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Muttertag, das zweite Mal

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Muttertag, das zweite Mal

Wie aufregend es ist, das erste Mal. Der erste Schultag, die erste Autofahrt mit eigenem Führerschein, der erste Kuss – das erste Kind, dessen zig erste Male – ein Wow-Moment folgt auf den anderen. Oft verliert man den Blick dafür, weil einfach soooo viel zum ersten Mal passiert. Was, wenn der Zauber beim zweiten Mal gar nicht verloren geht?

So geschehen gestern, Muttertag. Im Grunde lief der Start ins Wochenende eher ungeplant, inkl. Röntgen und Krücken und einem verletzten Waden-Muskel meinerseits. Wie war das mit Ent-lasten? 😉 Alle, mir zur Verfügung stehenden Mittel habe ich eingesetzt, damit es rasch zu wahren Fortschritten kommt. Tools von Access, Engelhilfe mithilfe der Karten von Ingrid Auer, Aura Soma Pomander in vielen Farben, Globuli und Ruhe. Siehe da – die Summe hat zum Ergebnis, dass ich heute schon wieder ohne Krücken humpeln kann. 😀 Yey! Und die Prophezeiung der UKH-Ärztin: “Das kann 4-6 Wochen dauern und weh tun.” widerlege ich – spätestens am Wochenende kann ich wieder tanzen wie ein kleines Regenbogenpony! 🙂 Dazu beigetragen hat auch der Muttertag – um den Kreis wieder zu schließen.

Morgens um 6 ist Tagwache mit dem süßen Knopf, auf Krücken vom Bett zur Couch – der Göttergatte beschloss frisches Gebäck zu holen und ich war, naja, eher schwach motiviert. Dann kam mein Lieblingsmann heim, holte flüsternd den kleinen Sohnemann zu sich und gemeinsam – begleitet von Theos lautem Schmatzen – überreichten sie mir das soooo sehnlich gewünschte Briocheherz 🙂 #schmacht, da kommen gleich wieder ein paar Tränchen hoch. Der zweite Muttertag – mindestens so bezaubernd wie es der erste war, aber mit einer ganz neuen Magie.

Was lerne ich daraus – nichts mehr abzuwerten, nur weil das erste Mal schon vorbei ist. Welch großartiges Geschenk sind denn erst die Wiederholungen von Wunder-vollen Momenten?!

In diesem Sinne – bleib Wunder-voll!

Und dann geht er . . .

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. . . einfach so – stellt sich auf seine kleinen Wunderbeinchen, grinst mich mit dem breitesten Lächeln aus seinem Repertoire an und marschiert los. Frei. Frei von Sorgen. Frei in Gedanken. Frei im Herzen. Frei – ohne sich festzuhalten. Das einzige, an dem sich das Knöpfchen festhält, ist das Wissen, dass es geht. Dass ER geht! Und gleichzeitig wächst das Mamaherz vor Stolz und die Freudentränen finden ihren Weg über die Wangen – weil diese ersten Schritte zu mir geführt haben. Theo ist heute 14 Monate und 3 Tage alt 🙂 Perfekt in seinem Zeitplan 😉

In den vergangenen Tagen und Wochen hat sich der Nachwuchs immer mal wieder nicht festgehalten und ist auch mal 1-2 Schritte geschwankt – aber meistens schon mit dem Hintergedanken, da ist ja jemand, der mich auffängt. Heute war es anders. Ganz bewusst hat sich das kleine Menschenwesen dazu entschieden: “Ich gehe jetzt.” Und hat es dann einfach getan. Wie leicht kann es sein, ans Ziel zu kommen? Wie schön ist es, wenn das Zeil einfach nur 4 Schritte sind, um sich dann laut lachend vor Stolz und Freude auf den Bauch zu werfen? 🙂

Es sind Momente, wie diese – und sie passieren täglich, mal kleiner und mal größer – die das Leben mit Kind einfach Sinn-voller, Liebe-voller und schlussendlich Wunder-voller machen!

Neben Glückselig- und Dankbarkeit findet ihr ab heute im Duden ein Bild von mir 😉

Ich wünsch uns einen Wunder-vollen Tag! Voll mit kleinen Schritten, die uns immer wieder daran erinnern, wie wir angefangen haben und dass wir ALLES erreichen können!

P…psssst M…ama S…chleuderts

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Wenn man zum ersten Mal Mama wird, ist das wie bei sooooo vielen Millionen anderen ersten Malen – man hat keine Ahnung, bevor man es nicht ausprobiert hat und man weiß so viel nicht, bevor man es nicht gespürt hat und man wurden vor so vielem gewarnt, aber vorbereiten geht einfach nicht.

Tja.. ich lass mich gern erwischen, von den unvorbereiteten Überraschungen. Mit denen man (ich) nicht rechnet, weil einfach niemand darüber gesprochen hat. Ich breche das Schweigen – weil ich es sooooo wichtig finde. Und weil ich festgestellt hab, dass es ganz vielen Mamas auch so geht – wir haben es verdient, dass es uns gut geht – wir sind SUPERMAMAS, verdammt noch mal! 🙂

Und das “verdammt” bringt mich gleich zum Thema – PMS. Ich kannte das Ungeheuer Prämenstruelles Syndrom vorher nicht. Ich Glückliche – zumindest kann ich das im Nachhinein behaupten – hatte einfach einmal im Monat meine Mens und fertig. Ohne großes Trara, bissl ziehen, bissl bluten und fertig. Und dann kam das neue Jetzt. Überfallsartig erst nicht zuzuordnen und dann immer klarer. 1 Tag vorher schon gereizt, schokosüchtig und so nah am Wasser gebaut, wie sonst nie. Dann Tag 1 – unausstehlich (vor allem find ich mich selbst so), unberechenbar (armer Martin) und fürchterlich grantig auf alles und jeden. Woher kommt das? Hormonchaos hoch 10. Und so schnell von 0 auf 100 ist nicht mal die schnellste Rennmaschine. Aber die Mama-Maschine – festhalten, da geht die Post ab.

4 Zyklen lang gewundert und gehofft, dann festgestellt – oh, da sind Wiederholungstäter am Werk! Denen schieben wir einen Riegel vor! Das kann doch nicht sein, dass eine Woche im Monat so ausartet, dass ich manchmal sogar daran denk, mich (oder alle anderen um mich) zur Adoption frei zu geben.

Erster Schritt: Erkenntnis.

Nächster Schritt: Verständnis.

Der Körper einer Frau – mit all seinen wundervollen Funktionen – leistet GROSSARTIGES vor, während und nach einer Schwangerschaft. Da kommt nicht einfach so, aus heiterem Himmel, ein kleines Menschlein herbei – da steckt megamäßig Wunder dahinter. Da darf auch etwas aus den Fugen geraten und es darf auch mal dort und da ein Schräubchen locker sein 🙂 Aber nicht für lange. Ich mag wieder meine Lebensqualität – und zwar 28 bis 31 Tage im Monat!

Dritter Schritt: Ab zur Homöopathin meines Vertrauens.

Und jetzt? Abwarten. Der Termin war vorgestern, Erstverschlechterung (ja oft typisch für Homöopathie ist eingetreten – aber das werten wir als wirkungsvolles Zeichen, dass es bergauf geht!)

Ich halte auch auf dem Laufenden und an alle tapferen Mamas da draußen, die das lesen – oder vielleicht auch empfohlen bekommen:

Denkt an euch! An eure Lebensqualität – denn an die ist die Lebensqualität eurer Familie direkt angeschlossen! Wir haben es verdient, dass es uns gut geht!!! Reden wir drüber und lassen wir uns helfen! Als Danke dafür, was der Körper in den vergangene Monaten (oder vl sogar Jahren) geleistet hat – er hat es verdient, dass er nicht immer alles allein schaffen muss – lassen wir uns pflanzlich bzw. homöopathisch helfen in die Selbstheilung zu kommen!

Habt eine WUNDER-volle Zeit!

Happy Birthday, kleiner Knopf!

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20161218_133734Und schon ist es geschafft, mein 1. Mama-Jahr. Unfassbar. Unfassbar schön. Unfassbar anstrengend. Unfassbar neu. Unfassbar magsich. Unfassbar emotional. Unfassbar genial. Unfassbar…

Alles Gute zum Geburtstag, mein kleiner Sonnenschein! Genau jetzt – vor einem Jahr um 12.47 Uhr – hast du zum ersten Mal “mäh mäh” in diese Welt getönt. Genau zwei “mäh” hat es gedauert, bis ich dich auf meiner Brust spüren, sechen, anfassen (unfassbar fantastisch), riechen, umarmen, küssen und willkommen heißen durfte.

Jetzt bist du 1 – du großer Bub! “Nur” 1 – das ist schon wenig, sagen viele (vor allem Kinder :)) Und dennoch bist du so viel mehr!

Du bist unser Ruhepol – wenn es rundherum tobt (wie gestern bei der ersten Familien-Geburtstagsfeier), bist du die Ruhe selbst. Und aus dieser lässt du dich auch kaum bringen. Einer schreit “Dies”, ein anderer “Das” und was macht das Knöpfchen – schnappt sich unbeeindurckt sein “tato” (Auto) und fährt seinen Weg. Wenn es dann doch mal still ist, keiner spricht, oder lacht – dann bist du es, kleines Wunder, der uns wieder an den wundervollen Klang des Lachens erinnert – mit einem herrlichen “Haaaa hahaha” 😀 Danke dafür!

Du bist auch die Aufmerksamkeit in Person – nichts entgeht deinen kleinen Adleraugen und auch Superohren. Schon gar kein Auto. Diese Faszination hat dir wohl irgendwer in die Wiege gelegt… 😀 Ich liebe deine Begeisterung für alles was Räder hat und vor allem, dass du sie so lebst – behalt dir das!

Du bist so neugierig und kreativ. Schon jetzt, erlebst du jeden Tag deine Abenteuer – genau dort, wo du gerade bist, erschaffst du dir deine kleine Wohlfühlwelt. Du liebst Geräusche, die du mit deinen Taten verursachst – hast diese Woche meine Klangschalen für dich entdeckt und lauscht so wundervoll in dein Herz hinein, dass es mir gut tut.

Du weißt genau, was du willst. Du bringst uns schon Bücher zum Vorlesen und machst es dir dann auf meinem Schoß bequem, grinst von einem Ohr zum anderen und blätterst um, bis – je nach Buch – deine Lieblingsseite (meistens eine mit Auto :D) aufgeschlagen ist.

Du bist soooooo freundlich. Du begengest jedem Menschen mit einer Offenheit für die ich dich manchmal wirklich beneide. Du strahlst die meisten Menschen aus der tiefe deines Herzens an und lässt sie diese Freude spüren. Danke auch dafür!

Du bist noch so viel mehr! Und jede Facette macht dich jeden Tag mehr zu dem Wunder, das du im Grunde schon warst, bevor du auf diese Welt gekommen bist! Danke, dass du dir genau uns als deine Eltern ausgesucht hast! Ich verspreche dir, dass wir unser bestes Geben, um dir den Raum, Schutz und vor allem die Liebe zu geben, die du brauchst, um Wurzeln zu schlagen und die Flügel auszubreiten!

Wir lieben dich, Theo! Alles Gute zum 1. Geburtstag!

Mein 9. Mama-Monat

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Manchmal wünsche ich mir, die ersten Wochen nach Knopfis Geburt noch einmal zu erleben – und zwar mit dem Gefühl und der Freude, die ich jetzt spüre. Im Rückspiegel betrachtet, liegt über den ersten Wochen ein dunkler Schatten und das ist so schade, weil das kleine Knöpfchen seit 9 Monaten so viel Sonnenschein in unser Leben zaubert.

Er krabbelt jetzt nicht nur wie ein Weltmeister, er zieht sich auch überall weltmeisterlich hoch und – das Beste – er hat innerhalb von 4 Tagen gelernt, wie er aus dem Stand wieder in die Knie kommt. Außerdem sitzt er seit ein paar Tagen freihändig – mein Mama-Herz wird immer größer und stolzer.

Es ist so wundervoll, beobachten und lernen zu dürfen – von diesem kleinen Wunderwesen. Man spürt einfach, dass er den Satz “das geht aber nicht” einfach nicht kennt. Und ich bemühe mich täglich, diesen Satz nicht auszusprechen – auch wenn ich mich öfters dabei ertappe, ihn zu denken (“oh oh, jetzt bis du unter dem Tisch, da kommst du jetzt allein nicht wieder raus…” – IRRTUM, er schafft es, fast immer). Also, was habe ich mir vorgenommen: “Das geht aber nicht” wird gestrichen. Alles was ich mir vorstellen kann, geht – sonst wäre die Vorstellungskraft sinnlos und das wollen wir mal gar nicht 🙂

Die Begeisterung mit der Knopfi die Welt entdeckt ist so ansteckend. Ich will, wie er, am liebsten jeden Tag Neues lernen/verstehen/wissen/kennenlernen/lieben lernen. Und alles mit meinem breitesten Lächeln willkommen heißen. Denn genau so funktionert LEBEN. Es wurde uns mit der Zeit abtrainiert – entweder schon in der frühkindlichen Erziehung oder spätestens in der Schule. Begeisterungsfähigkeit sollte ein eigenes Fach auf dem Stundenplan sein. Der Mensch ist nicht dazu geboren, um zu funktionieren – sondern um zu leben, zu genießen, sich zu freuen, anderen eine Freude zu bereiten und zu bereichern, glücklich zu sein.

Knöpfchen ist dabei genau das zu perfektionieren und ich werde mich hüten, ihm dabei im Weg zu stehen. Im Gegenteil – ich freue mich irrsinnig darauf, Hand in Hand mit ihm im Regen zu tanzen, Sonnenstrahlen einzufangen und Schmetterlinge oder Käfer zu beobachten! Ich wünsche mir, dass er in uns Eltern Vorbilder sieht, an deren Seite er gerne jeden Tag aufs Neue begrüßt. Ein Leben vorleben, dass nach allen Regeln der Kunst gut tut. Ich wünsche mir, dass wir Eltern sind, die ihn reich beschenken – mit Geschenken, von denen man nie genug haben kann: Liebe, Zeit, Respekt, Ehrlichkeit, Gelassenheit, Spaß, Authentizität, Ausgeglichenheit, Freundlichkeit, Güte, Achtsamkeit und Freundschaft.

In diesem Sinne wünsche ich uns eine Wunder-volle Zeit – im Mama-Monat 10! (zweistellig… ich fasse es nicht :))

Mein 7. Mama-Monat

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In sieben Monaten hab ich mich wirklich mehr als einmal (pro Tag) gefragt, was bin ich für eine Mama? Welche Mama möchte ich sein? Was erwarte ich von mir? Was erwarte ich mir von anderen im Umgang mit unserem Knopfilein? Was wünsche ich mir für das kleine Wunder, das jeden Tag so bereichert?

Und ja – meine Ansprüche würden manche als eher höher einstufen. Allerdings nur im Vergleich zu den Erziehungssystemen und -methoden, wie sie für vergangene Generationen “üblich” waren.

Am häufigsten hörte ich in den vergangen 7 Monaten die Frage: Schläft er schon durch? Als Variante gilt auch: Und, schläft er gut? Meine Antwort auf Frage 1: Ja – maximal 3 Stunden am Stück und das selten, aber die durch. Und er hat diese langen Schlafphasen von Anfang an nachts, was mir sehr entgegen kommt 🙂 Antwort auf Frage 2: Klar, vor allem, weil er bei uns im Bett schlafen darf. 🙂

Ja – es ist anstrengend. Und ja, manchmal wünschte ich mir, einfach nur schlafen zu dürfen. Dann hilft es, mir vor Augen zu halten, wie kurz die Zeit mit dem kleinen Butziwutzi im Endeffekt ist. Hey – jetzt sind schon 7 Monate vorbei – einfach so. Bald wird er die Schule/Lehre was auch immer abschließen und ausziehen – AH! 😉

Ich erwarte mir deshalb vom Knopferl nicht, dass er schon durchschläft. Ich erwarte mir, dass er glücklich und zufrieden ist. Dass er schlafen kann, wenn er müde ist, dass er zu essen bekommt, wenn er hungrig ist, dass er trinken darf, wenn der Durst ruft und dass er Zeit hat, die Welt zu entdecken. Dass er weiß, dass wir immer für ihn da sein werden. Dass er sich entwicklen darf – Schicht für Schicht, Schritt für Schritt.

Deshalb möchte ich zB auch nicht, dass man mein Kind auf den Boden setzt – solange er es noch nicht kann. Gestützt mit Polstern, Decken und Luftpolsterfolie könnte er schon sitzen, aber was bringt es ihm, wenn er nicht weiß, wie er aus dieser Situatioin wieder heraus kommt, ohne umzufallen? Einen tollen Vergleich dazu, habe ich diese Woche gelesen: Ein Marathonläufer startet ja auch nicht mit 40 km in Bestzeit im ersten Training, oder?

Erwachsene erwarten von Babies oft so viel. Selbst gibt man sich zB ein halbes Jahr Lauftraining für einen kleinen Wettbewerb oder ein paar Monate für das Auffrischen von Sprachkenntnissen (Hausnummern), aber ein BABY soll schon nach dem ersten Jahr (in dem es so viel gelernt hat, wie wahrscheinlich nie mehr im Leben) sitzen, stehen, laufen, sprechen, mit Besteck essen und allein aufs Klo gehen können? 🙂 Leute!

Wie auch immer. Wir machen es wie Pippi Langstrumpf – wie es uns gefällt 🙂

Wir stillen nach wie vor. 6 Monate hatte ich mir zum Ziel gesetzt – mittlerweile sind es 7, obwohl ich bei 3-4 zwischendurch aufgeben wollte… 🙂 Wir setzen das einfach fort, solange es uns beiden gut damit geht.

Also kurzum – Knöpfchen darf alles und das noch dazu in seinem Tempo 🙂 Er hat innerhalb von 4 Tagen das Krabbeln perfektioniert, ist auf den Geschmack von Gemüse und Obst gekommen, weiß sich zu helfen, wenn er sich verschluckt und ist sowieso und überhaupt unser Held und Sonnenschein mit 2 Zähnchen 🙂 Genau so eine Mama möchte ich sein – eine, die sich ins Kind hinein versetzen kann, die versucht, die Wunder des Lebens gemeinsam mit ihm neu zu entdecken, die genauso beschützt, wie Freiraum schafft. Eine, die sich “nur” erwartet, dass die Menschen, die Theo nahe stehen, das genau so sehen und mich in meiner Mama-Rolle stärken. So können wir – wie schon mal erwähnt – mit Theo gemeinsam den Hafen bauen, in den er immer wieder gerne zurück kommt  und von dem aus er sein Abenteuer Leben startet.

Es geht dann sowieso alles viel schneller, als es Mama lieb ist 🙂

Mein 6. Mama-Monat

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Ein ganzes halbes Jahr – hurra, wir leben noch! 🙂 Ich hatte ja duraus Momente des Zweifels… Diese sind verfolgen. Wahrscheilich wurde ihnen bei Knopfis Drehungen am Boden zu schwindlig und so haben sich die Zweifel auf und davon gemacht. Gut so. Ihr könnt bleiben, wo ihr jetzt seid. Wir bleiben hier und lieben das Familienleben.

Das Knöpfchen kann sich wie gesagt perfekt vom Rücken auf den Bauch und etwas zögerlich, aber doch, wieder zurück drehen. Der erste Zahl ist mittlerweile schon ungefähr 3 Millimeter “alt” und der zweite rückt – etwa 2 Millimeter “jünger” – nach. In diesem Monat hat das kleine, zuckersüße Kerlchen auch seine noch zuckersüßeren Füßchen entdeckt und lässt sie kaum mehr los. Wenn er die Füße noch hält, halten sie übrigens nie still 🙂

Und die Mama? Die ist mittlerweile entspannt. Zwar nicht was jedes Thema angeht – aber so grundsätzlich. Ich bleib ruhig, wenns Knopferl mal unruhiger ist und ich such den Fehler dann nicht mehr bei mir. Babies dürfen auch unzufrieden sein – ohne dass Mama schuld ist. 😉 Schließlich kann man als Mama viel falsch machen. Aber auch sehr viel richtig. Viel mehr richtig, hab ich in den vergangenen 6 Monaten festgestellt. Richtig ist nämlich alles, was sich gut mit dem Bauchgefühl für Mama und Baby verträgt. Und hat man das Vertrauen in sich mal gefunden, gehts schon viel leichter.

Ein Thema bei dem man es entweder falsch oder nicht richtig machen kann – wie beim Stillen – ist Beikost. Allgemeine Verunsicherung Dank Werbung, Kinderärzten, Hausärzten, Hebammen, Kinderlosen, Mehrfacheltern – von allen Seiten. Jeder macht es anders und doch ist nichts für jeden. Wie jeder Fingerabdruck ist jedes Kind anders – mancher früher und mancher später bereit für eine neue Geschmacksvielfalt. Also gibt es kein Flasch – sondern nur ein Richtig für die jeweilige Familie. Für uns war es richtig, Theo mal Kartoffel probieren zu lassen – er war überrascht von dem Geschmack und der Konsistenz, das war ein Spaß. Selbstverständlich gab es mehr Kartoffel auf der Kleidung, den Händen, dem Tisch und dem Boden als im Bauch – aber genau das ist meiner Meinung nach ja der Sinn von Beikost 😉 Wir machen aus dem Essen kein Stressthema, schon gar nicht solange die gute Mumi schmeckt und reichlich vorhanden ist 🙂

Was ist noch passiert im Monat 6? Wir haben JA gesagt!!! Mama und Papa sind jetzt nicht mehr “nur” Mama und Papa, Mensch, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, Enkeltochter, Enkelsohn, Neffe oder Nichte – sondern auch Mann und Frau und das vor dem Gesetz 🙂 Am 4. Juni trauten wir uns vor den Standesbeamten und durften mit unseren Liebsten Familien und Freunden einen neuen Lebensabschnitt – verheiratet – beschreiten. Der Riemerhaufen hat jetzt offiziell eine Riemerin mehr 😉 Und Knopfi war Dank Supertante Kerstin einer der wohl gemütlichsten Hochzeitsgäste aller Zeiten!

Voller Vorfreude also rein in den 7. Mama-Monat 🙂

Wunder-volle Zeit!

Vom Wunder-Körper

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Für mich waren die ersten Wochen und Monate mit dem kleinen, bezaubernden, wundervollen und absolut gewünschten Knopfi kein einfacher Mama-Spaziergang. Obwohl ich es mir so vorgestellt hätte. Nie im Leben hätte ich vor der Geburt von mir gedacht, ich würde in tiefe Zweifel-Furchen stolpern oder mich vor Angst-Schatten verstecken. Ich bin mit dem Gefühl “Wir machen das locker, schaffen andere doch auch” bin ich in die Schwangerschaft gegangen. Kaum war Knopfi wirklich begreifbar – war diese Sicherheit futsch. Als wurde getauscht – statt Baby, war nun ein mulmiges Gefühl im Bauch. Und das Baby auf dem Arm konnte dieses Gefühl fürs Erste nicht aufwiegen.

Ich war angespannt, fix und fertig vom Schlafmangel und vollkommen aus der Verankerung meiner Welt gerissen, mit dem Gefühl, meine Welt verloren zu haben. Diese Spannung spürte natrülich nicht nur ich, sondern auch mein liebster Bald-Göttergatte – und Knopfi sowieso. Gratuliere. So ist also Mama-Sein? Unentspannt, geladen, ständig auf der Hut vor irgendwelchen Sorgen?

Von der Seele schreiben hilft mir schon seit ich schreiben kann. Auch diesmal haben die Buchstaben ihre Wirkung gezeigt – kaum waren die Worte schwarz auf weiß zu lesen, fühlte es sich nicht mehr so fesselnd an. Und ich habe gelernt, Hilfe anzunehmen und um Hilfe zu bitten (und ich arbeite weiter daran :))

Meine Welt ist auf den Kopf gestellt – das Beste daran ist aber die Erkenntnis, dass es noch immer meine Welt ist, halt anders herum und ergänzt um ein wundervolles Wesen, das jeden Morgen zu einem noch größeren Geschenk für uns macht. Sowohl das Baby, als auch das mulmige Gefühl sind jetzt aus dem Bauch draussen. Manchmal fühlt sich das nicht mehr wirklich vorhandene Schwangerschaftsbäuchlein etwas leer. “Als wäre nichts passiert” – meinte die Frauenärztin beim Blick auf meine Gebärmutter. Doch es ist etwas passiert! Ganz tief drinnen – in jeder einzelnen Zelle.

Das es so aussieht, als wäre nichts passiert – schließlich passen auch wieder uralte Hosen ;))) – zeigt mir einmal mehr, wie großartig der menschliche Körper ist. Wie Wunder-voll unser Leben tagtäglich ist, ohne, dass wir großartig etwas dafür tun müssen. Es fängt beim Atmen an und hört – wie bei mir im Moment – bei der Rückbildung nach einer Geburt auf. Mein Körper und ich – wir sind bereit für jedes neue Wunder, das auf uns zukommt. Bereit für jeden Atemzug und für jede Entdeckung, die wir nun gemeinsam mit Theo machen dürfen. Bereit, das was war tatsächlich hinter uns zu lassen und im Hier und Jetzt für die Zukunft zu leben.

Wunder-Körper – ich danke dir! Jeden Tag und jetzt noch viel lieber, weil du uns dieses Geschenk gemacht hast!

Mein 4. Mama-Monat

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Ein Monat der Berg- und Talfahrten… Doch am Ende lernt man, dass sowohl die Höhe, als auch die Tiefe ihre Vorteile haben – von der grandiosen Aussicht bis zum schattigen Erholungsplätzchen. Es war ein Monat mit vielen (emotionalen) Herausforderungen für mein Mama-Ich – und jetzt? Bin ich stärker, sicherer und noch verliebter in mein kleines Knopfi.

4 Monate ist es her. Vor 4 Monaten im Kreißsaal wunderte ich mich noch über die Hebamme und ihre Verbundenheit zu ihrem Handy… (andere Geschichte, die ich so nicht wieder erleben möchte) Vor 4 Monaten passierte uns das größte Glück. Irgendwie einfach so. Und ich fühle mich täglich sooooo reich beschenkt von diesem wundervollen Leben!

4 Monate stillen – zum Teil ohne Ende 🙂 aber dadurch mit ganz viel Mama-Knopfi-Zeit (ist jetzt im Rückblick leichter so zu betrachten :)). 4 Monate zueinander finden und es wird von Tag zu Tag näher. 4 Monate und jeder Tag beginnt – oft zwar schon weit vor 6 Uhr – aber immer mit dem schönsten Lächeln der Welt.

Und weiter geht das Abenteuer und wir freuen uns darauf, die Welt weiterhin wieder vollkommen neu zu entdecken!

Danke an die Wegweiser

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Die vergangenen Tage waren nicht einfach für mich/uns. Ich war am Boden – alles fühlte sich gaaaanz weit unten an. Heute ist der Kopf auch noch ganz schwer. Ich war ganz weit weg aus meiner Mitte und noch weiter weg von einem Hochgefühl. Ich hab euch um Tipps und Tricks für die “schlaflosen Monate” mit Baby gebeten und viele haben mit mir ihre Erfahrungen geteilt. Ich danke euch von Herzen dafür!

Und eines ist mir heute Nacht klar geworden – auch wenn ich noch so viele Tipps und Erfahrungswerte sammle (die wirklich wichtig sind), ich kann nur auf unserem Weg weiter kommen. Danke an alle Wegweiser, die uns zeigen, welche Strecke wir für uns ausprobieren könnten, auch wenn sie vielleicht schon bald wieder zu einer Gabelung führt und wir uns neu entscheiden müssen. Danke für das Aufzeigen von Wegen, die vielleicht holprig sind, aber am Ende doch zu neuen Möglichkeiten führen. Danke für jeden, der eine Labestation auf unserem Weg für uns ist!

Unser Weg – der von Theo, seinem Papa und mir – wird erst seit gut 3 Monaten gegangen. Da kann es gar nicht nur bergab, mit Rückenwind und gerade aus gehen. Wir sind erst dabei, uns zu finden und dazu das passende Schuhwerk und Kleidung und Verpflegung. Ich kann nicht zwei Schritte vor dem ersten machen, das wurde mir jetzt auch wieder ganz klar. Danke allen, die mir einen Schubs gegeben haben. Ein Schritt nach dem anderen und manchmal über Stock und Stein oder auch vorbei an tiefen Schluchten, hoch hinauf bis zum Gipfel mit perfekter Aussicht und wieder hinunter in ein Tal, in dem vielleicht alles blüht und sich ein Fluss duchschlängelt. Wenn ich die Situation annehme, dann ist es sowohl am Gipfel, als auch im Tal ein guter Weg, den wir zu Dritt gehen.

Darum machen wir heute wieder einen kleinen Schritt –  mit 4 Fußabdrücken, denn Theo wird noch sicher in unseren Armen getragen. Doch schon bald kommen 2 Mini-Füßchen auch am Boden an und können mit uns gehen, mal voraus und mal hinterher – aber immer gemeinsam. Unseren Weg.

Und wir werden diesen Weg nicht alleine gehen. Ich werde Reiseleiter brauchen, oder eine Touristeninfo, eine Landkarte, ein Navigationssystem oder einfach mal einen Rastplatz und ich danke schon jetzt allen, die unsere Wegbegleiter – egal wie weit, egal wohin –  sind und sein werden.