer gab es nur ausgewählte süße Glücksschweinerein, die rein aus der Freude am Selbermachen und Verschenken entstanden sind – ohne Erwartungen, voller Freiheit.

Heute, an Tag 3 des neuen Jahres, ist die Vorfreude mit mir aufgewacht. Vorfreude auf ein Jahr prall gefüllt mir Glück und Wunder. Es wird Herausforderungen geben, es wird vielleicht auch Hindernisse geben, die wir überwinden werden. Das alles macht das Leben doch so lebenswert – ohne Nacht kein Sonnenaufgang, ohne Regen kein Regenbogen…

Das Wunder-volle Glück verbrigt sich auch 2015 im Kleinen – und dort werde ich es finden und euch davon berichten!

Ich wünsche uns eine Wunder-volle Zeit, Glück und vor allem Liebe im neuen Jahr!

*m

Zum Wohl!

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Wohlfühlen. Was bedeutet das? Sich wohl fühlen. Es sich gut gehen lassen. Glücklich und zufrieden sein. Gesund sein.

Wohlfühlorte – wie viele von euch denken jetzt an die Couch vor dem TV? 😉 Da sitze ich auch gerade und fühl mich sehr wohl mit dem Laptop auf dem Schoß. Fühlst du dich auch im Büro wohl? Im Auto? Unter Menschen in der Stadt, bei Festen? Allein im Keller?

Was trägt zum Wohlfühlgefühl bei? Für mich sind es vor allem die Menschen, die sich in meiner Umgebung befinden. Stimmung ist spürbar. Hat der Kollege schlechte Laune, schwappt das manchmal über. Genau so klappt es meistens umgekehrt. Deshalb sollte sich jeder an die eigene Nase fassen, wenn es um das Wohlfühlgefühl geht. Wir sind Spiegel füreinander. Und wie sagt man so schön: Wie man in den Wald hinein singt, so klingt es zurück 😉

Ich starte die nächsten drei Tage einen Versuch und werde mit allen Buchstaben, die sich beim Autofahren von den anderen Verkehrszeichen “anlächeln” nach Wohlfühlworten suchen, um meinen Wohlfühl-Wortschatz für die “Good Vipes” zu erweitern. Also zb die Buchstaben GP stehen für Gelassenheit und Perfekt, gemütlich und passioniert oder was auch immer – nur “gute” Worte. Ich halte euch auf dem Laufenden 🙂

Zum Wohl – auf eine Wunder-volle Zeit!

*m